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gadgetto Hop-Up Held

Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 101 Wohnort: Mattersburg / Österreich
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Verfasst am: 20.09.2007, 18:23 • Titel: LiPO Pack in Empfänger Box (Mantins Truggy) |
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Hallo,
habe mir nun einen 7,4 Volt 2300 mAh LiPO Akku (2/3 A Hump Pack) zugelegt und auch bereits in der RC Box des Mantis untergebracht (natürlich mit 6 Volt Regler).
Ich habe dazu ein paar Frage bezüglich Laden:
Dieser Akkupack von VTec hat keinen Balanceranschluss. Laut Händler, wo ich den Akku gekauft habe, braucht dieser keinen Balancer, da er nur 2 Zellen habe.
Stimmt das? Und kann ich gefahrlos laden ohne das Ding zu zerstören?
Kann ich den Akku auch über den Regler laden (also ohne den Regler abzustecken)?
Muss ich sonst noch was beachten?
Danke im Voraus! _________________ Mugen MBX5-T Prospec (Nova N528XR), LRP Shark 18 E Buggy (Mamba25 + Mamba5400) |
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aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 15344
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Verfasst am: 20.09.2007, 18:45 • Titel: |
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Hi!
| Zitat: |
| Dieser Akkupack von VTec hat keinen Balanceranschluss. Laut Händler, wo ich den Akku gekauft habe, braucht dieser keinen Balancer, da er nur 2 Zellen habe. |
Das ist leider falsch, und die Begründung ein Blödsinn.
Auch zwei Zellen können auseinanderdriften, und die VTecs tun das meinen Erfahrungen nach besonders gern!
Am besten, du besorgst dir ein Verlängerungskabel mit EHR-Stecker und rüstest den Balanceranschluss selber nach.
Rot und Schwarz entsprechen dabei dem Plus und Minuspol des ganzen Akkupacks, das weiße Kabel wird zwischen die beiden Zellen gelötet:
 _________________ CULTiges:
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gadgetto Hop-Up Held

Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 101 Wohnort: Mattersburg / Österreich
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Verfasst am: 20.09.2007, 20:31 • Titel: |
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| aaron hat Folgendes geschrieben: |
Hi!
| Zitat: |
| Dieser Akkupack von VTec hat keinen Balanceranschluss. Laut Händler, wo ich den Akku gekauft habe, braucht dieser keinen Balancer, da er nur 2 Zellen habe. |
Das ist leider falsch, und die Begründung ein Blödsinn.
Auch zwei Zellen können auseinanderdriften, und die VTecs tun das meinen Erfahrungen nach besonders gern!
Am besten, du besorgst dir ein Verlängerungskabel mit EHR-Stecker und rüstest den Balanceranschluss selber nach.
Rot und Schwarz entsprechen dabei dem Plus und Minuspol des ganzen Akkupacks, das weiße Kabel wird zwischen die beiden Zellen gelötet:
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Was sind denn die Folgen des "Auseinanderdriften"? _________________ Mugen MBX5-T Prospec (Nova N528XR), LRP Shark 18 E Buggy (Mamba25 + Mamba5400) |
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aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 15344
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Verfasst am: 20.09.2007, 20:38 • Titel: |
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Die Lipo-Ladung basiert schlicht darauf, dass ein Lader ab einer Spannung von 4,2V pro Zelle abbricht. Über 4,2V nehmen die Zellen Schaden (Kapazitätsverlust, Aufblähen ... bis zur Explosion bei entsprechend hohen Ladeströmen)
Ohne Balancer kannst du aber keine Einzelzellenladung vornehmen, also nimmt der Lader für ein 2-Zellenpack konsequent 8,4V als Abschaltspannung an.
Das Problem ist nun, dass es für das Ladegerät nun keine Möglichkeit mehr gibt, festzustellen, ob tatsächlich die 4,2V pro Zelle nicht überschritten werden.
Denn wenn durch Kapazitätsunterschiede eine Zelle schon 4,3V erreicht (geringere Kapazität), die andere aber erst bei 4,09V liegt, dann ist das für das Ladegerät kein Grund, die Ladung abzubrechen (8,39V) obwohl es schon höchste Eisenbahn wäre.
Ein Equalizer kann jede Zelle im Pack einzeln überwachen und Ladeströme ggf. umleiten (Zelle mit niedrigerer Spannung bekommt etwas mehr Ladestrom auf Kosten der anderen) _________________ CULTiges:
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gadgetto Hop-Up Held

Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 101 Wohnort: Mattersburg / Österreich
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Verfasst am: 20.09.2007, 21:26 • Titel: |
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Ich versteh nicht wieso der Hersteller den Akkupack nicht mit einem Balancer-Anschluss ausstattet. Die haben sich doch was gedacht dabei - oder nicht?
Jedenfalls kauf ich nicht um Eur 39,- einen Akku nur um ihn dann gleich auseinanderzunehmen und darauf rumzulöten. Ich bin so schon kein Lötmeister und dann noch auf einem LiPo Pack rumlöten - nein danke.
Ich denke ich werde den Akku zurückgeben! Normalerweise müßte der Händler das Ding wieder zurücknehmen - wegen seiner Falschinformation! Ich hab nämlich extra im Shop dahingehend nachgefragt bevor ich gekauft habe.
Jedenfalls vielen Dank für die Aufklärung - wieder was dazugelernt! _________________ Mugen MBX5-T Prospec (Nova N528XR), LRP Shark 18 E Buggy (Mamba25 + Mamba5400) |
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aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 15344
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Verfasst am: 20.09.2007, 21:40 • Titel: |
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Ja, zurückgeben ist wirklich das Beste, wenn du dir nicht 100% sicher bist (was das Löten und so anbelangt)
Noch dazu, wo im Begleittext dieser Akkus steht, dass jegliche Garantie verloren geht, sobald der Schrumpfschlauch entfernt wird (was ja zwangsläufig der Fall ist)
Ich finde es erschreckend, wie sorglos hier ein Händler (ich hoffe, das ist ein Einzelfall! ) seinem Kunden gegenüber agiert.
Gerade wo Lipo-Akkus - egal ob hochbelastetes Racingpack oder "nur" Empfängerakku - doch zum "heißen Eisen" zählen, wenn man sie nur ein wenig falsch behandelt. _________________ CULTiges:
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gadgetto Hop-Up Held

Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 101 Wohnort: Mattersburg / Österreich
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Verfasst am: 21.09.2007, 10:44 • Titel: |
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Folgende Antwort habe ich direkt im LRP Forum von einem Mitglied (AG8000) bekommen:
| Zitat: |
Hallo,
Die LiPo Akkus kannst du getrost laden.
Hauptsache ist das du ein passendes Ladegerät hast, das für LiPos ausgelegt ist.
Laden mit 1C also 1 mal die Kapatzität des Akkus. Bei dir also mit 2300mAh
ich selbst habe die 79920 2200 Rx only. Hatte mich anfänglich auch gewundert das da kein Balancer Anschluss dran ist. Und auf nachfrage wurde mir gesagt, das dieser bei den RX Akkus nicht nötig sei, da dort nur geringe Ströme fließen.
Und wegen dem Platz der in der RC Box meist knapp ist.
Wichtig ist das du einen Regulator dazwischen Schaltest, bevor du den Akku an den Empfänger anschließt. ( Wegen den 6 Volt die du brauchst, sonst rauchts...)
LRP hat da auch was passendes.
ich kann die Akkus nur empfehlen. Da halten sich halt immer noch so einige gerüchte bei leuten die da keine Ahnung haben. Nur von No-Name Lipos würde ich Abstand nehmen.
Was noch wichtig wäre ist, das du die Akkus nicht Tiefenentladen darfst.
Da gibts aber eine LED für z.b 2 Zellen Lipos die bei 6 Volt Signal gibt.
Die solltest du unbedingt mit einbauen. Aber so das diese nach dem Ausschalten auch stromlos ist. ( Da diese LED-Schaltung auch etwas Strom Verbraucht)
ich habe das folgender maßen gemacht:
Akku dann der Hauptschalter , ein Y Adapter an dem zum einen die Überwachungs LED ist. Und zum anderen der Regulator. Vom Regulator geht es weiter zum Empfänger.
Gruß
AG
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Und folgende Antwort von einem "Offiziellen" (AlexanderMoll-LRP) von LRP (Hersteller der VTecs):
| Zitat: |
Hallo,
da kann ich AG8000 nur zustimmen.
Bitte löte nicht an den Akkus herum, das kann wenn es nicht fachgerecht gemacht wird, zur Zerstörung des Akkus führen.
Grundsätzlich können Akkus wenn sie defekt sein sollten, wenn überhaupt, nur auf Kulanz getauscht werden, aber wenn am Akku gelötet wurde können wir so einen Akku grundsätzlich nicht mehr auf Kulanz kostenlos tauschen.
grüße
alex
--
LRP electronic GmbH
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aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 15344
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Verfasst am: 21.09.2007, 11:08 • Titel: |
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Ja, ich hab' auch schon von Leuten gehört, die NiXX Akkus direkt an der Autobatterie laden. Man braucht ja keine Kontrollelektronik, man schaut einfach, bis das Akkupack gut warm wird.
Ich hab' aber auch schon Akkus explodieren gesehen ... nur waren das nicht meine eigenen, die ich stets mit größtmöglicher Sicherheit bei vertretbarem Aufwand lade.
Die Totschlagargumente wie "kein EQ nötig, weil da geringe Ströme fließen" finde ich erschreckend, denn die RX-Packs werden laut Anleitung mit demselben Ladestromfaktor geladen wie die Antriebsakkus (1C)
Wo da jetzt bezogen auf die Zellkapazität geringere Ströme fließen, kann ich nicht nachvollziehen.
Natürlich driften die Zellen aufgrund der geringen ENTladeströme weniger schnell auseinander.
Aber mal ehrlich, ist es hinterher nicht egal, ob ein Akkupack nach der 10. (hoher Entladestrom) oder nach der 100. (niedriger Entladestrom) Ladung Schaden durch derart krude Lademethoden nimmt? Vor allem angesichts der möglichen Kolateralschäden?
Ich finde, das Thema Lipo-Laden ist keine halbvoll/halbleere Wasserglasdiskussion. (Ist schon nichts passiert/wird schon nichts passieren)
Vielmehr geht es darum, dass etwas passieren kann (=aber nicht muss) und dass es Möglichkeiten gibt, dieses Risiko mit einfachen Mitteln auf faktisch 0 zu drücken.
Wir haben sehr preisgünstiges Sicherheitsequippment, nämlich die Equalizer. Und wer meint, davon nicht zumindest in regelmäßigen Abständen Gebrauch machen zu wollen, der kann ja mal ein Stückchen reines Lithium in ein (bitte feuerfestes) Glas Wasser werfen - oder besser doch nicht. Denn nichts anderes passiert salopp gesprochen bei einem überladenen Lipo, wenn er hoch geht.
Vielleicht ändert sich dann die Gesinnung
Ich würde Lipo-Akkupacks meiden, die ohne EQ-Anschluss ausgeliefert werden, und an denen der Hersteller ein Nachrüsten direkt oder indirekt untersagt.
Denn schließlich ist es meine Gesundheit und mein Eigentum, das gefährdet wird, nicht das des Herstellers.
Es gibt sicherlich Zellen, die den Equalizer nicht nötig haben - s. Konion Zellen.
Die Vtecs, meine zumindest, gehören garantiert nicht dazu, die driften stärker als alle meine anderen Lipos.
Zum Abschluss vielleicht noch: Hinter vielem steht ein Risiko. Damit muss man leben.
Aber ich betone nochmals: bei einem Equalizerpreis von 25-50 Euro läßt sich ein mögliches Risiko sehr kostengünstig senken. Wenn wie in den Zitaten argumentiert wird, dass bislang eh nichts passiert ist, dann finde ich das angesichts der geringen Investition einfach absurd.
Sorry für die harten Worte, aber meine u.a. chemische Ausbildung & die dort erlebten Dinge verbieten mir eigentlich einen anderen Zugang zu diesem Thema - zumindest in einem öffentlichen Forum. _________________ CULTiges:
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RC Holgi Offroad-Guru

Anmeldedatum: 29.08.2007 Beiträge: 721 Wohnort: Kassel
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Verfasst am: 25.09.2007, 15:04 • Titel: |
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Hi,
hmm, da ich nicht sonderlich viel von LRP halte und ich deren Kompetenz als nicht sonderlich hoch einschätze, könnte ich mir gut vorstellen das die nicht Wissen das in dem Lipo Empfängerakku einen Balancer eingebaut haben, so kenne ich es von anderen Herstellern für Lipo Empfängerpacks...
Ich traue es LRP jedenfalls 100%ig zu!
Gruß
Karl |
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gadgetto Hop-Up Held

Anmeldedatum: 05.09.2007 Beiträge: 101 Wohnort: Mattersburg / Österreich
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Verfasst am: 25.09.2007, 17:18 • Titel: |
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| RC Karl hat Folgendes geschrieben: |
Hi,
hmm, da ich nicht sonderlich viel von LRP halte und ich deren Kompetenz als nicht sonderlich hoch einschätze, könnte ich mir gut vorstellen das die nicht Wissen das in dem Lipo Empfängerakku einen Balancer eingebaut haben, so kenne ich es von anderen Herstellern für Lipo Empfängerpacks...
Ich traue es LRP jedenfalls 100%ig zu!
Gruß
Karl |
Ich verstehe nicht ganz genau was du meinst: meinst du, LRP weiss nicht dass in dem Empfängerakku ein Balanceranschluss eingbaut ist?
...oder dass LRP nicht weiss, dass in dem Empfängerakku ein Balanceranschluss eingebaut werden muss?
Jedenfalls habe ich heute nochmals ein offizielles Mail an den LRP Support geschickt - mit der Bitte um Stellungnahme und Aussage, wer den Schaden trägt, der durch eine Überladung einer Zelle (infolge fehlenden Balancers) entsteht. _________________ Mugen MBX5-T Prospec (Nova N528XR), LRP Shark 18 E Buggy (Mamba25 + Mamba5400) |
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