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RC2D2 Werkstatt-Meister

Anmeldedatum: 08.01.2010 Beiträge: 233
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Verfasst am: 25.04.2012, 07:38 • Titel: Gute Arbeitsplatzbeleuchtung im Hobbykeller? |
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Hallo zusammen,
bestimmt geht es einigen von Euch auch so: man sitzt im Hobbykeller an der improvisierten Werkbank und versucht schwarze Schrauben tief unten im Getriebe in schwarze Plastik zu bringen. Dank der grandiosen Beleuchtung (simple Neonröhre im Keller) sieht man nix, rutscht ab, die Schraube fliegt auf den Boden, der Schraubendreher fährt einem in die Fingerkuppe
Und wenn man dann noch versucht, Sohnemanns Modellbahn zu reparieren isses ganz aus... daher mal eine Frage: wie beleuchtet Ihr Euren Arbeitsplatz, hat jemand schon Erfahrung mit diesen Lupenleuchten gemacht (jaa, ich bin langsam im kritischen Alter, mit Brille und zittrigen Fingern )? Oder soll ich einfach noch ein paar ausgediente 12V Halogenstrahler am Seil neben meiner Neonfunzel aufhängen? Oder so einen neumodischen LED-Flutlichtstrahler?
Rhethorische Frage: wieso müssen Bastler eigentlich immer in dunklen Kellerlöchern sitzen?
Danke für Tips / Meinungen!
Gruß,
Thorsten |
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aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 15344
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Verfasst am: 25.04.2012, 08:08 • Titel: |
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Guten Morgen, Thorsten
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| Rhethorische Frage: wieso müssen Bastler eigentlich immer in dunklen Kellerlöchern sitzen? |
Rhetorische Antwort: müssen sie doch gar nicht!
Ich habe neben der Neonröhre eine Lichtleiste mit 3 Spots direkt über der Werkbank angebracht. Bestückt mit 3x 40W MR16 E14 HV Halogenbirnen. Die Spots machen ein schön helles Licht und lassen sich bei Bedarf auch bündeln.
LED-Lichtern als Hauptbeleuchtung in statischen Anwendungen stehe ich immer noch kritisch gegenüber. Keinesfalls soll es so ein Duschkopf-Spot sein. Die Sache ist die: Auch wenn sie verteufelt werden, schon eine ordentliche 50W Halogenbirne bringt an die 1000Lumen vorne raus, die aufgrund der Punktlichtquelle sauber fokussiert werden können. Um das Leuchtniveau bei einer LED zu erreichen, müssen da schon 1200-1500 Lumen am Emitter vorhanden sein. Das ist bis auf die SST-90 mehr, als aktuelle Einzelchips liefern können. Warmweiße LEDs (angenehmeres, kontrastreicheres Licht!) haben zudem noch den Nachteil geringerer Effizienz. Was macht man also? Theoretische Emitterlumen heranziehen und aufgerundet draufschreiben. Die Funzel bringt es zwar nicht, ist der pösen Glühbirne jedoch auf dem Papier ebenbürtig. Dasselbe Gefühl habe ich übrigens auch bei den Kompaktleuchtstofflampen: Schon mal daran gedacht, dass eine 27W Wendel fast die Hälfte des Lichtstroms verwendet, um sich (innen!) selbst zu beleuchten? Vermisst man die Dinger dann in einer Ulbrichtkugel, wie es manche Testmagazine tun, liegen sie regelmäßig 10-50% unter der Lichtleistung der Glühbirne, die sie ersetzen sollen.
Lupenleuchte: Habe ich auch (mit LEDs) und die ist vor allem zum Löten auf Platinen (Vergrößerung + schattenfreie Ausleuchtung) toll! Achte darauf, dass du eine mit weit schwenk- und verstellbarem Arm und großem Lupendurchmesser kaufst. (der große Lupemdurchmesser lässt weniger blickwinkelabhängig arbeiten, weil man eben mehr Durchsichtfläche hat, ehe es zu Verzerrungen kommt) _________________ CULTiges:
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amigaman CULT-Urgestein

Anmeldedatum: 22.10.2011 Beiträge: 1688 Wohnort: Nord-West-Deutschland
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Verfasst am: 25.04.2012, 11:44 • Titel: |
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Also, ich habe über meiner Arbeitsplatte ein Leuchtstoffband, die sind heller als eine Neonröhre, und auch nicht so rot
Nein, im Ernst, mehrere 58W direkt hintereinander, ohne Reflektor oder so, direkt an der weißen Decke, und alles ist gut.
Wichtig ist, das die Röhre knapp über der Vorderkante der Platte ist.
Zu weit zur Wand, und dir reflektiert das Licht in die Augen -> Kontrastblendung.
Zu weit weg, und du stehst in deinem eigenen Schatten -> duster.
Außerdem ist die Farbe wichtig: das widerliche blaue ist heller, aber auch unangenehm.
Das mit den LEDs ist allerdings genau wie aaron geschrieben hat, sehr gute und helle Spots kosten sehr gutes Geld.
Ich habe aktuell meinen 4x20W-Halogen-Badspiegel mit 4x2,5W LED ausgestattet, weil die Halosockel kaputt waren nach 14 Jahren, und den Trafo hat's bei der Gelegenheit auch zerlegt.
Da wir ja 2012 haben, habe ich mir daher erlaubt, edle LED-Alustrahler einzusetzen.
Resultat: Das Licht ist ebenso hell, aber der Öffnungswinkel ist weit geringer: vorher war durch Streulicht das Bad angenehm hell, gleichzeitig am Spiegel alles gut zu sehen.
Jetzt sieht man am Spiegel deutlich 4 Kegel, wo die Oberfläche den Lichtstrahl schneidet, der Raum ist gleichzeitig weit dunkler.
Das Waschbecken ist ebenso hell wie früher, aber es wirft keinen Schatten auf den Boden, weil die Kegel so klein sind.
Die LEDs hätten (günstigster Internetpreis) mit Trafo ca. 170€ gekostet, 4 neue Halos mit Trafo ca. 40. Zum Glück hatte ich eine günstige Quelle.
Fazit: Hätt' ich's vorher gewusst, hätt' ich's trotz "Geschenkt" nicht genommen.
Lupenleuchten müssen vor allem groß sein, sonst verzerrt das Bild schnell, und das stört mehr als es nützt.
Ist also auch teuer.
Die praktikabelste Lösung wäre, die Leuchtstoffröhren zu verdoppeln und evtl. umzuhängen, sowie eine Bastelbrille.
Ich hab gut reden, bin zwar 40, aber trotzdem noch brillenfrei und über 100%  _________________ Gruß, Jens
Meins: Traxxas Summit @ 2x 2S 7,6Ah LiPo | Vaterra Twin Hammers @ 2S 4,2Ah LiPo
Sohn: Traxxas Stampede @ 2S 5,8Ah LiPo |
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Barracuda Pisten-Papst

Anmeldedatum: 26.05.2006 Beiträge: 459
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Verfasst am: 25.04.2012, 21:36 • Titel: |
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ich habe 2 Leuchstoffröhren über meinem Platz. Da ich da allerdings auch mal airbrushe habe ich die normalen Röhren durch Tageslichtröhren ersetzt und ich muss sagen das ist auf Dauer auch recht angenehm _________________ Greetz Sven |
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hanibunny Moderator

Anmeldedatum: 17.12.2008 Beiträge: 651
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Verfasst am: 26.04.2012, 00:20 • Titel: |
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Ich benutze zur normalen Beleuchtung eine Schrauberlampe CS Daylight Evolution. Hat mal um die 50 Euro gekostet, dafür ist sie sehr kompakt und begleitet mich auf Rennen. Die Lampe ist direkt über dem zu bearbeitenden Gegenstand und daher angenehm. Sie blendet nach oben hin nicht.
Ich kann sie platzsparend zusammenklappen, dabei schaltet sie sich automatisch über den Klappwinkel an und aus.
Andreas _________________ Back to the roots...OFFROAD
Denkt immer daran: Let's race for fun!
http://buzzrc.wordpress.com
Die besten (Geheim-)Tipps für Orte zum RC-Fahren: http://rc-map.offroad-cult.org/ |
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RC2D2 Werkstatt-Meister

Anmeldedatum: 08.01.2010 Beiträge: 233
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Verfasst am: 26.04.2012, 07:03 • Titel: Danke für die Tips!! |
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Hallo nochmal,
ich seh schon, in Sachen Beleuchtung habe ich (auch) den Anschluss an die Moderne verpasst. Vor ein paar Jahren habe ich für mein damaliges Aquarium noch mit T5- Röhren (840K) Eigenbau-Reflektoren und HQI-Brennern herumexperimentiert... ist wohl alles kalter Kaffee!
Also mache ich das mal so:
1.) Die Milch'glas'scheibe meiner Neonfunzel wegreißen (kostet Licht), Alufolienreflektor basteln um die Blendung zu reduzieren
2.) Mal nach einer 840K-Röhre (Tageslicht) kucken (Danke für den Hinweis, hatte ich total verdrängt, und airbrushen will ich ja auch wieder ein bissel )
2.) Einen 3er-Satz Halogenspots 12V / 35W aus dem "Lager" dazubauen
3.) Beim nächsten Finanzschub Lupenlampe oder mobile Lampe kaufen für die Details
4.) Sonnenbrille aufsetzen
Viele Grüße & nochmal Danke,
Thorsten |
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