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Ludovici Werkstatt-Meister


Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 181 Wohnort: Buhren
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Verfasst am: 27.09.2009, 19:01 • Titel: Lithium, Zink und Algen |
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Derzeit wird bezweifelt, dass Lithium als Material für eine Auto-Revolution dienen kann. Es ist schwer aus Mineralien zu gewinnen und wird deshalb größtenteils aus Salzen gewonnen. Allerdings konzentrieren sich entsprechende Vorkommen auf auf Argentinien, Bolivien, Chile und China (Tibet). Ein französiches Unternehmen, hat errechnet, dass 2015 für die Autoindustrie 30 000 Tonnen Lithium zur verfügung stehen wird, das reiche dann für nicht einmal 1,5 Mio Hybridfahrzeuge.
Da meldet sich natürlich die Zink-Industrie zu Wort: Als Alkali-Mangan-Batterie ist Zink heute als Energie-Träger noch weit verbreitet ! Zink belegt (bis jetzt) Platz 24 der häufigtsten Elemente. Zinklagerstätten gibt es sogar in Deutschland. Großes Potenitial wird vor allem der Zink-Luft-Batterie zugeschrieben, die findet heute bereits in Höhrgeräten verwendung !
Schwedische Forscher drängen in eine andere Richtung: Sie haben das Lithium einer Lipo-Zelle durch Zellulose einer bestimmten Alge ersetzt, die in der Ostsee eher lästig ist. Da die Zellstruktur eine viel höhere Oberfläche besitzt, als "herkömmliche" Zellulose, eignet sie sich gut als Elektrode.
Sogar Natrium-Schwefel Zellen sollen bis 2011 Marktreif sein, die Amerikanische Firma Ceramtec soll angeblich eine Lösung für das Problem gefunden haben, dass die Zelle eine Betriebstemperatur von über 300°C besitzt, da die Stoffe flüssig sein müssen. Eine Einheit der Größe eines Kühlschranks (!) wäre bei einer Kapazität von 20kWh mit 5kw belastbar.
Ein englisches Projekt geht noch einer anderen Idee nach: Die Lithium-Ionen der Zelle reagieren unter dem Einluss von Manganoxid als Kathalysator mit dem Sauerstoff der Luft. Beim Ladevorgang ist der Prozess reversibel und somit liegt ein "atmender" Akku vor. Beteiligte Forscher schätzen, dass solche Lithium-Zellen eine 8-10 fach höhere Kapazität der momentan verbreiteten Lithium-Akkus hätten.
Wovon der Modellsport profitiert ?
Wenn sich auch sicher nicht alle dieser Technologien im Modellsport einsetzten lassen, werden aber wenigstens die Zellulose- und vielleicht auch die "atmenden" Zellen mittel- bis langfristig Einzug im Modellsport halten. Hierfür müssen jedoch andere Elektronik- komponenten angepasst und der Ladevorgang, praktikabel gestaltet werden !! _________________ Non vitae, sed scolae discimus (Seneca) |
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mctwo Offroad-Guru

Anmeldedatum: 08.05.2009 Beiträge: 626
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Verfasst am: 13.10.2009, 15:36 • Titel: |
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ich fand das hier auch ganz interessant, vorallem der weiterführende ars technika link.
wobei meinem ladegerät ca 179900 watt fehlen um die akkus in 1 minute vollzuladen
http://www.mactechnews.de/news/index.html?id=143470 |
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Ludovici Werkstatt-Meister


Anmeldedatum: 12.07.2009 Beiträge: 181 Wohnort: Buhren
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Verfasst am: 20.10.2009, 18:58 • Titel: |
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Ja, klinkt interessant, von einer Eisenlegierung für die Elektronenmobilität hab ich auch schon gehört aber von
| MacTechNews hat Folgendes geschrieben: |
| [...] hohen Temperaturen von 600 Grad |
war mir noch nichts bekannt. -dagegen sind da die Natrium-Schwefel-Akkus schon voll "cool"
Aber mit ein paar mehr Wättchen und einem Kühlarggregat kanns dann ja auch fast schon losgehen  _________________ Non vitae, sed scolae discimus (Seneca) |
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Seppi84 Offroad-Guru


Anmeldedatum: 29.01.2009 Beiträge: 692 Wohnort: Herrieden, DEU
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