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Es lebt... die Fahrende Tonne... es lebt

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    foexer
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    Anmeldedatum: 24.02.2014
    Beiträge: 245

    BeitragVerfasst am: 23.11.2015, 23:17    Titel: Es lebt... die Fahrende Tonne... es lebt
    Hallo liebe Gemeinde

    Lange ist es her, seit zwei Kollegen, welche nur dem Knüppeldrehen und dem Gasfingerziehen nachgingen, beschlossen sich einer grösseren Herausforderung anzunähern. Daraufhin gingen die Beiden einen Packt ein, welcher besagte, dass sie innert einem Jahr der Aufstieg zum Modellbauer gemeistert werden solle.

    Und so zogen die Monate ins Land. Alle lebten glücklich und alles war gut. Doch eines schicksalhaften Tages, ereignete sich das Unglück. Es endete mit einem völlig zerstörten Alufighter.
    So wurde die Bruderschaft der fahrenden Tonne erneut einberufen, da einer der Beiden nun keinen fahrbaren Untersatz mehr hatte (Ich war/bin es nicht).

    Die Kollegen begaben sich eines Abends in einer Bar zu Tische und fingen an zu diskutieren. Einige nervenzerreibende, beinahe haareraufende und Bier vernichtende Abende später war eine Idee geboren.

    Das Konzept stand und die Arbeit wurde am darauffolgenden Wochenende voller Elan angetreten. Wieder trafen sich die Kollegen, jedoch diesmal in einem kleinen Zimmer, vor einem Zaubergerät namens Computer wiederfinden. Nach einigen Stunden voller Hingabe für das Projekt, trennte man sich wieder mit der Vereinbarung die Arbeit demnächst weiterzuführen.

    So zog wieder eine Woche vorbei und man traf sicher erneut. Siehe da, einige Mühen wurden schon belohnt.
    Die Belohnung fand sich wieder in einem Karton, welcher eine Regler/Motorcombo, ein Jumboservo, einige Differentiale, vier Dämpfer und einem Satz Räder enthielt.

    Voller Freude wurde Mass genommen und dies sogleich auf den PC übertragen, um schnellstmöglich neue Ergebnisse zu erzielen. So zogen wieder einige Wochen ins Land. Man stritt, versöhnte sich und brachte so die Arbeit voran.

    Nach einiger Zeit sass man vor dem Computer und man wusste nicht mehr was zeichnen. Genau in dieser Sekunde wurde klar, ein Modell ist geboren. Es war nicht ein perfektes Modell sondern eher eine Kiste mit vier Rädern welche angetrieben wird durch einen Elektromotor, soweit fertig konstruiert, dass einzelne Teile hergestellt werden konnten.
    Hier trennte sich der Weg der beiden Kollegen wieder, da meine Wenigkeit mehr für die Erfahrungen zuständig war, als für die Ausführung des Projektes. Der nun Verbleibende der Beiden machte sich anschliessend mit schwerem Gerät ran an die Produktion.

    Nach einiger Zeit, verlor ich die Übersicht über das Projekt und hatte es nicht mehr so im Auge. Wieder vergingen die Monate. Bis eines Abends das Mobiltelefon klingelte. Am Samstag ist Fertigstellung des ersten Modells.

    Plötzlich war ich wieder voll da und man suchte einen geeigneten Termin für die Fertigstellung. Endlich stand der Termin und der Abend vor dem grossen Tag kam immer näher. Die Anspannung stieg und man hoffte an alles gedacht zu haben. Dann ENDLICH der Wecker klingelt um 6.30 Uhr morgens und zwei junge Modellbauer schwangen sich aus dem Bett (nicht aus demselben:-P)

    Man traf sich und trat die Reise zur Werkstatt an. Endlich da und endlich sah ich den beinahe fertigen Wagen zum ersten Mal. Baaam ich war überwältigt. Gross, schwer, einfach beeindruckend. Aber leider noch nicht fahrbereit.

    Nun war mein Wissen wieder gefragt. Man programmierte, installierte und diskutierte. Nach weiteren vier Stunden nervenaufreibender Arbeit stand das Modell da. In seiner beinahe ganzen Pracht.

    Endlich ging es los. Funke binden, Regler kalibrieren ein letztes Gebet gen Himmel und los ging es. Und wie es ging 5 Meter nach vorne, 180° Wende, 5 Meter zurück und fertig. Dann ging es, wie im Modellbau manchmal üblich, weder hin noch her. Der Motor drehte, die Antriebswellen ratterten aber die Räder drehten sich nicht…
    Schnell wurde der Fehler gefunden. Das vordere Differential. Was für eine Freude, 2 Jahre Planung und Herstellung (mit Unterbrüchen), anschliessend 10 Meter fahren und Differential defekt? Mal schauen.
    Bulkhead aufschrauben und lautes erleichtertes Ausatmen. Nur zwei Schrauben, welche nicht richtig angezogen wurden. So konnte sich der Antrieb etwas verschieben und somit wurden die Räder nicht mehr angetrieben. Also restliche Teile demontieren und dass ganze wieder richten.

    DOCH DANN…..

    Der 6 Kant einer Schraube wurde zerstört. Kein Problem dachte man und man spannte das beschädigte Teil ein um die Schraube auszubohren. Und ab hier nahm das Elend seinen Lauf.
    Bohrer brach, grösserer Bohrer musste her. Loch passte, Gewinde sollte rein. Gewindebohrer brach, noch grösserer Bohrer musste her. SCH*** Loch zu gross. Muss erst wieder zugeschweisst werden. Das kann aber erst am Montag durch eine Drittperson erledigt werden

    SCH***

    So knapp vor dem Ziel eine solche SCH***

    Also wurde die Arbeitsstelle geräumt und geputzt und man verliess stark frustriert die Werkstatt. Dies war letzten Samstag.
    Am selben Abend wurde das Missgeschick mit ordentlich Alkohol runtergespült, so dass ich die Erinnerungen beinahe auslöschen konnte Razz.

    Am Montag viel man wieder in denselben Arbeitstrott und man vergass schon beinahe, dass noch ein Projekt offen ist. Doch dann wieder das Mobiltelefon. Heute Abend Fertigstellung.

    Da hiess es nur noch Go Go Go Arbeit in Rekordzeit erledigen und so schnell wie möglich aus dem Büro raus. Nur leider funktioniert dies nie und man musste wieder 1.5 Stunden Überzeit machen. Trotzdem konnte man das Projekt jetzt nicht ruhen lassen. Also Sachen gepackt und ab in den heimischen Keller des Kollegen.

    Da Stand er. Alles wie es sein sollte nur die Verkabelung und die kalibrieren musste noch vorgenommen werden. Leider kannte ich mit der Fernsteueranlage nicht besonders aus, daher ging es nochmals 20 Minuten, bis der Wagen fahrbereit war.

    ENDLICH. ES IST GETAN ALLES FUNKTIONIERTE UN MAN KONNTE LOSLEGEN.
    Ab in die Garage, Funke an, Auto an, und los.

    HALLELUIA. MAN KANN ES NICHT ANDERS SAGEN. ES FUNKTIONIERT. WIR DREHTEN EINIGE RUNDEN, STELLTEN DEN SERVOSAVER NACH UND DREHTEN NOCHMALS EINIGE LANGSAME UND VERHALTENE RUNDEN.

    Dann war es geschafft. Alles funktionierte und man war glücklich über den Erfolg. Die Feuertaufe im Gelände steht aber noch aus.
    Und jetzt sind wir mit der Geschichte in der Gegenwart. Wo ein junger Modellbauer welcher noch grün hinter den Ohren war, sich darauf freut seinen eigenen „Bausatz“ zu bekommen und diesen zusammenzuschrauben.

    Leider fehlen bei mir noch einige Teile, solche welche gekauft werden und solche welche noch in Produktion sind. Aber HEEEY man weiss es fährt. Man weiss nicht ob es hält aber es fährt

    Und weil ich nicht einfach nur reden will komme ich nun zum Ende. Dies war die Erstehungsgeschichte, der von mir liebevoll getauften „Fahrenden Tonne“. Name kann evtl. noch geändert werden, da der Kollege, welcher die Hauptarbeit leistete noch nichts vom Namen weiss Razz.

    Daher hier noch ein Dankeschön an meinen Kollegen und hier noch ein Bild.



    Sorry für das schlechte Bild aber mein Sony kanns einfach nicht besser Smile und was auch noch gesagt werden muss, ist, dass noch einige Kleinigkeiten geändert werden. Wie z.B. die extrem schmale Spur forne.

    Aufbaubericht und bessere Fotos werden folgen
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    DefMouse
    Baukastenschrauber
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    Anmeldedatum: 16.11.2015
    Beiträge: 25

    BeitragVerfasst am: 23.11.2015, 23:40    Titel:
    Hmm sieht ja Edel aus.

    Aber ob das so im Offroad Einsatz lange gut geht? Irgendwo muss die Energie bei Einschlägen hin... Gebrochener Plaste Querlenker kostet 4-5€ und ist schnell getauscht, befürchte wenn bei dir sich was verabschiedet wirds eher teure und umständlich.
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    foexer
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    Anmeldedatum: 24.02.2014
    Beiträge: 245

    BeitragVerfasst am: 24.11.2015, 10:11    Titel:
    @DefMouse

    Da wir leider keine Möglichkeit hatten / haben selber gescheite Plastikteile herzustellen und es der eigene Stolz nicht zulies diese zu kaufen, mussten wir leider auf Alu Querlenker umsteigen. Wir hatten wohl die Möglichkleit, Plastickquerlenker bei einer Drittperson fertigen zu lassen. Diese wären jedoch viel zu teuer gewesen. Die Problematik ist uns bewust aber leider ging es nicht anders.
    Und wie oben geschrieben: immerhin fährt es. ob es hält werden wir noch sehehn Smile

    Hier noch eine kleine Liste der gekauften Komponenten:

    - Dämpfer (vom Baja)
    - Räder (vom Baja)
    - Differentiale (Losi 5ive T)
    - Treiblinge (Losi 5ive T)
    - Elektrokomponente (Diverse)
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    hanibunny
    Moderator



    Anmeldedatum: 17.12.2008
    Beiträge: 651

    BeitragVerfasst am: 26.11.2015, 02:16    Titel:
    Ein Hoch auf die Tonne. Ich bin total gespannt.

    Wenn ihr noch einen Testfahrer braucht, ich ich ich mach das Very Happy

    Bitte weiter berichten. Ein echt gelungener Einstieg, das macht Laune!!!! Danke.

    Viele Grüße
    Andreas
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    Denkt immer daran: Let's race for fun!

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    Die besten (Geheim-)Tipps für Orte zum RC-Fahren: http://rc-map.offroad-cult.org/
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    foexer
    Werkstatt-Meister
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    Anmeldedatum: 24.02.2014
    Beiträge: 245

    BeitragVerfasst am: 26.11.2015, 18:12    Titel:
    @hanibunny

    Werde mich bemühen Smile. Dieses Wochenende ist es auch schon soweit, dass ich MEINEN zusammenbauen darf. Leider fehlen mir aber noch einige Teile, welche gekauft werden müssen.
    Was das Testfahren angeht muss ich Dich leider enttäuschen, da wir auch richtig heiss auf die erste Ausfahrt sind. Nur leider ist uns der weisse Tod von Oben zuvor gekommen.
    Mal schauen was sich machen lässt. Ansonsten wird ein noch ein Schild vorne hin geklatscht um die Einfahrt schneefrei zu halten.
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    foexer
    Werkstatt-Meister
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    Anmeldedatum: 24.02.2014
    Beiträge: 245

    BeitragVerfasst am: 30.11.2015, 16:00    Titel:
    Und weiter geht die Geschichte.

    Voller Freude ging es auch diesen Samstag wieder ab in die Werkstatt. Man stand schon vor den ersten Sonnenstrahlen auf und hoffte, dass man vor den letzten Sonnenstrahlen noch die ersten Runden drehen kann.
    Doch wieder einmal wurden die beiden Kollegen eines Besseren belehrt.

    Beide machten sich an die Arbeit und die Zeit verflog. Plötzlich machte sich der Magen bemerkbar und bei einem Blick auf die Uhr sah man, dass beide Zeiger auf der 12 standen. Deshalb wurde Einstimmig beschlossen, beim örtlichen Bäcker ein Fladenbrot, belegt mit Tomatensosse und Käse, zu bestellen.

    Nach einiger Zeit war das Essen da. Man setzte sich zu Tische und fing an zu Essen und zu Trinken. Plötzlich o Schreck. Die Zeit verging rasend schnell und schon war es halb 2. Also wieder ab an die Arbeit.

    Wieder vergingen die Stunden, dass Ende war jedoch langsam aber sicher in Griffweite. Man werkelte hier etwas, fräste da etwas, schliff dort etwas ab und drehte hie und da eine Schraube rein. Langsam wurde es dunkel draussen und die Bewegungen der beiden Kollegen wurden langsamer.

    Durchhalten war angesagt. Man merkte, wie die Konzentration nachliess und nicht mehr alles so
    locker von der Hand ging wie am Morgen.
    ENDLICH. Es war geschafft (zu 99.99%). Alles wurde bearbeitet und/oder fertig hergestellt. Daraufhin fing einer der Beiden an alles sauber zu machen, der Andere (Ich) begann damit, ein Fahrzeug zusammen zu setzten.

    Doch wie so oft musste Murphy sich noch blicken lassen. Und tada hier war er auch schon. Bei den letzten Schrauben fiel mir auf, dass noch ein Teil fehlte und ich die falschen Seitenteile ans falsche Auto geschraubt habe.

    Auch beim anderen der zwei lief nicht mehr alles reibungslos und der Rücken begann sich bemerkbar zu machen. Deshalb stoppten wir das Unterfangen und beschlossen, die Fahrzeuge zuhause, jeder für sich, fertig zu stellen.

    Wir machten alles sauber, verstauten das Werkzeug und machten uns auf den Heimweg. Ein Blick auf die Uhr verriet uns, dass es schon 19 Uhr ist und wir das Tagesziel leider nicht erreicht haben. Erschöpft und etwas enttäuscht traten wir den Heimweg an. Auf halber Höhe hielten wir an für einen kalten Hopfentee und wechselten noch einige Worte.

    Anschliessend trennten sich unsere Wege wieder und beide zogen in die jeweils entgegengesetzte Richtung von dannen.

    Nun sind wir wieder in der Gegenwart. Meine Teile sind immer noch nicht alle da, aber trotzdem kann ich mich langsam aber sicher an den Zusammenbau machen. Heute sind die restlichen Teile der Differentiale und ein Paar Dämpfer eingetroffen.


    Bilder und Aufbaubericht folgen…
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    foexer
    Werkstatt-Meister
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    Anmeldedatum: 24.02.2014
    Beiträge: 245

    BeitragVerfasst am: 07.12.2015, 03:16    Titel:
    Hi

    Endlich kann ich wieder etwas berichten. Ich habe mein „Kit“ letzte Woche bekommen und war nun die Woche beschäftigt mit dem Zusammenbau und dem Modifizieren einiger Teile.

    Vorab einige Worte zur Konstruktion.

    Wie bekannt wollten wir unser eigenes Modell bauen. Daher wollten wir auch unser eigenes Design einbringen und nicht ein bestehendes Modell nachbauen. Auch wollten wir die Sache so einfach wie möglich halten, um so wenig Fehler wie möglich zu machen. Einfacher gesagt als getan. Schon bei der Planung viel auf, wenn man hier etwas ändert, muss man da auch ändern usw.

    Obwohl wir nichts nachbauen wollten, mussten wir uns an einigen Teilen orientieren. Wir nahmen etwas von hier etwas von da und ein Konzept stand.
    Schlussendlich entschieden wir uns für eine Art TVP Chassis a la Savage, machten jedoch noch eine durchgehende Boden- und Deckplatte für die Stabilität und als Befestigung für einige Komponenten. Auch wollten wir ein 4WD Fahrzeug. Dies lenkte uns auch in eine gewisse Richtung.

    Auch gaben uns die gekauften Elemente einige Ansatzpunkte. Dazu zählen Akkus, Differentiale, Dämpfer, Räder, Motor und Regler.

    Was auch noch zu erwähnen ist, ist das beinahe am ganzen Fahrzeug mit Gewindeeinsätzen gearbeitet wurde. Ich weiss nicht genau wieso, hat mein Kollege als gut Empfunden und ich vertraue Ihm einfach mal Razz

    Nun aber genug der Worte und los geht’s mit dem Aufbaubericht.

    Am Anfang einige Bilder als Gesamtübersicht. So habe ich alles abgeholt. Kam schon einiges zusammen. Einziger Minuspunkt ist der fehlende Karton, in welchem alles schön verpackt ist.








    Als erstes knüpfte ich mir die Differentiale vor. (So wie in vielen Baukästen auch). Als Fotounterlage habe ich jeweils ein A4 Papier gewählt, um die Dimensionen besser abschätzen zu können.

    Angefangen habe ich mit dem Mitteldiff. Hier haben wir auf das Gehäuse und die Innereien eines Losi 5ive-T Differentials zurückgegriffen. Als Zahnrad dient eines aus Kunststoff, welches wir gekauft haben. Anschliessend hat es mein Kollege bearbeitet. (Alle Teile welche in irgendeiner Art bearbeitet wurden kommen von einem Kollegen).




    Hier sicherlich noch zu erwähnen sind die Diffausgänge, welche es uns erlauben die CVD’s an und abzunehmen, ohne sonstige Teile auseinandernehmen zu müssen. Auch sind die Kugellager nicht „direkt“ am Differential angebracht sondern wurden in die Bulks eingepresst.

    Hier nichts Ungewöhnliches. Alles zusammensetzen, Öl rein und Deckel drauf. Fertig.




    Weiter geht es mit dem hinteren und vorderen Differential. Hier wurde alles gekauft. Wieder sind es Diffs vom Losi 5ive-T.



    Und so sahen die jeweiligen Differentiale danach aus. (Hier nur 2, da die Shimms für eines fehlten)



    Weiter geht es mit dem Einsetzen der Differentiale in die Bulks. Hier zu sehen der hintere/vordere Bulk. Beide Bulks sind identisch, daher kommt es nicht drauf an, welcher wo montiert wird. Auf der rechten Seite des Bildes ist noch Bronzepaste zu sehen um das Kaltschweissen der Schrauben an die Gewindeeinstätze zu verhindern. (Dient als Schmiermittel)



    Auf dem Bild schön zu sehen, wie die Differentiale bereits im Bulk sitzen. Auch die Kugellager in der Führung des Treiblings sind fest eingepresst.

    Hier seht Ihr den Bulk und die Führung des Treiblings mit den Langlöchern.



    Noch einige Worte zur Führung des Treiblings. Dieser wurde mit Langlöchern versehen, um das Zahnflankenspiel einstellen zu können. Hier muss man jedoch etwas nach Gefühl arbeiten, da man nicht ans Differential sieht wenn alles zusammengebaut wurde.

    Hier wurde die Führung lose angebracht und der Treibling eingesetzt.



    Bei diesen Bildern schön zu sehen, wie die Stellung des Treiblings verändert werden kann.




    Anschliessend wurde die Tube Fett, welche bei den Differentialen beilag im Gehäuse verteilt und das Differential eingesetzt.



    Nun muss nur noch der Deckel drauf und fertig.

    Als nächstes musste ich mich zwischen zwei Arten von Aufnahmen für die Antriebswelle entscheiden einmal leicht und weich (silbern) und einmal schwer und hart (bronzen). Ich entschied mich für die Bronzenen.



    Als nächstes wurde der Motor- und Mitteldiffhalter zusammengesetzt. Hier die Einzelteile. Hier sind auch wieder alle Kugellager eingepresst worden. Trotzdem haben wir bei einer Platte noch eine Platte als Sicherung angebracht.



    Und so sieht er fertig aus.



    Das ganze Gebilde wird von unten, oben und von der Seite verschraubt um einen guten Sitz zu gewährleisten. Leider hat mein Kollege, aus Berufsstoz, hier wie auch am Rest des Fahrzeuges mit einer 0-Toleranz gearbeitet. Dies wird mir später noch Probleme machen.

    Weiter geht es mit dem Motor. Als Motor- Reglercombo setzten wir auf die Castle XL2, da diese günstig zu haben war und ich mit Castle gute Erfahrungen gemacht habe. Die Combo ist bis 8s ausgelegt. An wie viel sie später betrieben wird, wird die Zeit noch zeigen. 2x4s Akkus wurden aber schon mal bestellt.

    Hier einmal der Ritzel und Motor einzeln



    Hier eingebaut. Wenn man das Mitteldifferential entfernt, kann man den Motor mittels 4 Schrauben sichern. Auch wurden bei der Motorplatte Langlöcher gemacht um ein anderes Ritzel fahren zu können.



    Weiter geht es mit der Montage der einzelnen Differentiale auf die Bodenplatte.

    Hier zu sehen ist die hintere Antriebswelle, welche beinahe die ganze Diagonale eines A4 Blattes in Anspruch nimmt.



    Hier noch ein kleines aber nicht unwichtiges Teil. Ein kleiner Pfosten, an welchem später die Akkuabdeckung festgemacht wird.



    So sieht das Ganze im verbauten Zustand aus.



    Weiter geht es mit der hinteren Radaufhängung. Hier ein Teil, welches ich besonders interessant finde. Die Antriebswellen von den Diffs zum Rad. Wir wollten unbedingt CVPs, hatten jedoch so unsere Probleme damit. Da viel mir das Konzept von den Traxxas- Modellen ein. Also machten wir unsere eigenen CVDs, welche in der Länge variieren können. Dazu pressten wir in die Gelenke, auf einer Seite, eine 6 Kant Aufnahme. Die Antriebswelle frästen wir an beiden Enden zu einem 6 Kant und fertig.



    Aber weiter mit dem Zusammenbau. Hier zu sehen sind alle Teile welche für eine Seite benötigt werden. Auffallend ist das Fehlen von Schrauben. Hier wurde ausschliesslich mich Bolzen und Sicherungsringen gearbeitet.



    Auch hier haben wir ein Gelenk, welches einen Innen 6 Kant hat. So werden die CVDs auf beiden Seiten gehalten. Der Dämpfer begrenzt dann den Ausfederweg so, dass die Antriebswellen nicht rausfallen können. (so die Theorie)

    Auch hier wurden alle Kugellager eingepresst. Hier noch alles zusammengebaut.



    Nach Fertigstellung der Radaufhängung konnten diese auch verbaut werden. Im gleichen Atemzug wurde die Dämpferbrücke montiert. Einziger Minuspunkt hier, die fehlenden Einstellmöglichkeiten. Aber wir werden sehen. Evtl. werden nachträglich noch Löcher gebohrt.



    So sieht alles verbaut aus.



    Als nächstes kommt der Regler an seinen Platz. Der Regler wird mit 4 Schrauben gehalten, um perfekten Halt zu garantieren.



    Somit ist die Heckpartie fertig und wir können uns dem vorderen Ende widmen. Welches im Moment noch genau gleich aussieht wie das hintere einfach ohne die Radaufhängung.

    Aber wie üblich sieht das vordere Ende etwas anders aus als das hinter. Keinen unwesentlichen Teil trägt die Lenkung bei.

    Das Stichwort Lenkung bedeutet für mich auch etwas Besonderes. Zwar geht es um den Servosaver. Am Anfang war ich skeptisch, ob wie überhaupt einen Saver bauen können. Rein von der Geometrie her empfand ich es als sehr schwierig, den richtigen Winkel zu finden. Ich wollte den Saver aber auch nicht weg lassen, dem Servo zuliebe.

    Mein Kollege meinte, dass es schon geht und wieder vertraute ich Ihm. Und tada ein perfekter Saver wurde geboren.



    Hier orientierten wir uns an anderen Savern und das Ergebnis ist auch dasselbe (wurde bereits getestet)

    Von dem her ist hier nichts Spezielles zu sehen. Aber trotzdem den Saver noch in zusammengebauten Zustand.



    Weiter geht es mit der restlichen Lenkung. Hier zu sehen sind der Lenkpfosten, Ackermann, Servohalterung und einige Verbindungen, Bolzen und Sicherungsringe. Wie gesagt, wurde hier auch wieder mit Bolzen und nicht mit Schrauben gearbeitet. Das Ding rechts oben, ist die Verbindung vom Saver zur Deckplatte, welches Druck von oben auf den Saver gibt, da dieser ansonsten schräg weggedrückt wird beim Lenken. (wurde auch bereits getestet und funktioniert)



    Hier noch alles im Zusammengesetzten Zustand. Das Ganze wird dann mittels Schrauben an die Bodenplatte geschraubt.





    So sieht Alles im verbauten Zustand aus. An den Enden der Ackermann sind noch die Kugeln der Gelenke zu sehen, an welche später das Lenkgestänge kommt.



    Weiter geht es mit der vorderen Radaufhängung.

    Hier dassele Bild wie hinten. Keine Schrauben, Kugellager eingepresst. Alles ist einfach etwas kürzer. (Leider Razz )



    Hier noch die Bilder im zusammengesetzten Zustand.





    Anschliessend die Lenkstangen. Hier kommen zurzeit noch Gewindestangen zum Einsatz. Falls sich das ganze behaupten wird, bleiben diese. Mein Kollege hat einen Knick in die Stangen gemacht um Felgen mit anderem Offset zu fahren. Welche Variante besser ist wird sich noch zeigen.



    Hier nochmals alles im eingebauten Zustand. Auch die Dämpferbrücke, welche die Gleiche ist wie hinten, fand seinen Platz.



    Und so sieht nun das rohe Fahrgestell aus.




    Hier sind die Seitenteile nicht angebracht, um Euch einen besseren Einblick in das Innenleben zu geben. Leider muss die gesamte Radaufhängung wieder runter um die Seitenteile anzubringen. Diese Bilder folgen aber noch.

    Im Moment habe ich nämlich noch mit einigen Problemen zu kämpfen. Durch die 0-Toleranz, klemmt es hier und da noch etwas. Daher bin ich im Moment mit meinem Dremel dran, einige Teile etwas zu bearbeiten.

    Hier noch einige Bilder, welche oben fehlen.

    Akkus sind die 4s von Nvision. Leider hat mein Kollege die Akkuschächte genau nach diesen ausgelegt. Sprich: Will man andere Akkus fahren, dürfen diese nicht grösser sein, ansonsten bringt man diese nicht sauber unter.



    Das Servo ist ein Savöx, welches 40kg an 7.4V bringt (Herstellerangaben)




    Hier noch das Servohorn, welches mein Kollege gemacht hat. In meinen Augen das unnötigste Teil am Fahrzeug, da das Mitgelieferte bei Servo bestimmt auch funktioniert hätte




    Zum Abschluss noch die Dämpfer. Hier kommen vorne und hinten dieselben zum Einsatz. Es handelt sich um die GPM Dämpfer für den Baja (die Vorderen). Wir wählten die GPM wegen des Preises



    So und dies war nun der Aufbaubericht. Leider kann ich noch keine Testfahrt machen, da das zweite Paar Dämpfer fehlen und ich meine Räder auch noch nicht bekommen habe.

    Auch kann ich noch nicht fahren, da es wie schon gesagt hier und da noch etwas klemmt. Mein Kollege ist aber schon mal einige Meter gefahren und es funktionierte alles. Man muss jedoch auch sagen, dass Er schon etwas geschrotet hat. Zum Glück jedoch war es nur eine Kolbenstange von einem Dämpfer.

    So und nun bin ich bereit für Kritik, Anregungen, Verbesserungen oder für andere Sachen.

    Ich werde jedenfalls weiterberichten und noch ein Video von der ersten Ausfahrt machen.
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    Lizard
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    Anmeldedatum: 06.06.2013
    Beiträge: 715

    BeitragVerfasst am: 07.12.2015, 12:45    Titel:
    Wirklich schönes Projekt. Geil auch die Sache mit dem verschiebbaren Triebling.
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    BeeBop
    Pisten-Papst
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    BeitragVerfasst am: 07.12.2015, 13:00    Titel:
    Jupp, finde auch, ein klasse Projekt!

    Ein paar Fragen fallen mir dazu ein:

    - Habt ihr die vordere 'Dragster'-Spur schon etwas verbreitert?
    - Wie sieht es mit den Motor- / Regler-Temps bei deinem Kollegen aus?
    - Sind eingepresste Lager nicht etwas mühsam bei der Wartung?
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    foexer
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    BeitragVerfasst am: 07.12.2015, 16:12    Titel:
    Hi

    Die vordere Spur wurde noch nicht geändert, da wir Probleme mit der Lenkung bekommen, wenn wir hier etwas an den Querlenkern ändern. Einzige Varianten im Moment sind andere Felgen oder einen breiteren 6kant mitnehmer.

    Zu den Tempe kann ich im Moment noch keine Angaben machen. Mein Kollege iet leider eher der "Fahrer". Alles andere interesiert ihn nicht sooo sehr solange es funktioniert.

    Das mit den Lagern kann durchaus zum Problem werden. Jedoch wollten wir sicher gehen, das die Lager richtig drehen.
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