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Carson Dirt Attack XXL - probier ma's mal

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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
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    BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 00:08    Titel: Carson Dirt Attack XXL - probier ma's mal
    Nachdem mich mein verlängerter 1:8er Buggy im Baja Look in letzter Zeit in Bezug auf Mitteldiff genervt hat bin ich nun doch einen Schritt weiter gegangen und habe mir gesagt ja wieso denn nicht "probier ma's mal" und habe mir einen Carson Dirt Attack XXL zugelegt. Quasi 1:8er Buggy Optik, nur eine Nummer größer.

    Direkter Vergleich mit meinem Eigenbau Baja


    Nehmen sich nicht allzu viel im direkten Vergleich. Der Carson ist in allen Dimensionen einen Tick größer. Nur die Reifenbreite ist schmäler. Beim Gewicht merkt man aber sofort einen deutlichen Unterschied. Der Mantis Umbau ist ein Fliegengewicht. Laut Packung bringt der Carson 7,2Kg auf die Waage.

    Die Akkuboxen sind gleich rausgeflogen. Da hat nun keiner meiner Akkus auch nur irgendwie reingepasst. Verbaut habe ich mal schnell die Akkuboxen vom Onroader, der Schneebedingt momentan pausieren muss. Habe dann die 2x 6s 5000mAh verbaut. Diese sind nun so weit wie möglich nach vor gerückt damit die vo/hi Balance Ok ist (tendiert minimal nach hinten) = +1,6Kg. Damit sollte das Gesamtgewicht bei 8,8kg liegen.

    Das sieht dann so aus


    Und fährt sich 10 min auf Asphalt so

    Fahreindruck: gut kontrollierbar. Schiebt schon sehr gut an (alle viere drehen durch trotz Blockreifen auf Asphalt ... ziemlich direktes Beschleunigen ... Guter Grip). Top Speed definitiv Bescheiden. Dämpfer momentan eher für glatte Strecken/Asphalt ausgelegt. Bretthart, zum Hupfen ideal, da nix durchschlägt, aber für richtiges Offroad viel zu träge. Das hämmern des Gasknüppels nach vorne ist selten aber doch manchmal spürbar zögernd begleitet gewesen. In den meisten Fällen gehts aber sauber voran.

    Ich bin dann nachher noch knapp 5 Minuten weitergefahren. Sprich ein Akkusatz mit 9000mAh entnommen hält knappe 15 Minuten. Wenn übersetzt auf 70km/h werden es wohl etwa 10 Minuten sein (mit der Energiemenge). Der 1:8er Motor war trotz 2°C ziemlich heiss. Den kann man nicht mehr höher übersetzen. Im Sommer würde er wahrscheinlich schon so verglühen. Original werden 6s 3600er verbaut ... ich fahre mit deutlich mehr.

    Zum Spiel kann ich nur sagen, Deutlich weniger als beim Mantis. Sturz war bei allen vieren oben nach außen hin. Habe ich vor der Ausfahrt korrigiert.

    Die Woche habe ich mich mal Abends durch diverse Beiträge zum Wagen durchgeackert. Die Amis und Briten sind da recht aktiv. Alle empfehlen die Achsschenkel vo/hi durch Aluvarianten zu ersetzen und im Zuge dessen fettere Lager zu verbauen. Mal schauen wie lange die Originalen halten.
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
    Beiträge: 2537

    BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 00:25    Titel: Castle 1520, der Einbau
    Problem beim Verbau von 1:8er Motoren ist die Übersetzung. 30000rpm Motoren können nur mit erhöhtem Aufwand eingesetzt werden (Neuer Motorträger inkl Diffbock) und ein 48er Delrin HZ statt dem 41 StahlHZ. Achse ist 1:3 übersetzt und verbaut im Moment ist ein 10er Ritzel am 41er HZ (Modul 1.5) ... Sprich Gesamt 12,3 bei 155cm Reifendurchmesser und einem 980kv Motor, der an 6s etwa 22000rpm dreht. Mit 48er HZ könnte man auf 1:14,4 übersetzen um zbsp auch einen Castle 1520 oder Castle 1717 zu betreiben. Jungs, die den 1717er mit 1:12,3 an 6s betrieben haben, hatten Hitzetroubles, Stecker haben sich abgelötet und und und ... Sprich auch die fetteren "Schnellläufer" gehören schön brav übersetzt sonst gibts Probleme.

    Nun ja ... probieren geht über studieren. Die Leistung vom original 980kv Motor ist Mau, also Motor mit mehr KV rein. Im Vorfeld war schon genug zu lesen wohin das führt also behutsam an die Sache ran, immerhin wollte ich mal sehen was steckt in dem Chassis so drinnen und was hät es aus wenn man es mit mehr Power befeuert. gesagt getan ...

    Die Originalantriebseinheit im Detail ... foin, auch das Hz+Ritzel läuft geschützt


    Zum Einstellen des Ritzelspiels wird an den oberen Schrauben gedreht


    Auch nicht der leichteste Einer, aber trotzdem unterdimensioniert mit 44x84mm... der Kühlkörper trägt noch mal zusätzlich 120gr bei


    Der erste 1:8er Kandidat ... Castle 1520 ... eigentlich ein Fliegengewicht, das nichts in der 1:5er Welt zu suchen hat


    Etwa gleich lang wie der Originalmotor allerdings minimal schmäler im Durchmesser ... dafür mit gleichem Lochkreis (25mm) und daher sofort ohne Probleme verbaubar
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
    Beiträge: 2537

    BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 00:32    Titel: Castle 1520, das Fahrvideo inkl Conclusio
    Heute auf gefrorenem Boden ein Platzerl gefunden und den Buggy von der Leine gelassen. Nicht wundern warum ich am Anfang so beknackt fahre. Zuvor hatte ich einen Baum geküsst, der den vorderen Stabi verbogen hat. Dieser drückte dann auf die Lenkstange womit es nur noch nach rechts einigermassen brauchbar ging (nach links ging es kaum mehr).

    4 Minuten auf einer Wiese mit etwas mehr Pep

    Das entspricht schon eher gewohnten 1:8er Power Bedürfnissen

    Erstaunlich was man so aus dem 1520 rausquetschen kann, allerdings sagte der Logger nach Ende der Fahrt:

    . Amp Spitzen jenseits der 180A (ausserhalb des Messbereichs)
    . Spitzenleistung > 4KW (ausserhalb des Messbereichs)
    . Im Schnitt werden zwischen 45-55A (bis zu 1,2KW) aus dem Akku genommen
    . Nach über 4 Minuten fahren bei -1°C ohne irren Grip hatte der Motor kurz nach Ende der Fahrt 85°C ... sprich das geht natürlich auf Dauer nicht gut.

    Leistung hat mir schon gut gefallen. Verbesserungswürdig ist noch die Dämpfung, die in dem Fall deutlich zu träge war ... hört mach recht gut, dass immer wieder für Sekundenbruchteile der Grip bzw Bodenkontakt fehlte.

    Zeigt mir auf jeden Fall auch mit 6s kann man so einen Brummer (8,9Kg inkl Logger) anständig bewegen. Fragt sich nur ob der Regler auch die Ströme von einem fetterem Motor handeln kann und macht er das 10 Minuten im Sommer mit. Gescheiter (aber teurer) wäre ein 8s Regler mit entsprechenden Akkus (und nicht nur ein fetterer Motor, der auch an 6s was aushält).
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
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    BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 01:21    Titel: Die Antriebsoptionen
    Der 6s Weg oder Leistung über Strom
    . Der Castle 1520 würde wohl selbst mit Kühlmaßnahmen a la Kühlklemmring und Lüfter innerlich verbrennen. Übersetzung auf 1:14,4 (10/48 Ritzel/HZ) würde die Situation etwas entschärfen. Bleibt noch die unterdimensioniete 5mm Welle und eine Stimme in mir, die sagt ... das wird nix.
    . Castle 1717: hätte ich auch im Fundus, wiegt wenn ich mich recht entsinne 80gr mehr mit selbem KV Wert. Auch dieser hätte ein hartes Leben und würde recht schnell aufgrund der hohen Amps hitzekollabieren. Übersetzung 1:14,4 könnte helfen ... auch hier denke ich mir ... das wird nix. Nicht bei meinem Performancewunsch.
    . Noch fetterer Motor a la Leopard 5692 mit 1090kv rein und mit 12-13er Ritzel betreiben. Wäre nicht ganz so peppig wie mit dem Castle 1580kv, aber die rel. gesehen günstigste Route. Höheres Grunddrehmoment aufgrund des größeren Durchmessers und 880gr Masse, die entsprechend länger braucht um sich aufzuheizen. Könnte klappen ...

    Der 8s Weg - runter mit dem Strom
    . Die Reglerwahl:
    - Castle XL2: teures BBQ bzw mittlerweile zuverlässig?
    - Toro EX 200: günstige Alternative ohne allzu großen Erfahrungsschatz

    Die Motorenwahl:
    . Definitiv kein 2 Poler. 4 Pole aufwärts. Sonst gibt es Brösel mit dem Anfahren. 10% der Wagenmasse ist sicherlich kein falscher Richtwert für einen Innenläufer. Sprich so um die 900gr. Eine Vorauswahl ... Leo wohl kein Fehler. SSS 5694 finde ich interessant. Turnigy hätte ich eher Bedenken. TP Power auch interessant, Beast ebenfalls.
    . Turnigy Trackstar 5692 (957gr, 4 Pole)
    . Horracing SSS 5694 800kv (900gr, 6 Pole)
    . Leopard 5692 780KV (880gr, 4 Pole)
    . TP Power TP5840L 820kv (836gr, 6 Pole)
    . Beast X520 730kv (1010gr, 4 Pole)

    AKkus:
    . 2x 8s 4000mAh parallel geschaltet (bzw aufwärts im mAh Bereich) ... ab 25C aufwärts.

    Zbsp: 2x ZIPPY Compact 4000mAh 8S 25C oä ...

    Soweit mal meine Überlegungen bis dato ... Input willkommen.
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    Wasty
    Offroad-Guru
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    Anmeldedatum: 28.04.2008
    Beiträge: 772
    Wohnort: Stuttgart

    BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 10:43    Titel:
    Servus,

    mein Vater fährt ja den vergleichbaren Shortcourse Truck und ich muss zugestehen, das er für einen Carson gar nicht so schlecht läuft.

    Gerne werde ich deine Erfahrungen mitverfolgen, denn wie du schon gesagt hast ist die Leistung des RTR Motors eher mau. Leider ist halt an der Physik nichts zu rütteln, Masse benötigt halt Leistung um bewegt zu werden...
    _________________
    ... Bürsten sind was für Haare und nicht für Motoren...
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    e.power
    Werkstatt-Meister
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    Anmeldedatum: 14.01.2012
    Beiträge: 150
    Wohnort: Florstadt

    BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 11:59    Titel:
    TP Power TP5850 4Y 1000kv an 8s und das Tor zur Hölle geht auf, mit dem
    Unterschied - es wird nur nicht so warm.

    Ich fahre das in einem 4WD FG Baja mit über 80Kmh Topspeed, nur fliegen
    ist schöner.

    Die Frage ist allerdings, ob der Motor nicht das Modell kurzfristig in eine
    Mischung aus Metall- und Kunststoffspänen verwandelt.
    _________________
    Gruß

    Wolfgang
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    aaron
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    Beiträge: 15340
    Wohnort: Bruck an der Leitha

    BeitragVerfasst am: 22.02.2013, 18:12    Titel:
    Hallo othello,

    Die Wiesenfahrt mit dem 1520er sieht schon sehr ordentlich aus! Ein bißchen fehlt da noch die von BL-Setups gewohnte Explosivkraft beim Beschleunigen, aber in allen anderen Fahrlagen macht der 1520 einen sehr guten Eindruck.
    Bei solchen Temperaturen wirst du aber - s. e.power - noch ordentlich bei Akku und Motor bzw. Regler nachlegen müssen, um das dauerhaft zu bringen. Wobei mir 1,2KW Durchschnittsleistung für ein 8,9kg Modell schon sehr hoch vorkommen. Vor allem auf geforener Wiese. Läuft am Antrieb alles leicht?
    _________________
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
    Beiträge: 2537

    BeitragVerfasst am: 02.03.2013, 22:42    Titel:
    @E-Power
    Zitat:
    TP Power TP5850 4Y 1000kv an 8s und das Tor zur Hölle geht auf, mit dem Unterschied - es wird nur nicht so warm.


    Tor zu Hölle hört sich gut an ... das ist wohl die Leistungsdimension, die mir etwa vorschwebt, vielleicht eine Stufe drunter Wink

    Zitat:
    Die Frage ist allerdings, ob der Motor nicht das Modell kurzfristig in eine
    Mischung aus Metall- und Kunststoffspänen verwandelt.


    Darum läuft der Beitrag hier auch unter "probier ma's mal" Wink Klappt's, na dann prima ... wenn nicht, ab in die Bucht.

    @aaron
    Zitat:
    Ein bißchen fehlt da noch die von BL-Setups gewohnte Explosivkraft beim Beschleunigen

    Da hats ua an Grip gefehlt. Darum sieht man bei jedem Gasstoss hinten weissen Raureif wegspritzen. Die Reifenmischung ist recht hart. Die FG Baja Reifen sind da deutlich softer. Am Truggy wär ich bei den Temps und dem Boden ultra Soft Mischungen gefahren. Meine Akkus hatten obendrein auch schon 45 Minuten bei Null Grad ausgehart ...

    Zitat:
    Wobei mir 1,2KW Durchschnittsleistung für ein 8,9kg Modell schon sehr hoch vorkommen. Vor allem auf geforener Wiese. Läuft am Antrieb alles leicht?

    ja und nein. Zwischen 800-1200W sind es, wenn man 1 Minuten Ausschnitte hernimmt. Im 5Kg Truggy war ich 500-650W "gewohnt" bei ähnlicher Fahrweise. So gesehen scheint mir das schon plausibel zu sein (wenn man den Gewichtsfaktor heranzieht). Auch Obelix FG BL Monster auf Buggy Umbau
    war im Schnitt bei etwa 1,2KW mit einem 30er Lehner. Der Logger meinte (im Carson Dirt Attack), die Durchschnittsdrehzahl lag bei über 20000rpm mit Peaks im 35000rpm Bereich. Sprich ich habe den Motor schon gut bei Laune gehalten. Modul 1,5 läuft (so habe ich den Eindruck) nicht ganz so freigängig wie bei 1:8er gewohnt. Wirklich effizient läuft der Castle 1520 ja auch nicht Wink
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    othello
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    Beiträge: 2537

    BeitragVerfasst am: 02.03.2013, 23:13    Titel:
    Neben Spielen mit Sohnemann am Spielplatz bin ich über 1 Stunde verteilt 7x 1-2 Minuten auf einer teils trockenen aber auch teils "saftigen" großen Wiese gefahren und habe etwa 8600mAh entnommen. Der Logger zeigt ein ganz ähnliches Bild zur vorherigen Fahrt (Aussentemp war bei 8°C). Motor ging 1x auf 86°C hoch. Leistung passt ... Motortemp natürlich nicht.

    Da ich auf der selben Wiese auch schon mit meinem 1:8er auf 1:6 Umbau Baja gefahren bin habe ich einen guten "geistigen" Vergleich der Beiden. Das 1:8er Chassis ist aufgrund der deutlich softeren Dämpfer schluckfreudiger was Wellen anbelangt (Räder haben mehr Bodenkontakt). Den Carson hatte ich 2-3x in grenzwertigen Situationen nachdem das Heck aufgesessen ist und es danach drohte Kopfüber einen Überschlag nach vorne anzusetzen. Das fehlende Mitteldiff (und ein recht stark gesperrtes Heckdiff) macht es on Power einfacher das Heck kommen zu lassen um den Kurvenradius zu verengen. Der Einschlagwinkel vom 1:8er geht mir etwas ab wenn man langsam unterwegs ist. Für mich soweit vom Fahrverhalten ein guter Ersatz zum verlängerten 1:8er (als Wald und Wiesenfahrer geschrieben).

    Positiv aufgefallen ist mir, dass der ganze "Dreck" an der Karo und an der Hinterachse klebte und dass am chassis unter der Karo alles schön sauber geblieben ist. Sprich die Karo und der Seitenschutz erfüllen prima ihr Werk.
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    othello
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    BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 01:20    Titel: Castle 1717 Umbau
    Nächster Motorenkandidat installiert: Castle 1717 aus meinem 7,5Kg onroader. Da ich nicht Stecker umlöten wollte habe ich gleich den ezrun 150A Pro Regler mitverbaut und den stock Regler rausgeworfen. Den fetten 50er Lüfter für den Motor habe ich mitübersiedelt. War ein einfacher Umbau, da der original Motorhalter nur minimal bearbeitet werden mußte: Löcher für die M4 Schrauben mussten etwas aufgebohrt werden.

    Auf trockener kurzer Wiese mit dem Castle 1717

    Nicht wundern warum ich anfangs jedes Hindernis mitnehme. On Power bzw mit höherer Geschwindigkeit ging es kaum um die Kurve. Ob es nun am Servosaver lag oder aber evtl am zu schwachen BEC für das Lenkservo habe ich noch nicht ermitelt.

    Der Regler startet den Motor sauber an. Kein rattern, kein Coggen. Bessere Startroutine vom Ezrun Regler bzw das höhere Grunddrehmoment vom 1717er machen es möglich. Der Castle 1520 am Carson/Hobbywing 150A Regler ratterte beim starten immer recht kräftig und unschön. Von der Leistung her gibt es nix zu meckern. Guter Top Speed und brushless gewohnte Beschleunigung. Bei 10°C Aussentemp nach 3 Minuten auf/ab war der Reglerkühlkopf kaum erwärmt. Der Motor allerdings schon recht heiss (Regler/Motorlüfter waren wegen schleissiger Steckverbindung ausgefallen). Es reichte aber knapp 30 Sekunden Lüftereinsatz um den Motor sauber runterzukühlen.

    Sprich der 1717er macht mal keine so schlechte Figur. Logger muss ich erst verbauen um den Motortemperaturverlauf genau bewerten zu können. Tendenziell geht es aber auch in Richtung heisser Fuhre (was den bisherigen dokumentierten Erfahrungen mit dem 1717er im baugleichen rampage XBE bzw Vader entspricht.

    Nach dieser Fahrt bin ich noch 2 Minuten weitergefahren. Leider ist dabei das 10er Motorritzel Ex-gegangen. Eine Zacke weggebrochen. Das Ritzel hatte sich auch auf der Motorwelle verschoben. Nun gut ... gibt schlimmeres.

    Dämpfer habe ich nach der Fahrt überarbeitet: 2 von 4 Löchern der Kolbenplatte etwas erweitert. Womit die Dämpfung reduzierter ist und die Dämfer schneller arbeiten können.

    Bzgl Motor ist momentan der TP 5660 5Y mit 1000kv mein Favorit. Sollte an 6s und an 8s ein guter Kandidat sein.
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