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Günstiger 1:8er 4WD Buggy für BL-Umbau

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    sandhupfer
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    Anmeldedatum: 23.01.2008
    Beiträge: 16

    BeitragVerfasst am: 24.01.2008, 23:05    Titel: 1:8er Umbau Motor, Regler???
    Erst mal ein freundliches HALLO an alle, bin ja neu hier. Very Happy

    Nachdem ich mir letztes jahr einen e-maxx gekauft habe und mit meinen nitrocars so gut wie nicht mehr fahre muß jetzt ein 1:8er für einen brushless umbau herhalten.

    ich habe diesen beitrag mit großem interesse gelesen und bin mir jetzt nicht mehr sicher ob die version mit einem big-motor und mitteldifferential oder doch die sehr interessante outrunner variante zu bevorzugen ist??? Confused

    Wo liegen die Vor-wo die Nachteile der beiden systeme?

    Wäre für ideen, anregungen sehr dankbar bevor ich hier einen sch...baue!!!

    DANKE
    sandhupfer
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 00:44    Titel:
    Hallo und herzlich willkommen hier. Wieder ein Brushless infizierter. 1:8er sind prädestiniert für Brushless Power dank ihrem durchgehendem Stahlantrieb (Auch wenn es beim Hauptzahnrad immer wieder etwas mühselig ist).

    Vorteil Outrunner (ohne Mitteldiff):
    . Insgesamt leichterer (Wegfall des schweren Mitteldiff) und perfekt ausgewogener Aufbau möglich.
    . Zugleich mehr Platz für Akkus, da der Motor eigentlich nur den Platz des Mitteldiffs einnimmt. Das könnte auf kleineren Buggy Plattformen durchaus interessant sein.
    . Motor meist kostengünstiger im Vergleich zum Inrunner
    . Meist anflanschbare Lüfter vorhanden um noch etwas mehr Leistung aus dem Motor zu kitzeln (Der offene Aufbau fordert aber Schutz vor typischem Offroad Einsatz)
    . Kein Mitteldiff: Ein mechanisches Teil weniger zu warten.

    Nachteil Outrunner (ohne Mitteldiff):
    . Kein Mitteldiff = Bei viel Power immer wheelies. Wenn Du damit klar kommst perfekt. Mit Mitteldiff kannst Du die Power mit den Ölviskositäten dort hinlenken wo Du sie haben willst. Ein von vorne gezogener Wagen ist meist leichter kontollierbarer. Mit Mitteldiff auf Strecken theoretisch Vorteile beim Einlenken in enge Kurven.
    . Übersetzungsmöglichkeiten: Deine einzige Übersetzung, die meist fix ist, ist die Triebling/Tellerrad Kombi. Meist im Bereich von 1:4. Das heisst Du musst auf Anhieb die richtige Motor Regler Kombi finden. Wenn Dein Motor beim starten coggt, zu langsam oder zu schnell läuft, dann kannst Du nur mehr versuchen über mehr oder weniger Zellen dagegenzusteuern. Wenn das nicht hilft dann heisst es neuen Motor (oder aber Regler kaufen). Beim Inrunner kannst Du noch mit den Ritzeln spielen.
    . Recht wenig Erfahrungswerte bzgl funktionierender Motor/Regler Kombination. Wichtig scheint mir von anfang an eine hohe Tellerrad/Triebling Übersetzung zu haben in Kombination mit einem von den kv dazupassendem Motor (je nach Zellenzahl), sodass der Motor recht leicht anlaufen kann und dem Regler schnell feedback gibt damit er ihn sauber hochdrehen kann ohne Anfahrruckeln
    . Etwas mehr Bastelei notwendig (für mich eigentlich ein Vorteil aber für manche vielleicht etwas komplizierter zu realisieren) um beidseitig die Power zu den 2 Diffs zu bringen. Für viele Buggys/Truggys gibt es für Inrunner schon fertige Motorhalterungen (könnte natürlich auch für einen etwas schneller drehenden Outrunner auch passen).

    usw ...

    Kommt halt auf Deine Prioritäten an.
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    Filzi
    Werkstatt-Meister
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 21:18    Titel:
    Hi,

    So nun hab ich es auch gemacht (die Versuchung war einfach zu groß Very Happy ......vielen Dank hierbei an Schusche ):

    Ich hab meinen Inferno ST US Sport- Truggy, welchen ich über diese Forum gewonnen habe (danke hierbei nochmal), auf Brushless Outrunner umgebaut. Verwendet habe ich dazu auch den Roxxy 5055/8 sowie den Roxxy Regler 960/6. Befeuert wir das Ganze von einem 5s Kokam Lipo mit 4000mAh (die neue 30C Generation).
    Ich komme gerade von der ersten Testfahrt bei der leider nicht alles nach Plan gelaufen ist: Zuerst war alles in Ordnung und ich war von der Leistung begeistert. Cooging merkt man so gut wie nicht und der Sound erinnert mich irgendwie an eine Flugzeugturbine (naja ich bin in einer Tiefgarage gefahren.....vielleicht durch den Hall etc). Auf jeden Fall wirklich super. Leider hatte das Vergnügen nach ein paar Minuten ein jehes Ende. Der Truggy wollte einfach nicht mehr fahren! Der Motor war brennheiß und der Regler ebenfalls. Der Lipo hingegen blieb kühl. es sah/sieht so aus als ob der Regler noch an den Motor "senden" würde, aber dieser nicht reagiert. In der Wohn ung hab ich ihn ein wenig akühlen lassen und es nochmal versucht. Leider ohne erfolg. Auch das anfängliche Biepsen des Motors kommt beim verbinden des Reglers mit dem Lipo nicht mehr.....Ich hoffe, dass nichts defekt ist, da die Komponenten erst gestern bzw heute gekauft wurden Sad
    Könnt ihr mir weiterhelfen? Wäre wirklich sehr dankbar.

    lg Filzi
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 21:29    Titel:
    Riecht fast nach totem Regler oder so .. hast du mal die Verbindungen/Stecker kontrolliert ob die wohl alle noch heil sind?

    Hat der Regler LEDs, die "etwas" anzeigen?

    Das Piepsen vom Regler kommt ja nur, wenn er einen Motor "erkennt".
    Bei mir kam das Piepsen mal nicht mehr, weil eine kalte Loetstelle auf einem Kabel war. Bei den hohen Temperaturen koennte sich ja etwas entloetet haben.
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 21:32    Titel:
    Allerdings, wenn der Motor durchgebrannt ist, dann kann auch ein funktionierender Regler nicht mehr piepsen! (weil der Motor den Ton macht)

    Hier wäre also Gegentesten angesagt, wenn du dir entsprechende Komponenten irgendwo ausleihen könntest (oder ev. selber hast?)
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 21:39    Titel:
    Zum Gegentesten muss der motor nicht zum Regler passen ... geht nur drum, ob der Regler noch alle Stromkreise zusammenkriegt und ueber den selbsttest zu mindest kommt.
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    sandhupfer
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 22:59    Titel:
    @othello

    Danke für die Ausführungen, der Preisunterschied zw. Innrunner und Outrunnervariante ist natürlich nicht unerheblich,
    mein bester Freund hat einen Brushless Twin-Force mit einem Lehner Innrunner und hat letzte Woche seinen Warrior 9920 Regler verheizt.... Autsch.... Crying or Very sad

    Mich interessiert die Outrunnervariante mehr, das mit dem Wegfall des Mitteldiff ist für mich eigentlich ein Vorteil
    und nachdem ich gerne herumtüftle und auch Zugang zu Maschinen habe werde ich die Motorhalterung selber konstruieren und anfertigen.

    Noch eine Sache bei der ich mir nicht sicher bin:

    Mein original Nitromotor machte laut Datenblatt ca. 35.000 U/min
    Bei einem Ritzl "14" zu Hauptzahnrad "52" macht das nach AdamRiese ein Übersetzungsverhältniss von 3,714.
    Das heißt mein Mitteldiff drehte sich im Maximalfall mit ca. 9420 U/min. Wenn ich das auf schusche's Outrunner mit 550U/V umrechne
    dann bräuchte ich theoretisch ca. 17,13V Spannung um die selbe Drhzahl zu errreichen wie mein Nitromotor-ODER Question

    @Filzi

    Wollte eigentlich die selbe Konfiguration wählen wie Du, bei schusche hat es ja gut funktioniert, nun bin ich mir nicht mehr sicher.
    Bitte um Feedback wenn Du weist was defekt war.

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    sandhupfer
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    othello
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 23:15    Titel:
    @Filzi
    Sorry das zu lesen. Hoert sich nach einem totem Motor an (aber ich hoffe doch mal nicht). Hat der Regler eine Kontroll LED, die noch leuchtet? Leider wird Dir nur ein Austauschen der Komponenten einen endgueltigen Aufschluss geben.

    Ein mini Test ob die Magneten noch Kraft haben bzw die Windungen noch ok sind kannst Du machen in dem Du den Motor von Hand drehst und mindestens 2 Kabeln kurzschliesst. Dann sollte der Motor sofort zum Stillstand kommen und nicht mehr weiter ausdrehen. Ich weiss aber nicht wie lange beim Aussenlaeufer der Kaefig dreht wenn man ihn von Hand anwirft.

    Ich habe mal Deine Komponenten ueberdacht. Auf der einen Seite hast Du einen sehr maechtigen Akku der locker 120A+ (bzw etwa 2500 Watt) rausschuetteln kann. Einen Regler der max 70A kurz kann (an 5s sind dass 1400 Watt). Und ein 280gr Motor der mit 750 Watt angegeben ist (50A bzw 55A kurz). Bei einer Uebersetzung von etwa 1:4,2 und etwa 10000rpm unter Last bei 145mm Reifen komme ich auf etwa 65km/h.

    Beim Beschleunigen auf Beton (sehr guter Grip) enstehen sehr hohe Ampere Spitzen vorallem bedingt durch die sehr gute Spannungslage Deines Akkus, Fahrzeuggewicht, recht grosse Reifen usw .... Der eher klein dimensionierte Motor hat sich deftig Amperes vom recht klein dimensionierten Regler geholt, all das hat beide Komponenten ordentlich ins schwitzen gebracht. Deinen Akku hat das alles kalt gelassen, denn der koennte fast das doppelte von dem leisten was die uebrigen Komponten koennen.

    Bei der 5S Kombination scheinen Regler und Motor sehr gute Kuehlung zu benoetigen. Die eingeschrumpften Regler haben immer ein Problem mit der Hitzeabfuehrung. Da koennte ein Kuehlkoerper am Kuehlblech abhilfe schaffen. Der Motor wird Zwangsbeatmung brauchen (evtl ein Luefter der aehnlich den Axi Aussenlaeufern die Windungen kuehlt). Bzw Du setzt nur auf einen 4S Akku um die Amperes in den Griff zu bekommen.

    Ich hoffe Du kannst die Ursache (Motor oder Regler) schnell eruieren und evtl unter Garantie umtauschen.

    Vorsicht Klugscheissmodus (nicht gehaessig gemeint -> ich habe schon 2 Motoren gekillt):
    Bei einer neuen Antriebskombo solltest Du immer regelmaessig die Temps checken. Und zwar in recht kurzen Abstaenden. Ein paar kurze Minuten reichen vollkommend um einen Motor auf 100 Grad zu bringen.
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    othello
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    BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 23:28    Titel:
    @Sandhupfer
    Schusche hat die Kombo im extrem leichten (2,9Kg) Umbau drinnen (mit Akkus, die die Spannung nicht so extrem gut halten: sprich weniger Ampere). Filzis Truggy wird wohl um die 4,3Kg auf die Waage bringen. Das fordert eindeutig mehr Leistung. Sprich beim Regler und Motor wird es eng. Ein 70A Regler im 4 Kg Ezilla an 12 Zellen Nimh (= schlechter 4s lipo) bei Uebersetzung auf etwa 50km/h war bei mir beim Beschleunigen zu wenig. Auf einer rutschigen Oberflaeche ging es noch so aber auf Beton hatte ich immer Aussetzer. Darum sehe ich bei einem 70A Regler im noch schwereren Truggy bei Uebersetzung auf 65km/h und irrer guter Spannungslage ziemlich schwarz. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. War meine Erfahrung mit einem Inrunner.
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    Filzi
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    BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 17:04    Titel:
    Hi,

    Auch nach neuerlichem Test rührte sich leider nichts mehr. Allerdings dürfte nicht der Motor das Problem sein, sondern viel mehr der Regler. Denn dieser wird auch nur bei anschließen des Akkus (ohne Motor) schon warm. Also dürfte hier das Problem liegen. Ich werde den Motor beibehalten und ihn entsprechend aktiv kühlen. Ich hoffe, dass ich das Temperaturproblem dann in den Griff bekomme. Den Regler werde ich gegen einen anderen tauschen. Allerdings weiß ich nicht, ob es wieder ein Roxxy, oder nicht doch zb ein Jazz 80 wird. Was haltet ihr davon? Der sollte doch kühler bleiben, oder!?
    Ich denke auch, dass diese Kombi im Buggy weniger Probleme macht (siehe Schusche) als im doch schwereren Truggy.
    Und das mit den Temperaturen messen mach ich normalerweise eh. Leider ging es in diesem Fall einfach zu schnell. Möglicherweise hatte ich auch einen sog. "Montagsregler" erwischt. Also mal schauen, was nächste Woche mit neuer Kombi so alles möglich ist.
    Btw: ein normaler Lüfter, welcher in Computer verwendet wird ist ausreichend, oder!? Und wo wir der Strom hierfür abgegriffen? Über ein Y-Kabel beim Servo?

    lg Filzi
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