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Turn Angaben bei Reglern usw. Was steckt dahinter?

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    aliatus
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    Anmeldedatum: 19.05.2009
    Beiträge: 253
    Wohnort: Niederrhein

    BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 20:44    Titel: Re: Turn Angaben bei Reglern usw. Was steckt dahinter?
    Polaris400CP hat Folgendes geschrieben:
    ...
    Man liest ja immer Angaben wie "Regler XY ist für 8 Turns im Brushless Betrieb ausgelegt" oder ähnliches. Was das im groben bedeutet ist mir schon klar, aber was versteckt sich genau dahinter?...

    Bei Bürstenmotoren genügt es, eine Klemmenspannung an zu legen und schon
    dreht der Motor. Bei einem BL Motor muss durch das aufeinander folgende Beschalten
    der 3 Spulen ein Drehfeld erzeugt werden, damit sich was dreht.
    Dieses Drehfeld muss zur Rotorposition passen. Da sich aber die Drehzahl
    unter Lastbedingungen ständig ändert, muss die Elektronik die Drehzahl des Rotors
    immer kontrollieren und entsprechend regeln. Das ist unabhängig von der Drehzahleinstellung via PWM/Knüppelstellung.
    Technisch einfache Regler sind entsprechend langsam und darum gibt es diese "Turn"-Begrenzung
    die nix anderes ist als ein Drehzahllimit ... schneller geht nicht.
    Ein Regler mit der Angabe 2-3s und >8T hat ein ungefähres Drehzahllimit von 8,5V x 5600kV = 50000 U/min.
    Das gilt für 2-Pol Motoren, bei 4-poligen ist bei 25000 U/min Schluß.
    Gute Regler haben ein Limit von mehr als 160000 U/min damit auch bei
    mehrpoligen Motoren noch gescheite Drehzahlen gefahren werden können.
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    Polaris400CP
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    Anmeldedatum: 18.03.2010
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    BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 21:46    Titel:
    Klasse, das ist doch mal eine gut definierte Antwort.
    In diesem Zusammenhang wäre doch eine Datenbank mit den Daten der gängigsten reglern eine gute Idee, oder ist das schlicht zu umfangreich?
    Das ganze dann vll. noch mit Motoren und schon haben sich zukünftige Threads alá "welches Setup soll ich nehmen" erledigt bzw. werden weniger Wink
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    chaos2
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    BeitragVerfasst am: 23.11.2013, 17:29    Titel:
    Ich kram den Thread mal aus, weil mir da doch Unstimmigkeiten aufgefallen sind.
    Ein Beispiel aus dem Hause Tekin:

    Ein Redline Sensored Gen2 ist ein 540er Motor, der mit 4,5 Turns 9350 kV hat.


    Und ein Redline SC4X ist ein 550er Motor, der mit 4,5 Turns 4800 kV hat.



    Von welchen Standardwerten kann man denn nun ausgehen?
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    BeitragVerfasst am: 23.11.2013, 17:36    Titel:
    Der untere Motor hat einen größeren Durchmesser und ist um einiges länger -> die induzierte Spannung im Leerlauf ist (bei ähnlicher Rotortechnologie) höher und somit dreht der Motor bei festgelegter Spannung nicht so hoch. Er bildet aber bei gleicher Drehzahl und identem Strom ein höheres Moment.

    mfg Stephan
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    chaos2
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    BeitragVerfasst am: 23.11.2013, 17:56    Titel:
    Die Durchmesser unterscheiden sich ja nur um 0,15mm, also macht die Länge so viel an induzierter Spannung aus, interessant.

    Nur hilft das noch nicht, wenn es darum geht einen Regler zu kaufen :-/
    Läuft es darauf hinaus, jeden Hersteller für jeden Regler anfragen zu müssen?
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    FlyingGekko
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    BeitragVerfasst am: 23.11.2013, 18:00    Titel:
    chaos2 hat Folgendes geschrieben:
    Die Durchmesser unterscheiden sich ja nur um 0,15mm, also macht die Länge so viel an induzierter Spannung aus, interessant.

    Nur hilft das noch nicht, wenn es darum geht einen Regler zu kaufen :-/
    Läuft es darauf hinaus, jeden Hersteller für jeden Regler anfragen zu müssen?


    Die Länge des Blechpakets bzw. des Rotors geht linear in die induzierte Spannung ein -> doppelte Länge, doppelte Spannung.

    Wichtig: Damit ist nicht die Länge des gesamten Motors gemeint Wink
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    chaos2
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    BeitragVerfasst am: 23.11.2013, 18:07    Titel:
    Klar, die Rotorlänge sollte es sein. unter der Annahme, dass die Wickelköpfe über den Rotor herausragen. Richtig?

    Aber auch hier weiß ich immer noch nicht, was ich mit den Herstellerangaben anfangen soll.
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    BeitragVerfasst am: 23.11.2013, 18:11    Titel:
    Ich habe mir noch nie große Gedanken darüber gemacht. Ich benutze stets Motoren in Standard-Abmessungen und bei qualitativ hochwertigen Reglern gibt es da selten ein relevantes Turn-Limit. Bei günstigeren Reglern sind die Angaben ohnehin meist ungültig.
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