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Sascha268 Kiesgruben-King

Anmeldedatum: 19.06.2008 Beiträge: 59 Wohnort: Filderstadt
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Verfasst am: 20.06.2008, 18:10 • Titel: Was ist besser, mehr oder weniger turns? |
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hi
ich wollte mir evtl. ein BL-Set zulegen und sehe oft die Angabe der turns.
Sind BL-Motoren mit mehr oder weniger Turns leistungsfähiger? |
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aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 10317 Wohnort: Bruck an der Leitha
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Sascha268 Kiesgruben-King

Anmeldedatum: 19.06.2008 Beiträge: 59 Wohnort: Filderstadt
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Verfasst am: 21.06.2008, 11:38 • Titel: |
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ok danke!  |
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Socke Baukastenschrauber

Anmeldedatum: 29.06.2008 Beiträge: 29 Wohnort: Bremerhaven
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Verfasst am: 17.07.2008, 21:52 • Titel: |
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Moin,
das Thema hier möchte ich auch nochmal hochholen, da ich hier ne Frage habe
Leistung ist doch das Produkt aus Drehzahl und Drehmoment. (P=M*w)
Ein Motor mit weniger Turns dreht doch erstmal nur höher, wobei das Drehmoment abnimmt.
Wenn ich einen Motor mit weniger Turns entsprechend seiner höheren Drehzahl auch höher Übersetze, so dass die Drehzahl am Rad gleich bleibt, warum steigt dann der Strom, bzw. die Leistung? Das vom Motor geforderte Drehmoment müsste doch das gleiche bleiben, oder?
Anders herum, warum soll ich einen Motor mit mehr Windungen nicht einfach niedriger Übersetzen? Damit steigt das geforderte Drehmoment und der Strom und somit die Leistung.
Grüße,
Johannes |
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aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 10317 Wohnort: Bruck an der Leitha
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Verfasst am: 17.07.2008, 21:59 • Titel: |
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(Elektrische) Leistung errechnet sich auch aus P = U * I
Und da (beim "I") zieht der Niedrigwinder wegen seines geringen Innenwiderstands eben dem Hochwinder davon.
Ein sportlicher untersetzter Motor mit vielen Windungen kann da auch nicht mit.
Die Leistungszunahme äußert sich jedoch vorrangig in einer Zunahme der Drehzahl, denn das Drehmoment pro Ampere Stromaufnahme sinkt mit sinkender Windungszahl und dem einhergehenden schlechteren Füllfaktor.
Nachdem aber das Drehmoment, um ein Modell in Bewegung zu setzen, nicht geändert wird, muss der Motor mit der geringeren Windungszahl einen höheren Strom ziehen, um das geforderte Drehmoment zu bringen.
Wirkt man dem nicht mit einem kleineren Ritzel entgegen, (= weniger Motordrehmoment nötig, um das Fzg. zu beschleunigen), so kann er durchbrennen.
Ein Teil der höheren Drehzahl muss also dahingehend (per Untersetzung) "kovertiert" werden, damit er das einbrechende Drehmoment pro Ampere Stromaufnahme stützt. Das was darüber hinaus noch an Drehzahl zur Verfügung steht (immer noch ein beträchtlicher Teil) kann direkt in Mehrleistung umgesetzt werden. _________________ Neueste Artikel:
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Mangokiwi Moderator
Anmeldedatum: 05.09.2004 Beiträge: 944
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Verfasst am: 17.07.2008, 22:24 • Titel: |
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Es sind mehrere physikalische Aspekte, die hier gleichzeitig wirken.
Was Du angesprochen hast ist rein mechanisch.
Das Drehmoment muss erst einmal erzeugt werden, und es ist auch elektronisch und magnetisch.
das Drehmoment, das von Lorentzkraft erzeugt wird, ist von ganz anderer Natur als einfach P=U.I - Mehr Windungen (trotz zunehmender Widerstands) sparrt Strom. Auch die Maße des Rotors, Anzahl der Polen spielen natürlich eine große Rolle.
Drehmoment in einem Motor |
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