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Arrma Talion vs. Traxxas E-Revo 1/10

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    rudi93
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    Anmeldedatum: 21.07.2015
    Beiträge: 17

    BeitragVerfasst am: 31.07.2015, 20:00    Titel: Arrma Talion vs. Traxxas E-Revo 1/10
    Ich möchte mir einen RC Truggy zulegen und meine Wahl ist nach gründlicher Überlegung auf Elektro gefallen. Da ich Einsteiger bin tippe ich auf eine RTR Version, zum hobbymäßigen Bashen im leichten Gelände. Mir sind zwei Modelle ins Auge gestochen: der Arrma Talion (450€) und der Traxxas E-Revo (750€). Ich habe im Netz von beiden Modellen eigentlich nur gutes gelesen (vor allem vom E-Revo). Vom Arrma hingegen habe ich nicht so viel in Erfahrung bringen können, nur dass die Lager nicht die besten sein sollen. Aber ansonsten gab es auch bei dem nicht viel zu beanstanden.
    Sind die Qualitätsunterschiede zwischen den beiden Modellen 300€ wert? Wie groß sind die Qualitätsunterschiede, und welches Modell würdet ihr mir empfehlen?
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    soundmaster
    Globaler Moderator



    Anmeldedatum: 27.05.2010
    Beiträge: 4276
    Wohnort: Wien

    BeitragVerfasst am: 31.07.2015, 20:09    Titel:
    Würde dir zum MT4 G3 raten. E-Revo finde ich überteuert und hat Schwachstellen (Plasikwellen und unterdimensionierte Diffs) Bis 4s und den Stock Reifen aber noch kein Problem. Mit grösseren schwereren Reifen brechen dir dann die Wellen und die Kugellager in den Diffs platzen.

    Ausserdem Flexen die plasitk Diff Cups und die Kegelräder bekommen zahnausfall.

    Sonst ein super Fahrzeug. Geniales Dämpferkonzept, super handling, viele Tunig möglichkeiten, recht robust usw.

    Ich finde es sehr schade das Traxxas bez. der Diffs noch immer nichts unternommen hat. Denn da gibt eine kein wirkliches Upgrade ausser den Umbau auf Losi LST Diffs.

    Man kann zwar die Hot Racing Alu Diff Cups verbauen, bessere Kugellager verwenden und die Diffs shimmen, aber 100% bulletproof bekommt man sich dadurch auch nicht.
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    DerAttila
    Gast






    BeitragVerfasst am: 31.07.2015, 21:31    Titel:
    Mein Tipp:

    Weder der eine noch der andere. Thunder Tiger MT4 G3 oder der ganu neue Bush Master.

    Zum Bus Master kommt in den nächsten Tagen das Unboxing und das Review. Ist noch beim Schneiden und Hochladen.

    Extrem geile Karre und vor Allem extrem stabil.
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    rudi93
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    Anmeldedatum: 21.07.2015
    Beiträge: 17

    BeitragVerfasst am: 31.07.2015, 22:53    Titel:
    Ok, von Thunder Tiger hab ich mir jetzt den MT4 G3, den E MTA und den Bushmaster angeschaut. Preislich spielen alle drei etwa in der selben Liga, mich würde allerdings interessieren, wie sich diese Modelle voneinander unterscheiden. Wie sieht es bei der Eraatzteilversorgung und Ersatzteilpreis bei Thunder Tiger aus?
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    DerAttila
    Gast






    BeitragVerfasst am: 01.08.2015, 08:40    Titel:
    Ersatzteilversorgung ist hervorragend. Thunder Tiger wird in Europa nicht durch einen Distributor vertrieben sondern TT betreibt einen eigenen Standort in Dasing bei Augsburg. Geschäftsführer ist der Sohn des Firmengründers aus Taiwan. Ich war am Mittwoch im Lager. Rappelvoll bis unter die Decke.

    Unterschiede der Fahrzeuge:

    MT4 G3 entstammt einem Wettbewerbsfahrzeug. Auf der gleichen Basis gibt oder gab es:
    ST-1 (Wettbewerbsfahrzeug)
    EB4 G3 (Wettbewerbsfahrzeug)
    Beide wurden abgeleitet vom EB4S3 Verbrenner. Dieser hat einige Meisterschaften gewonnen.

    ER4 G3 (Rallye- bzw Glattbahnversion, nicht mehr im Sortiment)
    ST4 G3 (Truggyversion, nicht mehr im Sortiment)

    MT4 G3 (Nennt sich zwar MT, also Monster Truck, ist aber eigentlich ein Truggy mit größeren Rädern. weiterhin im Sortiment, wurde mehrfach als Basher des Jahres ausgezeichnet und ist laut Fachpresse der wohl stabilste Truck auf dem Markt. Vergleichbar zu Savage, nur eben 250 Euro günstiger.)

    e-MTA ist die EL-Version des MTA Verbrenners. Ebenfalls ein sehr stabiler und fahraktiver Truck. Achsen etwas schwächer und Hintere Spurstangen empfindlich. Sonst sehr stabil. Kein Mitteldiff und etwas exotischer Chassisaufbau. Hat Nachteile bei den Wartungen. Vorteil erkenne ich keinen. Wer auf etwas ausgefallene Chassis steht, wird hier sehr glücklich sein. Fahragilität ist sehr hoch, da kein Mitteldiff sondern Slipper, macht also bei Jeder Geschwindigkeit noch einen Wheely. Beim Bashen geil, aber daher leider etwas grob und ungehobelt. Der MT4 ist hier etwas für Geniesser, da er ein Mitteldiff hat und demnach viel präziser zu fahren ist, aber nicht ganz so giftig am Gas hängt.

    Kaiser ist ziemlich identisch zum e-MTA. Der erste eMTA hatte liegende Dämpfer, sogenannte Push Rods, die zweite Generation, G2 genannt, dann stehende, der Kaiser auch wieder stehende und bessere Dämpfer und eine bessere Dämpferbrücke. Der Rest ist identisch bis auf die neue, scalige Caro.
    G2 hatte Straßenreifen und Dickere Achsen.

    Kaiser hat zusätzlich das Soundmodul, welches sich ausbauen lässt, wer es nicht will.

    Das Soundmodul ist sehr ähnlich gebaut wie das ESS One. Es kommt auch vom gleichen Hersteller, nur dass es für TT einen größeren Lautsprecher, einen stärkeren Verstärker und ein größeres Gehäuse hat. Das normale ESS One kostet rund 120 Euro.

    Bush Master: eine völlig neue Konstruktion. Das Chassis ist ein reines Wettbewerbschassis. Brücken sind aus Alu gefräst, Carbon-Querlenker, sehr solide und sehr gut verarbeitet. Ich möchte zum Bush Master noch nicht allzu viel verraten, da ich letzte Woche ein sehr ausführliches Review davon gemacht habe und ein sehr ausführliches Fahrvideo. Die Filme gehen sehr bald online.

    Ich kann aber sagen: Wer auf Buggies steht und eventuell damit auch Rennstrecke und Wettbewerbe fahren will, der sollte sich unbedingt den Bus Master mal ansehen. Extrem geiler Wagen, der eben auch bashtauglich ist.

    Kurzfazit:

    eMTA, G2 und Kaiser: stabile Trucks mit extremen Vortrieb. Etwas verspielt im Aufbau. Erste und zweite Serie mittlerweile recht günstig, Kaiser nicht billig, dafür mit einer Karo für rund 80 Euro und einem Soundmodul für weit über 100 Euro. Kann man ja in Ebay verkaufen Smile

    MT4 G3: klassischer Aufbau, sehr präzise Fahreigenschaften, sehr wartungsfreundlich. Je nach Angebot fast schon billig zu bekommen. Zu billig, wie ich finde.

    Bush Master: Etwas völlig neues im Sortiment von TT. Sehr wertig und stabil gebaut, etwas scalig. extrem fahraktiv.


    Am Rande darf hier noch der ganz neue K-Rock erwähnt werden. Aufhängung identisch zu MT4 G3 bis auf die Dämpfer. Neues Chassislayout, scalige Karo, Soundmodul. Davon gibts nächste Woche ein Re-Review und sehr bald ein ausführliches Review mit Fahrvideo. Verkaufsstart ca. Ende August.
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    rudi93
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    Anmeldedatum: 21.07.2015
    Beiträge: 17

    BeitragVerfasst am: 01.08.2015, 11:51    Titel:
    Ok, der MT4 G3 klingt für mich am interessantesten. Was bräuchte ich denn noch außer dem Auto selbst an Zubehör (Akkus, Ladegerät, Öle/Fette...)? Ich habe gedacht zuerst mit 4s zu fahren und wenn nötig später zu steigern. P.s. mir wäre eine lange Fahrzeit wichtig. Danke appropos noch für die megaausführliche Antwort!
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    DerAttila
    Gast






    BeitragVerfasst am: 01.08.2015, 13:01    Titel:
    Ich würde Dir als erstes empfehlen, Dich dieser Gruppe in Facebook anzuschließen:

    https://www.facebook.com/groups/ThundertigerMT4ST4EB4ER4/

    Über 500 MT4-Besitzer auf einem Haufen, dazu eine umfangreiche Sammlung von Dateien und Tipps. Jede Frage wird beantwortet und der Gruppenzusammenhalt ist enorm.


    Was braucht man: Lipos, Ladegerät, spezifisches Modellbauwerkzeug, Differentialöle, Stoßdämpferöle und diverses Schmiermittel, wie Du ja schon erwähnt hast.

    4s reicht vollkommen aus, 6s ist schon heftig. Achte beim Akku, dass der Strom ausreicht. Der sollte mindestens bei 180 Ampere liegen. Also die Kapazität mit der C-Rate multiplizieren. Beispiel: 5000 maH 30C ergibt 150 Ampere. Das wäre zu schwach.

    für lange Fahrzeit solltest Du mindestens 5000 maH wählen, aber beachte bitte, dass nicht jeder Akku in den Wagen passt. Eine Tabelle, welche passen, findest Du in der Gruppe unter Dateien.

    Stoßdämpferöl je nach Geschmack, in den Seriendämpfern nicht mehr als 700er. Diff-Öl ebenfalls je nach Geschmack. Bewährt hat sich vorne 30.000, Mitte 100.000 und hinten 70.000

    Sehr gute Inbusschrauber, kleine Spitzzange, diverses Werkzeug ist immer von Vorteil. Unbedingt Schraubensicherungslack und dann die Tipps beachten, was VOR der ersten Fahrt zu machen ist.
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    rudi93
    Streckenposten
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    Anmeldedatum: 21.07.2015
    Beiträge: 17

    BeitragVerfasst am: 01.08.2015, 15:32    Titel:
    Hallo Attila, leider hab ich keinen Facebook Account (kann mich damit nicht recht anfreunden... Smile ) Kannst du mir konkret Produkte empfehlen, also Akku, Lader und Schniermittel? Passen in den MT4 Akkus mit 7500mah? Außerdem hab ich ein Angebot entdeckt, bei dem auch noch ein GPS Logger mit dabei ist. Zu was braucht man so ein Teil?
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    soundmaster
    Globaler Moderator



    Anmeldedatum: 27.05.2010
    Beiträge: 4276
    Wohnort: Wien

    BeitragVerfasst am: 01.08.2015, 15:38    Titel:
    GPS Logger ist für Geschwindigkeitsmessung.

    Akkus kannst du alle kaufen die in den Schacht passen.
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    bennibushido
    Werkstatt-Meister
    Werkstatt-Meister



    Anmeldedatum: 12.11.2013
    Beiträge: 180
    Wohnort: Loxstedt

    BeitragVerfasst am: 01.08.2015, 16:13    Titel:
    Basiert der Bushmaster nicht auf dem Rc8? die Ähnlichkeiten sind nicht zu übersehen?
    Weil du schreibst völlig neue Konstruktion.
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