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Entladeplatine für Hump?

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    bandizz
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    Anmeldedatum: 07.07.2014
    Beiträge: 42
    Wohnort: Niederaula

    BeitragVerfasst am: 04.09.2014, 21:17    Titel: Entladeplatine für Hump?
    Ganz ohne Strom geht es ja nun auch bei Verbrennern nicht. Ich habe mir nun als Ersatz für 4xAA zur Empfängerversorgung einen Humppack geholt (Graupner IB 3+2-1600 NiMH BEC 2/3A).
    Als ich mit Elektros vor ~10 Jahren angefangen hatte, wurde noch nicht so ein "Kult" um das Laden veranstaltet oder ich habe es einfach nicht mitbekommen. Heute lese ich auf der Akku-Anleitung, dass Zellen einzeln mit Nadeln entladen werden sollen und und und ... Es gibt Ladegeräte, wo man alles mögliche vor- und einstellen kann. Ein wenig weiter gebracht hat mich auch die Seite: http://www.wildflyer.de/nimh-akkus.htm

    Ich habe noch einige alte Akkupacks 2x3 Zellen mit Tamiya-Anschluss, die wohl nicht mehr zu retten sind?! Mein vorhandener Lader ist auch nicht der Brüller, der kann nämlich nur NiMH / NiCd und die Zellenzahl eingestellt werden...
    In naher Zukunft werde ich wohl keinen Elektrorenner haben, aber man weiß ja nie...ganz ausschließen will ich das nicht, so dass ich auch mal in die Verlegnheit mit LiPos kommen werde.

    Daher bin ich nun auf der Suche nach entsprechendem Equipment. Was ist empfehlenswert:
    - zum Entladen der Zellen
    - zum Laden, am besten was für NiMH, NiCd und LiPos (ist das sinnvoll?!)
    - was gehört noch zum "must have"?

    Bin für alles offen und für Hinweise dankbar Exclamation


    edit: Updates in Post 3!


    Zuletzt bearbeitet von bandizz am 26.09.2014, 08:42, insgesamt 3-mal bearbeitet
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    bandizz
    Schotterbrecher
    Schotterbrecher



    Anmeldedatum: 07.07.2014
    Beiträge: 42
    Wohnort: Niederaula

    BeitragVerfasst am: 07.09.2014, 18:52    Titel:
    Mittlerweile habe ich im 1:8er Bereich auch den Pflege-Thread entdeckt Embarassed und mich ein wenig eingelesen.

    Zum Entladen finde ich den LRP Concept Battery Conditioner 2 recht sympatisch. Gibt es solche Platinen auch direkt für Humppacks? Theoretisch könnte man den Pack dann ja einfach auf den Kopf legen und die restlichen Zellen angleichen. Spricht da etwas gegen?
    Womöglich sind die Zellen einfach zu klein und passen da garnicht rein?!

    Als Lader schwebt was in der Richtung Hype X-Treme Charger X6 / X7 vor. 5A sollten reichen und die Wahl zwischen 12V und 220V beim x7 finde ich auch sehr praktisch.
    Womöglich hätte ich mich vorher belesen sollen und mir gleich einen LiPo Empfängerakku geholt. Rolling Eyes

    Die zentrale Frage, die bleibt: Kann man Humppacks sinnvoll entladen mit einer Platine o.ä.?! Sonst muss ich mir etwas nach wildflyer selber bauen zum kontaktieren.

    Edit:
    hier mal die zentralen Anforderungen nach meinem aktuellen Recherchestand (bin nur Gelegenheits-Wochendefahrer und das wird sich auch so schnell nicht ändern):
    - Wahl zwischen 220V und 12V wünschenswert
    - max. 2 Akkus gleichzeitig laden, mehr brauche ich nicht
    - integrierter Balancer, Delta-Peak-Einstellungen, (+Temp.überwachung wäre schön)
    - 10A Ladestrom ist sicherlich eine Weile ausreichend
    - wenn es da was um ~50eur gibt, ich habe auch nichts gegen Gebrauchtkäufe
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    bandizz
    Schotterbrecher
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    Anmeldedatum: 07.07.2014
    Beiträge: 42
    Wohnort: Niederaula

    BeitragVerfasst am: 25.09.2014, 20:18    Titel:
    Entschuldigung für den Mehrfachpost, aber ich suche im Prinzip nur noch Antwort auf eine Frage Embarassed

    Ich hatte mich in der Zwischenzeit ein wenig informiert und meine Anwendung etwas genauer abgesteckt.
    Ich habe nun ein CS Space X1 mit 7A, tauglich für 12V/240V und 80W. Das ist für mich als Gelegenheitsfahrer ausreichend und reicht zum Laden der Empfängerakkus und auch später erstmal für ein paar LiPos.

    Ich habe mich allerdings bei einem Thema hier im Forum und auch sonst im Netz wundgesucht: Gibt es Entladeplatinen für Hump-Bauform (NiMH) bzw. kann man eine Platine so modifizieren, dass Hump-Packs da rein passen?!
    Bin für jegliche Tips und Hinweise dankbar.
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    soundmaster
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    Anmeldedatum: 27.05.2010
    Beiträge: 4278
    Wohnort: Wien

    BeitragVerfasst am: 25.09.2014, 22:38    Titel:
    Du kannst dir selber eine Entladestation aus 12V Autohalogenlampen basteln.

    Damit sollte auch das Entladen eines 5 Zelligen Hump Packs kein Problem sein.
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    bandizz
    Schotterbrecher
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    Anmeldedatum: 07.07.2014
    Beiträge: 42
    Wohnort: Niederaula

    BeitragVerfasst am: 26.09.2014, 08:12    Titel:
    Die schnelle Entladung mit 1-2A bis auf ~5-5,5V könnte ich auch noch über das Ladegerät regeln. Aber mit Einzelzellenagleichung wird es dann schwierig. Ich hatte mich auch schon leicht mit dem Gedanken abgefunden, selbst etwas mit Dioden basteln zu müssen. Komfortabler ist es natürlich eine komerzielle Platine zu nutzen.
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    amigaman
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    BeitragVerfasst am: 26.09.2014, 08:30    Titel:
    Warum so einen Aufwand für absolut simpel zu ladende Zellen?
    Ab und an mal mit wenig Strom lange laden (etwa Faktor 1,6 beachten), dann wieder Leermachen mit wenig Strom bis etwa 0,9V pro Zelle, und gut ist das.
    Nickels balancieren muss man nur, wenn man die im Gebrauch extrem belastet, damit da nicht eine Zelle verpolt wird und schlagartig die Spannung abfällt oder sogar die Zelle hochgeht.
    Für ein, zwei Servos ist das absolut unnötig.

    Lad mal voll, mit 0,2C, entsprechend 320mA, wenn möglich auf Zeit, ca. 8h.
    Dann Leermachen mit ebenso 320mA, bis 5*0,9=4,5V
    Dann wieder vollmachen, mit max. Ladestrom und DeltaPeak.
    Das machste einfach alle 10 Fahrten oder so und dann ist das gut.
    _________________
    Gruß, Jens

    Meins: Traxxas Summit @ 2x 2S 7,6Ah LiPo | Vaterra Twin Hammers @ 2S 4,2Ah LiPo
    Sohn: Traxxas Stampede @ 2S 5,8Ah LiPo
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    bandizz
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    Anmeldedatum: 07.07.2014
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    BeitragVerfasst am: 26.09.2014, 08:36    Titel:
    Ok, das entspräche ja dann der klasischen Formierungsladung.
    Ich hatte mich da nun lange belesen und im Endeffekt festgestellt, dass ein langsames Laden den Zellen eher schadet und der Nutzen (bzw. das Angleichen) im langsamen Entladen liegt.

    Der Aufwand wäre dann auch nicht soo groß eine geeignete Platine umzubauen bzw. selbst etwas zusammen zu bauen.

    Man liest immer so Einiges... die Einen schwören auf die Methode, die Anderen wieder auf die andere Methode und manch Einer kauft sich dann ebend jedes Jahr neue Zellen... Die Meinungen gehen dazu doch recht weit auseinander und ich habe bisher keinen direkten Langzeit-Vergleich der beiden Methoden gesehen.
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    amigaman
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    BeitragVerfasst am: 26.09.2014, 09:46    Titel:
    Langsames Laden schadet den Zellen nicht, sie werden aber müde: Die Kristalle werden beim Laden zu groß, der Innenwiderstand steigt.

    Du musst immer sehen, was du damit vorhast. Wenn du damit ein Schnellboot oder Hochleistungsflugzeug antreibst, brauchst du maximale Power, ein müder Akku lässt dich schwimmen oder Brocken einsammeln.

    Für deine paar Servos ist das aber nicht der Fall, also kannst du das beruhigt machen.
    Durch das langsame Laden werden alle Zellen garantiert voll, ohne das sie zu stark überladen werden, daher ja auch "0,2C und 8h", besser wäre noch 0,1C und 16h. Wenn du schneller lädst, ist das besser für den Akku (sofern er es verträgt, Aufschrift beachten), muss aber mit deltaPeak gemacht werden, überladen führt hier zu Problemen.
    Dadurch das du langsam voll machst, kannst du ganz problemlos jede Zelle einzeln balancieren, denn "alle auf 100%" ist doch "alle gleich", oder?Wink
    Dann leer machen, ebenfalls mit 0,1-0,2C, bis die Spannung einknickt, bei dem geringen Strom besteht ebenfalls keine Gefahr.
    Durch die anschließende Schnelladung sind deine Akkus alle gleich, alle frisch und nicht müde.
    Du hast ja ein fest verbautes Pack, dadurch gleichen sich die Kapazitäten an, da immer gleich viel Strom in/aus allen Zellen geht.

    Ich hab so fast 15 Jahre lang einen Satz Baby-Cadmiums genutzt, die hatten am Ende noch 1500 der 2000mAh, laut ELV-Testlader, dann hab ich die Lampe wegen Defekt entsorgt, nicht wegen der Akkus!
    Entladung mit Lampe, regelmäßig genutzt, mit Leistungsschalter ~1A und ca. 2,5A, wobei ich die hohe Einstellung selten, die kleine jedoch regelmäßig genutzt habe. Das dürfte also durchaus mit deinen Werten vergleichbar sein.Kann also so falsch nicht sein.
    Wobei man auch sagen muss, das die Chemie heutiger Zellen aggressiver ist, damit mehr Ah reinpassen und das Gewicht weniger wird.
    Daher haben heutoge LSD-Mignons auch weit weniger Kapazität als die Highpower-Zellen, die dafür nach 4 Wochen von der Selbstentladung leer sind.
    _________________
    Gruß, Jens

    Meins: Traxxas Summit @ 2x 2S 7,6Ah LiPo | Vaterra Twin Hammers @ 2S 4,2Ah LiPo
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    bandizz
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    Anmeldedatum: 07.07.2014
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    BeitragVerfasst am: 26.09.2014, 10:51    Titel:
    Danke für deine ausführliche Antwort. Das klingt sehr einleuchtend. Du hast schon recht, die Verfechter der aufwändigen methoden sind wohl eher die Flieger, die Leistung brauchen. Beim Empfängerpack ist das nicht vordergründig.
    Dann spare ich mir nun die weitere Recherche und eventuelle Um- und Aufbaumaßnahmen und werde das so testen, wie du es vorschlägst. Es schadet ja in jedem Fall nicht und klingt auch sehr plausibel.

    Besten Dank für deine Meinung und Erfahrungen.
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    bandizz
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    Anmeldedatum: 07.07.2014
    Beiträge: 42
    Wohnort: Niederaula

    BeitragVerfasst am: 10.10.2014, 20:31    Titel:
    Nochmal eine kurze Frage zur Verwendung des PeakDelay:
    Bei Formierungsladungen mit kleinem Strom (0,1C) haben Ladegeräte das Problem den Peak nicht zu erkennen (richtig?). Hier kann man dann wohl das Peak-Delay nutzen, um diesen Abfall dennoch zu erkennen?!

    Welcher Wert ist hier sinnvoll (1-5min) - woran kann man sich dabei orientieren?
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