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Wieviel S braucht man wirklich?

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    pete2004
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



    Anmeldedatum: 05.01.2009
    Beiträge: 294

    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 21:36    Titel: Wieviel S braucht man wirklich?
    Hi zusammen,
    nachdem ich im e-Maxx (Flash 3000, KD74 36, bissle kürzer übersetzt als Stock) jetzt auch die ersten BL Geh(Fahr)Versuche hinter mir habe, stellt sich mir die Frage, bei wieviel Leistung man den optimalen Kompromiss zwischen maximalem Spaß vs. Noch-Fahr-und-beherrschbar (ohne zu starken Materialverschleiss) hat.
    Ich fahr jetzt bei 4s schon recht zügig und kann auf sandiger Piste den Maxx kaum in der Spur halten. Der Kollege mit nem e-Savage meint jetzt, 6s müsstens schon sein..Und wen ich die Flux-Videos mit 8s und mehr sehe, wirds mir ganz anders...Möchte ja auch nicht nach jeder Fahrt neue Antriebsteile verbauen..
    Vielleicht mal die Frage an diejenigen, die schon versch. Kombinationen ausprobiert haben: Wo pendelt sichs denn bei euch ein? Sind die Configs mit 6s und mehr überhaupt noch vernünftig fahrbar im BL-Maxx, flux, etc. auch bzgl. Verschleiss?

    Grüße
    pete
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    Ben
    Globaler Moderator



    Anmeldedatum: 18.01.2003
    Beiträge: 3263
    Wohnort: Linz & Salzburg

    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 21:51    Titel:
    Die Frage wieviel man braucht ist relativ ... man braucht wahrscheinlich nur mindestens 2s damit der Regler überhaupt funktioniert, ob damit ein sinnvoller Betrieb möglich ist ist was anderes.
    Wenn du mit 4s zufrieden bist und dir das Auto Spaß macht, was kümmert es dich dann, wenn wer anderer sagt, dass du 6s brauchst. Solange es dir Spaß macht und das Setup vernünftig funktioniert ist es doch gut so?
    Und sollte dir das Auto einmal zu langsam werden kannst immer noch auf 5s oder sogar 6s gehen.
    _________________
    Leave Roll n' Roll to Rock n' Rollers
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    pete2004
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



    Anmeldedatum: 05.01.2009
    Beiträge: 294

    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 22:09    Titel:
    Hi Ben,
    ja, ist natürlich relativ. Trotz dessen müsste es ja möglich sein, einen Erfahrungsquerschnitt zu bilden: Z.B.: Antriebsvariante XY geht beim maxx massiv auf die Teile-Lebensdauer -> daher besser AB; oder ähnliches. Mich würde einfach mal interessieren, was ihr so fahrt (die 8s+ Fahrer können ja nicht alles Hobby-Maniacs mit unednlich $$ sein Wink
    Was fährst Du denn z.B.?

    CU
    pete
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    xpy
    Offroad-Guru
    Offroad-Guru



    Anmeldedatum: 17.06.2008
    Beiträge: 833
    Wohnort: Laichingen auf der Schwäbischen Alb

    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 22:10    Titel:
    Mir ist halt aufgefallen, dass die Motoren bei steigender Spannung, trotz Auslegung auf gleiche Enddrehzahl, immer aggressiver werden.
    Ein 8XL an 4s fährt sich bei sleber Untersetzung und Reglereinstellung viel "angenehmer" als ein 11XL an 6s. Habe ich slebst schon in meinem Maxx verglichen.
    Am angenehmsten fährt sich aber ein im Verhältnis zur Spannung recht langsamer Motor mit entsprechend langer Untersetzung.

    Wie viele S man jetzt braucht, kann man nur schlecht sagen. Das kommt auf Fahrzeug, vorhandenes Equipment und letztlich auch auf den Geldbeutel an. Im Zuge der guten Effizienz sollte man aber nicht unter 4s gehen im 1:8er.


    Manuel
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    florianz
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    Anmeldedatum: 07.11.2007
    Beiträge: 2151

    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 23:12    Titel:
    ich würds mal laienhaft ausdrücken, es ist halt eine höhere energiemenge am arbeiten, sprich drehmoment. ich kann 150 ps aus 2l Hubraum, oder aus nem 4l v8 schöpfen.

    wenn ich dran denke, wie mein oller pyro an 7 zellen am bootsmotor abging, entsprechend untersetzt...

    der nachteil an 6s im buggy ist ein vergleichsweise höheres gewicht der akkus als bei z.b. 4s. gute komponenten an 4s sollten an einem nicht allzuschweren gerät (kein truggy, 1:8 monster etc.) kein (thermisches) problem haben.
    und: das mehr an masse, was du beschleunigen oder bremsen musst, kostet energie, stresst die komponenten (mechanisch wie elektronisch). nicht ohne grund setzt Mr. constructor konsequent auf langlebigen leichtbau.

    u. nicht unerheblich ist die qualität der lipos, je mehr saft die geben, um so mehr freut sich der motor. war ja bei nimhs net anders.

    von so scherzen wie 6s an 2200kv im emaxx halt ich nicht viel. ich hab 5s am 1700er losimotor im buggy m. truggyrädern (ca 4,3kg) u. hab mich am we neben den 1/6ern bajas nicht grad blamiert.

    was letztendlich zählt: was gefällt DIR? hauptsache du hast spass?!

    es ist ein HOBBY. der buggy soll ja kein potenzverstärker sein...

    flo
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    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 23:18    Titel:
    Ich glaub wenn man nach der Masse gehen würde, würden 20s nicht mal reichen. Die Masse besteht halt doch eher aus jüngeren die, grade wenn sie noch nicht so viel Ahnung haben, eher auf die angepriesene Geschwindigkeit achten als auf sonstwas.
    Wenn man zB über nen Shop den Savage 1. mit irgendeinem 3500Kv Motor und 2. mit zB nem 1500KV Lehner verkaufen würde, beide mit der errechneten Geschwindigkeit angegeben und zum gleichen Preis. Der 3500er würde garantiert mehr weggehen obwohl der 1500er Qualitativ viel besser ist, alles nur wegen der Geschwindigkeit.
    Was ich damit sagen will? Orientier dich nicht an den anderen sondern guck was dir gefällt Wink
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    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 23:26    Titel:
    Es ist egal ob ein Modell mit 10 oder mit 20 Volt betrieben. Ist die mitgeführt Energie die selbe und haben die Motoren die gleiche Baugröße und trotz unterschiedlicher Spannung die gleiche Drehzahl, werden Beide Autos auch gleich fahren.
    Der Vorteil der hohen Spannung liegt nur in den kleineren Strömen, die den Akkus, dem Regler und je nach Auslastung des Motors auch diesem zugute kommen. Ganz grob gesagt, der Wirkungsgrad wird bei der höheren Spannung etwas besser sein, alles bleibt etwas kühler.

    Jetzt sind uns aber ein paar Grenzen gesetzt und zwar die Strombelastbarkeit der Regler, Motoren und Akkus. Aus diesem kühlen Grund ist es für uns viel einfacher über eine höhere Spannung mehr Leistung bereit zu stellen, als über einen höheren Strom. Deshalb entsteht das Denken, dass viel "S" gleichbedeutend mit viel Power ist, dass kann auch so sein, aber muss nicht zwingend.

    Wenn Du in Deinen MAXX 6s 5000mAh reinpackst und einen Motor auswählst, der mit normaler Baugröße, dann nur 20000U/min dreht wird sich das Mäxxchen lammfromm und sehr lange fahren.
    Wenn Du aber 4s 5000mA nimmst und ebenfalls einen Motor gleicher Größe, der auch 20000U/min dreht einbaust, wird der MAXX genau so fromm fahren, aber nur 2/3 der Zeit.
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    BeitragVerfasst am: 29.06.2009, 23:39    Titel:
    wenn ma schon dabei sind:
    was ist mit dem Drehmoment unterschiedlicher wicklungen, bzw wenn das drehmoment schon viel früher anliegt? ich denke da z.b. an das drehmoment eines pinnacle brilliant mit 7 zellen im vergleich zu nem 17turner bürstenmotor mit 6zellen? das gilt ja auch für bl meiner ansicht nach.
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    BeitragVerfasst am: 30.06.2009, 00:24    Titel:
    Ähmm, wir sind doch hier nicht in der Verbrennerabteilung Smile

    Bitte vergesst das Märchen über den Motor der mehr von "unten" heraus kommt, oder die Legende über das Drehzahlwunder mit mehr Power "obenrum". Auch bitte den Ausdruck "das ist ein Heißläufer, der braucht Temperatur" Laughing

    Bei E-Motoren ist das alles viel einfacher! Weil sie so simpel definiert sind und sich alles berechnen läßt...was beim Rechnen zu beachten ist später.

    Was gibt es denn für relevante Werte beim E-Motor?
    die Drehzahl
    Was bekommt er?
    elektrische Leistung
    Was gibt er ab?
    mechanische Leistung

    Damit hat man alles was man braucht um hierauf zu kommen:

    Leistung (W) x 10000
    ----------------------------------------------------------- = Drehmoment (Ncm)
    Drehzahl (U/min) x Erdbeschleunigung (9,81 m/s²)

    Nach diesem Gesetz läßt sich mit jedem E-Motor jedes beliebige Drehmoment erzeugen....jetzt sagt Ihr bestimmt "kann ja gar nicht".
    Kann aber doch, solange der Motor nicht in seinem Wirkungsgrad einbricht.

    .....und das hat nichts mit den Wicklungen zu tun und ein früh anliegendes Drehmoment gibt es nicht, sondern nur eine Leistungsaufnahme und ob bei dieser der Wirkungsgrad noch gut ist.
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    Gruß PlanB

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    BeitragVerfasst am: 30.06.2009, 02:12    Titel:
    hmmm das versteh ich nicht so ganz...ich bin zwar eh nicht so die Leuchte was solche Rechnungen angeht, aber das ist nen anderes Thema.
    Ich hab grad mal nen Beispiel gerechnet...ein Motor auf irgendwelchen V hat 1000W und 10000 U/min = ~10,39 N/cm
    Wenn ich die Werte halbiere bleiben aber die N/cm gleich....wo hab ich denn da den Fehler drin bzw sollte dann nicht auch das Drehmoment fallen?
    Gerechnet hab ich 10000000 / 962361 ist das richtig?
    _________________
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