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Futaba Megatech 3JP mit 2,4Ghz Flysky HF Modul

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    fredykeks
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    Anmeldedatum: 31.07.2012
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    BeitragVerfasst am: 31.05.2013, 11:25    Titel: Futaba Megatech 3JP mit 2,4Ghz Flysky HF Modul
    Vorgeschichte:


    Ich hatte mich vor der Fliegerei bereits mit den 1/10 Tourenwagen beschäftigt.
    Zu diesem Zeitpunkt kaufte ich mir die Megatech 3JP.
    Sie ist mittlerweile ca. 15Jahre alt hat aber eine Menüvielfalt die seines gleichen sucht.
    Auch heute noch müsste man einiges hinlegen um eine vergleichbare Steuerung mit 2,4Ghz zu bekommen.
    Bei meinen wiedereinstieg wollte ich jedoch die 2,4GHz Technik nicht missen und so kam es das wir erst mal bei den Preisgünstigen Steuerungen landeten.
    Dabei stellte sich für meinen Gebrauch die Flysky GT3B bereits als sehr brauchbar heraus.
    Diese sind in der Bucht schon mit Empfänger unter 40€ zu bekommen. Alle weiteren benötigten Empfänger kann man unter 10€ ordern.
    Da ich mit der Funkübertragung bei der GT3B sehr zufrieden bin (noch keine einzige Störung und Reichweite bis zur Sichtgrenze kein Problem) wurde folgende Idee geboren
    Was wäre wenn ich ein Flysky HF Modul in meine Megatech verbauen könnte.
    Dann kam der Zufall ins Spiel, mein Flugkollege hatte eine nicht mehr benötigte Flysky Steuerung (CT6A) im Keller liegen die er mir überlassen konnte.
    Da meine Steuerung sowie so nur rumlag wurde mal begonnen Daten zu sammeln wie das überhaupt von statten gehen könnte.

    Also das ist meine Megatech



    Und hier ist die Steuerung aus der das neue HF Modul kommt.



    Achtung: Da ich kein Elektroniker bin möchte ich darauf hinweisen das ich weder für die Richtigkeit der Daten noch für eine ordnungsgemäße Funktion eine Garantie geben kann und bei Schäden bzw. die daraus entstandenen Folgeschäden jeder für seine Umbauten selbst verantwortlich ist.

    Es wurde folgendes Ermittelt:

    Meine Futaba gibt auf den Pins mit dem sie ihr HF-Modul versorgt folgendes aus.

    Pin 1 = PPM Signal 10,4V (Bordspannung der Funke ist dabei 10,6V gewesen)
    Pin 2 = Versorgungsspannung 10,6V
    Pin 3 = 5V (keine Ahnung wozu diese gedacht ist)
    Pin 4 = GND
    Pin 5 = Antenne



    Am Flysky Modul ist folgendes aufgedruckt: FS-HF030 und die Belegung der 7 Pins wurde folgendermaßen Identifiziert:
    Pin 1 = GND Kabel Schwarz
    Pin 2 = +5V Versorgungsspannung Kabel Rot
    Pin 3 = Leer
    Pin 4 = Bind Kabel Weiß
    Pin 5 = Leer
    Pin 6 = Leer
    Pin 7 = PPM 2,4V Kabel Gelb



    Foto von den Auszulötenden Bauteilen



    Nach dem das Modul ausgelötet wurde, habe ich eine Lochplatine zugeschnitten so dass sie in das alte Gehäuse vom Futaba HF Modul passte. (Ausgelötet wurden: HF Modul; Spannungsregler; Antenne und Bindtaster)

    Darauf wurde die Buchse (die auch vom alten HF Modul stammt), der Bindtaster , Spannungsregler und das neue HF Modul angeordnet um einen Überblick bezüglich der Platzverhältnisse zu haben. Herausgekommen ist folgende Anordnung.



    Es wurden die Bauteile auf der Lochplatine angelötet und verdrahtet.
    Wahr eigentlich sehr einfach. Bis auf das PPM Signal. Dies konnte ich zuhause nicht vermessen.
    Einerseits weil mir das Wissen dazu fehlt um es richtig zu machen und andererseits weil ich kein Oszilloskop besitze.
    Es stellte sich heraus, dass der Pin von der Futaba Anlage erst mit einem Wiederstand belastet werden musste um das richtige Signal messen zu können.
    Auch zu der Schaltung wie das PPM Signal der Futaba von 10,4V auf 2,4V runter gezogen wurde kann ich nicht viel sagen, da dies von einem Kollegen durchgeführt wurde.
    Da ich kein Elektroniker bin und keinen ordentlichen Schaltplan hinbekomme, habe ich mal einige Bilder mit dem was ich an Daten habe beschriftet.
    (Eventuell findet sich hier jemand der dies in einen Schaltplan darstellen kann.)





    Und so sieht das Ergebnis aus:




    Die Antenne kann hochgeklappt werden, aber die Anlage funktioniert auch so bis zur Sichtgrenze.

    Lediglich ein kleiner Schönheitsfehler ist noch vorhanden.
    Es gibt der Summer ein leichte pfeifen ab sobald das HF Modul zugeschaltet wird.

    Zuerst schob ich es auf den Spannungsregler und lötete die Keramikkondensatoren auf, dies brachte jedoch keinen Erfolg.
    Da ich das auch schon bei einem Umbau von einer Graupner Steuerung gelesen habe wo es mit einer Spule 1mH und einem Elko behoben wurde denke ich dass man es auch hier hinbekommen kann.
    Leider wurde nicht beschrieben wo er das hineingehängt hat.
    Also wenn da jemand eine Idee hätte wäre ich dankbar.
    Einschalten Binden und Regler auf die Fernsteuerung ausrichten hat auf Anhieb funktioniert.
    Beim Fahrbetrieb wurden alle befehle in gewohnter Weise umgesetzt. Die Reichweite wurde bis zur Sichtgrenze (Sichtgrenze = Richtungsänderung am Fzg. noch erkennbar) getestet. Das Fahrzeug blieb voll steuerbar. Ich denke es wahren so um die 80m.


    Das war es vorerst mal.

    Mfg. Fred
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    amigaman
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    BeitragVerfasst am: 31.05.2013, 12:36    Titel:
    Wenn du nur 80m weit kucken kannst, stimmt aber was mit deinen Augen nicht. Wink

    Eine Info noch zu dieser Bastelei: Der Sender der GT2B und auch der GT3B&C sowie deren jeweiligen OEM-Versionen ist immer gleich, und kann ein PPM-Signal von 2 bis 8 Kanälen vertragen.
    Man könnte also auch eine GT2B schlachten, um das Modul der anderen Funke einzupflanzen.

    Das PPM-Signal ist ein Logiksignal, evtl. vom Modul mit 3,3V oder 5V auf Pull-Up-Widerstand, aber auf keinen Fall 2,4 oder 10,4V.
    Evtl. misst den Messgerät falsch, weil das PPM-signal ja ständig Impulse bekommt, und dein Gerät mittelt den Wert.
    Du könntest mal messen, ob das HF-Modul ohne PPM-Eingangssignal an diesem Pin Plus abgibt, wenn ja, würde evtl. eine Diode 1N4148 mit Anode am PPM-Pin des Moduls und Kathode am PPM-Pin der Fernsteuerung was ausrichten.
    Was du da gebastelt hast mit der LED. versteh ich nicht so ganz.
    Vorwiderstand und Diode, dann LED, um das 10V-PPM auf 2,4 runter zu bringen, oder wie?

    Das Piepen kann ich mir nicht erklären, aber grundsätzlich solltest du den 7805 nochmal neu beschalten. Eine 1N400x-Diode und 220µF vor dem Eingang sowie je einmal 100nF von Ein- und Ausgang nach Masse, dann könnte das vielleicht schon helfen.
    Vielleicht erregt eine Störung des 2,4GHz-Moduls die Unterspannungserkennung der Hauptplatine?
    _________________
    Gruß, Jens

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    fredykeks
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    BeitragVerfasst am: 31.05.2013, 13:32    Titel:
    Hallo Amigaman,

    Die Augen sehen schon weiter, aber mahl ehrlich einen Steuerbefehl zeitnahe noch zu erkennen ob er richtig umgesetzt wird das ist so eine Sache.
    Mann verlässt sich drauf das das Fahrzeug es richtig umsetzt und erkennt es erst wenn eine eindeutige Tendenz zu sehen ist. Kleine Störungen werden auf große Entfernungen nur mehr kaum oder gar nicht wahrgenommen.

    Wenn du auf 100m Entfernung noch wahrnehmen kannst das sich dein Fahrzeug absolut noch richtig verhält dann bin ich begeistert von deiner Sehkraft.

    So nun zum PPM Signal
    Es wurde mit nen Oszilloskop von einem Arbeitskollegen gemessen. Ich war selbst dabei.
    Nach anlegen des Belastungswiderstandes war bei der Megatech ein Pegel von 10,4V abzulesen.

    Auch die 2,4V vom Flysky wurden mit dem Oszilloskop gemessen.

    Wie auch immer, mit der Schaltung den Pegel zu verkleinern hat funktioniert.
    Also gehe ich auch davon aus das wir es getroffen haben.

    Anbei noch ein Foto wo mir mein Kollege aufgeschrieben hat was er hineingelötet hat. (Ich denke die Leuchtdiode bzw. die von dir erwähnte Diode 1N4148 erfülle den selben zweck. Diese wurde ebenso wahlweise angeführt.
    Das Signal wurde danach gemessen und es war sehr schön rechteckig und auf 2,4V mehr kann ich dazu nicht sagen.




    Zum Spanungsregler:
    Dieser ist derzeit mit je einmal 1mF von Ein-und Ausgang nach Masse.
    ( also die müssen gegen je 100nF getauscht werden?)

    "Eine 1N400x-Diode und 220µF vor dem Eingang" Das Heist zwischen Pin 2 (Futaba) und Spannungsregler?


    Das auch die GT2 heranngezogen werden kann für solche umbauten ist klasse.

    Auch besten dank für deine Anmerkungen. Die Änderung am Spannungsregler werde ich versuchen umzusetzen.

    Mfg. Fred
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    amigaman
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    BeitragVerfasst am: 31.05.2013, 14:12    Titel:
    Das mit den Augen war ein Witz,wegen dem Smiley... Very Happy
    Stimmt schon, das es irgendwann schwer wird, zu sehen was die Karre macht, mir kommen 80m gefühlt zu kurz vor, aber ich könnte auch nicht sagen, wie weit das bei mir geht...
    Wenn der Sender so weit reicht, das der Fahrer sagt "mir wird das jetzt zu klein", ist doch alles klar, oder? Very Happy

    Der Originalsender mag den Pegel haben, weil der wahrscheinlich direkt den HF-Teil beeinflusst, und MHz-Funken haben innen hohe Spannungen, GHz immer nur 3,3 oder 5V.

    Das Flysky-Modul wird mit 5V versorgt und bekommt original auch 5V-Signale, der darauf sitzende Funkchip und der Controller laufen aber mit 3,3V. Warum dein PPM bei 2,4V begrenzt ist, weiß ich nicht...
    Die Begrenzerschaltung mit der LED & Diode ist aber insoweit richtig.

    Zum Spannungsregler:
    Du hast da nicht 1mF verbaut, nicht in der Größe. 1 Milli-Farad sind 1000µF, und 1000µF bei 16V sind Daumendicke Elkos, zumindest für Kinder Wink .
    Du könntest 1nF eingesetzt haben, also Nano-Farad, aber das ist zuwenig.
    Der 7805 braucht am Ein- und Ausgang je nach Hersteller 100 bis 470nF und manche noch kleine Elkos im 1-47µF-Bereich. Da einige Hersteller aber am Ausgang die Kapazität begrenzen, weil das Teil sonst schwingt, verbau ich schon seit Jahren je 100nF bei Eingang-Masse und Ausgang-Masse, sowie einen Elko mit 1000µF je Ampere Last am Eingang, mehr nicht, und bislang gabs keine Probleme deswegen.
    Die Diode in Reihe sorgt dafür, das der Elko nur den Funk puffert und nicht die ganze Funke.


    Also:
    1N400x: Anode an Sender, Kathode an 7805 Eingang
    Elko: Plus an 7805 Eingang, Masse an Masse.
    Die beiden 100nF-Kerkos so wie du sie da zwischen die Beine des 7805 gebastelt hast, das ist Klasse.
    _________________
    Gruß, Jens

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    BeitragVerfasst am: 03.06.2013, 08:33    Titel:
    Nachtrag:
    Ich habe gestern an meiner GT3C und an meiner W6 mal mit dem Oszi gemessen.
    In beiden Fällen ist das Signal gleich, direktes PPM, die Anzahl der Impulse entspricht der eingestellten Kanal-Anzahl, die W6 versorgt das Modul mit 5V, in der GT3C ist es mit dem Akku verbunden, also ca. 4V.
    Der PPM-Anschluss bekommt wohl aus dem HF-Modul 3,3V, der Hauptcontroller zieht dieses Signal nach Masse.
    Die Impulse sind direkt Servosignale, der Sync-Impuls hat ca. 3,8ms Länge (aber das ist mit Semerads Firmware einstellbar), die Länge der Pause dazwischen habe ich jetzt nicht mehr im Kopf, würde aber ca. 250µs tippen.
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    Gruß, Jens

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