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Erwartungen an STM Rennstrecken

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    lampevonbad
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    Anmeldedatum: 08.11.2004
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    BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 19:19    Titel:
    ja es gibt mehrere stellen die vielleicht deinen namen tragen könnten nur die gerade ist einfach die richtige wahl.
    es ist auch nicht bös oder irgendwie anders gemeint nur find ich es halt ganz nett wenn die streckenabschnitte namen erhalten.

    das mit dem turm werden wir lassen weil ich da sicher an alleiniger front wäre.

    aber zur stm.
    kann man da nicht irgendwie sagen so sollte die bahn ausschaun. zumindest von den grundzügen. wo sich der fahrerturm befindet und dass die strecke mehr breit als tief ist.
    klingt ein bissal hart für alle aber wäre doch sehr einfach das so zu handeln
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    Wolfgang
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    Anmeldedatum: 21.12.2005
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    BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 19:45    Titel:
    Also das mit mehr breit wie tief wird sehr schwierig sein vorzuschreiben.
    Ich bin aber der Meinung, dass die Strecke sehr anspruchsvoll und eine Fahrerstrecke sein soll.
    Ich möchte jetzt keine Strecke im speziellen ansprechen, aber es ist für die Mehrheit sicher leichter auf einer Strecke wie z.B. Fehring zu fahren als wie z.B. in Jaidhof. Ich möchte aber gleich betonen, dass das jetzt keine Klassifizierung sein soll.
    Die Strecken werden ja bei der GV in einer Abstimmung bestimmt. Ich seh das Problem eher darin, dass in den Meisten Clubs die Mehrheit der Mitglieder ein Problem mit dementsprechend anspruchsvollen Strecken hätte und deshalb die Strecken eher gemäßigt ausfallen.
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    lampevonbad
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    Anmeldedatum: 08.11.2004
    Beiträge: 210

    BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 21:20    Titel:
    ich bin ja immer der meinung wenn wir unsere strecke umbaun dass wir nicht nur an uns denken sollen (fahren ja schon länger haben rennen usw. hinter uns) sondern auch an neumitglieder denken.

    denn was macht ein neuanfänger wenn zum beispiel jetzt sprünge drinnen sind und er sie nicht schaft. weil er es vielleicht gesehen hat dass man springen kann.
    könnte sein dass er dann an dem hobby keinen gefallen findet. umso mehr mitglieder im club umso schwieriger ist es jedem alles recht zu machen.
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    Wolfgang
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    Anmeldedatum: 21.12.2005
    Beiträge: 104

    BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 22:09    Titel:
    Diese Problematik ist mir bekannt.
    Die Frage ist ob man nur ein wenig im Kreis fahren möchte oder ob man besser werden möchte?
    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass eine schwierige Strecke das Niveau extrem hebt. Wenn ein Neuling zu einem Club kommt dann hat er erstmal das Problem das er um die Strecke kommt. Ich denke aber auch, dass man Sprünge auch so bauen muss, dass man sie auch fahren kann. Es gibt bei euch einen gewissen vierer Sprung, mit dem die schwächeren Fahrer auch ein Problem haben und ihn nicht so fahren können wie die stärkeren Fahrer (den Namen dieser Passage sag ich jetzt nicht Laughing ).

    Man kann natürlich auch eine Strecke so bauen, dass nahezu jeder drauf fahren kann. Dann macht man es sicht halt leicht. Ebenso ist es mit dem Niederwalzen der Strecke. Wenn die Strecke keine Unebenheiten hat ist sie auch einfacher zu fahren, aber ob solche Stecken zum Einem STM würdig sind ist das Eine und zum Anderen ob man sich selbst auf solchen Strecken fahrerisch verbessern kann ist das Andere.

    Wenn wir z.B. nach Italien schauen, warum gibt es dort so viele starke Fahrer? Ich bin früher ziemlich oft in Italien Rennen gefahren und solche Strecken wie in Österreich gibt es dorten im Off Road Bereich ganz einfach nicht!!
    Ich kann mich noch erinnern als wir zur B- EM nach Italien gefahren sind hat ein österreichischer Teilnehmer gemeint als wir an der Strecke angekommen sind "ich glaub wir sind falsch, weil auf der Strecke kann man nicht fahren" Exclamation Exclamation
    Und wir sind gefahren. Auf solchen Strecken muss man halt auch am Auto arbeiten und nicht nur das Auto mit irgendeinem Setup hinstellen und fahren, das geht auf solchen Strecken nicht Exclamation
    Mir ist schon klar ein Anfänger der schon schwierigkeiten hat das Auto zu bewegen und eine Strecke wo er auch noch ein Setup machen muss, ist ein wenig viel am Anfang. Wobei ich denke wenn ihn die erfahrenen Kollegen beim Setup unterstützen, dann gehts schon. Da muss man sich am Anfang halt durchbeißen Exclamation Exclamation
    Ich will gar nicht darüber nachdenken, wieviele Stunden man üben muss, wenn ich mir einen Heli kaufe, bis man schweben kann Exclamation (nur als Bsp.)
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    wolfi
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    Anmeldedatum: 22.08.2006
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    BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 23:08    Titel:
    möchte mich da auch kurz dazu äußern.

    ich finde - eine stm-strecke sollte schon anspruchsvoll sein.

    es sollte auf alle fälle ein teil dabei sein, wo du richtig abdrücken kannst und aber auch wo das fahrerische geschick gefragt ist. spünge sollten natürlich auch nicht fehlen. Very Happy

    meinen jungs taugt z.b aspern sehr - kirchschlag wiederrum überhaupt nicht, weil es ihnen zu flach ist - keine wirklichen sprünge.

    aber dies ist jetzt sicherlich von fahrer zu fahrer verschieden,
    und ich möchte auch keinesfalls behaupten, dass eine nicht so anspruchsvolle strecke deswegen leichter zu fahren ist.

    gruß wolfi
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    Gablitzer Gerhard
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    Anmeldedatum: 10.07.2006
    Beiträge: 237

    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 15:34    Titel:
    Ich finde Strecken interessant, die anspruchsvoll für den Fahrer sind und Abwechslung beim Fahren bieten.

    Sprünge, welche "nur" mit dem besten Material zu schaffen sind und sonst eher zu Einschlägen führen finde ich eher nicht so toll, das sollte eigentlich nur mehr zu einer Materialschlacht führen. Solche sollten wenn schon auch für einen Spitzenfahrer nur mit erhöhtem Risiko nehmbar sein, was eine gewisse fahrerseitige Disziplin erfordert um Rennen gewinnen zu können. Auch finde ich, dass die Streckenanteile in denen es extrem auf den Motor ankommt (lange Gerade, weite Kurven zwischen Langen geraden) eher den geringeren Teil der Strecke ausmachen sollten.
    Wichtig finde ich Schikanen, enge Kurven und große Sprünge mit ordentlicher Landezone. Diese Streckenabschnitte sind sehr vom Fahrer abhängig, weil sie präzises Fahren eine übelegte Linienwahl und auch sinnvolles Sprungverhalten in den Vordergrund stellen.
    Zweifelsohne ist auf solchen Strecken ein gewisser Heimvorteil gegeben und Neueinsteiger brauchen auch eine gewisse Zeit um die Strecke zu beherrschen, doch ist hier der Fahrer beim Fahren und beim Setup gefordert und der Motor ist eher zweitrangig.

    Der Untergrund einer Strecke darf Löchrig sein, sollte aber nicht so schwer zu fahren sein, dass Streckenteile aufgrund unfahrbarer Löcher unnötig verengt werden.

    Es muss Streckenbereiche geben in denen Überholen relativ einfach möglich ist und andere in denen es eher riskant ist.

    Grundsätzlich macht natürlich eine Abwechslung über das Jahr gesehen das Ganze interessanter und auch Strecken anderer Beschaffenheit ergeben ihre Reize.

    Die Streckenbreite sollte in Abhängigkeit der Strecke sein. Weiter weg und bei größeren Sprüngen breiter, nahe zum Fahrerturm darf es auch enger werden.

    Im ganzen finde ich sollten die Kriterien eher qualitativ als quantitativ sein, da eine min/max Rundenzeit bzw. min. Streckenbreite wenig über die Strecke aussagen. Ich glaube eine geeignete Methode über Vor- Nachteile einer Strecke bzw. einer Veranstaltung zu urteilen währe eine kleiner Feedbackzettel, mit einigen auszufüllenden Fragen, welche an jeden Rennteilnehmer verteilt werden und nach dem Rennen eingesammelt und ausgerwertet werden. Um dem ganzen eine gewisse Offenheit zu verleihen sollten diese Zetteln eher anonym sein. Die gäbe dem Öfmav und dem veranstaltendem Verein die Möglichkeit aus Fehlern zu lernen und darauf zu reagieren. Auch könnte dies anderen Vereinen helfen Verbesserungen im vorhinein zu tätigen.
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    Wolfgang
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    Beiträge: 104

    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 18:31    Titel:
    @Gablitzer Gerhard

    Betreffend der Sprünge denke ich es sollte schon schwierige Sprünge geben, diese sollten aber auch fahrbar sein. Grundsätzlich sind unsere Autos nicht fürs chrashen gebaut also wird irgendwann etwas nachgeben. Es liegt aber in der Entscheidung des Fahrers ob er den Sprung riskiert oder lieber fährt daher finde ich solche Schlüsselstellen durchwegs interessant. Ich kann Dir hier auch ein Bsp. geben, in Hornstein gibt es nach Start/ Ziel einen kleinen 3er Sprung, wenn man nicht alle 3 springt ist man sicherer aber dafür ein wenig langsamer. Ich bin immer alle 3 gesprungen und war irgendwann zu eng und hab in die Streckenbegrenzung eingeschlagen. Fazit, es ist etwas gebrochen und ich bin gestanden, meine Schuld, mein Risiko, da kann man niemanden anderen die Schuld geben, ich hätte in ja nicht springen müssen Exclamation

    Das mit den Feedback Zetteln halt ich auch für eine gute Idee und im übrigen gibt es ja so etwas in ähnlicher Form primär bezogen auf die Organisation des Rennens. Es wäre vielleicht eine Überlegung wert einen Feedbackzettel zu entwickeln wo die verschiedenen Kritärien mit Punkten hinterlegt sind wo jeder Fahrer ankreuzen ob dieser Punkt seiner Meinung nach erfüllt wird oder nicht. Es ergibt sich dann eine durchschnittliche Punktezahl gemittelt aus allen Feedbackzetteln die man den in Relation zu der möglichen Gesamtpunktezahl stellen kann.
    Man könnte dann z.B. festlegen wieviel Punkte eine Strecke bekommen muss um staatsmeisterschaftswürdig zu sein. Also man könnte damit eine Qualifikation der Strecken für die STM machen.
    Ist vielleicht eine sehr stritike Idee, aber man kann ja darüber einmal nachdenken Very Happy
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    Gablitzer Gerhard
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    Anmeldedatum: 10.07.2006
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    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 18:56    Titel:
    @ Wolfgang

    Mit den Schlüsselstellen (Sprüngen) meinen wir eh in etwa das selbe.

    Mit den Feedbackzetteln glaube ich ist eine gesamt-Punktezahlwertung eher Kontraproduktiv, da es darum gehen sollte schnell Verbesserungswünsche aufzuzeigen. Ich würde da eher sagen, dass gewisse Teile des Rennens, der Veranstaltung und der Strecke durch die Fahrer bewertet werden sollten z.B. nach Schulnotensystem und dann kann man, wenn ein oder mehrere Teilbereiche dann im Durchschnitt 4-5 bekommen haben, eine Verbesserung zu verlangen um wieder einen Lauf zu bekommen.

    Aber die Hauptfunktion sollte eigentlich sein den Verein zu unterstützen sich zu verbessern, da ich annehme, dass jeder Verein daran interessiert ist.

    Wir haben für 2008 auch so einen Feedbackzettel bei allen unseren Rennen dabei.

    Grundsätzlich währe es aber auch eine interessante Möglichkeit eine Art Wettbewerb unter den Vereinen durch den Öfmav zu betreiben, welche dem Verein, der dann in diesem Jahr die beste Beurteilung erhalten hat einen Preis stiftet.

    Zur Selektion der Strecken für die SM könnte man ja zwei Töpfe nehmen, in einem die Strecken mit besserer und im anderen die mit schlechterer Bewertung, wo man dann aus dem besseren Topf mehr Rennen verteilt als aus dem schlechteren.
    Das würde auch jedem einzelnen Fahrer eine Art direktes Mitspracherecht einräumen ohne, dass er pers. anwesend sein muss.
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    Wolfgang
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    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 19:07    Titel:
    @ Gablitzer Gerhard

    So in der Art hätte ich das auch gemeint. Ich denke wenn z.B. 90 Fahrer oder mehr eine solche Bewertung ausfüllen, dass das Ergebnis durchwegs repräsentativ ist.
    Es gibt ja bei der EFRA auch A und B Referees und so wie Du es beschrieben hast sollte eine STM Strecke auch die Fahrer fordern. Man muss ja nicht sagen, dass Vereine unter einer bestimmten Punktezahl keine STM bekommen dürfen, es genügt sicher wenn man Vereine mit hohen Punktezahlen bevorzugt. Durch eine solche Regelung wäre es auch sicher für neuere Vereine leichter eine STM zu bekommen, da nicht nur die Facilities im Vordergrund stünden. Die sind natürlich auch wichtig, aber meiner Meinung nach nicht alles.
    Die essentiellen Anforderungen wie z.B. Zeitnahme, WC, etc. müssten schon erfüllt sein, aber ob ein Fahrerlager fix ist oder provisorisch ist, ist meiner Meinung nach nicht so wesentlich wie die Beschaffenheit der Strecke.
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    alex
    Moderator



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    Beiträge: 382
    Wohnort: Graz

    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 20:43    Titel:
    Das mit den Feddback-Zetteln hatten wir schon - leider war das Feedback sehr gering. Schien die Fahrer nur dann zu interessieren, wenn etwas überhaupt nicht funktionierte. Sollte man sicherlich wieder versuchen - daraus aber eine Wertung zu machen halte ich für sehr gefährlich. Als Feedback für den Veranstalter und den ÖFMAV kann das aber sehr wertvoll sein. Was eine gute bzw. schlechte Strecke ist, ist leider sehr subjektiv. Wie schwierig sie ist, läßt sich meiner Meinung am einfachtsen aus den Zeitunterschieden der einzelnen Fahrer erkennen.
    mfg alex
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