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richtige Vergasereinstellung?

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    LaLoca
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    Anmeldedatum: 18.07.2008
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 10:20    Titel: richtige Vergasereinstellung?
    Ich will gerne das Gelernte überprüfen, bevor ich was verkehrt mach!

    Alle 3 Nadeln am Vergaser werden bei Betriebstemperatur und laufendem Motor eingestellt.

    Zuerst stell ich an der Hauptdüsennadel das Gemisch ein. Ich kann solange magerer stellen, solange noch eine schöne Rauchfahne aus dem Reso kommt(auch bei hoher Drehzahl).

    Danach kann ich die Gemischaufbereitungsnadel magerer stellen, bis sich im Standgas die Drehzahl erhöht. Wenns soweit ist, dreh ich um eine ½ Umdrehung fetter.

    Und zuletzt die Standgasschraube.
    Diese dreh ich solange raus, bis der Motor eine Standgasdrehzahl hat, die gerade ausreicht um in keiner Situation abzusterben.

    Hab ich das so richtig verstanden Question
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    jenske
    Offroad-Guru
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    Anmeldedatum: 04.06.2007
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 10:52    Titel:
    so inetwa sieht die theorie aus. in der praxis Wink naja.
    hauptdüsennadel 1/8 umdrehung
    teillastnadel wirst du noch etwas weniger drehen.du wirst merken das das rc von unten raus immer besser beschleunig. dis zu dem punkt ,wo er anfängt zu stottern,und dann drehst du auch diese etwas zurück.
    die abgasfahne sollte zu jedem bereich der gasannahme sehr schön zu sehen sein.
    das standgas wirst du bei der einstellerei öffter drehen,da sich dieser punkt sehr schnell verschiebt.gieb lieber etwas mehr als zu wenig.
    das rc sollte noch gerade so stehen bleiben.
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    bitte nicht auf die rechtschreibung achten. schreibe immer klein, bin einfach zu faul

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    LaLoca
    Pisten-Papst
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    Anmeldedatum: 18.07.2008
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 13:03    Titel:
    Also soll ich die Hauptdüsennadel immer 45° weiter rein drehen, ne Runde in allen Geschwindigkeitslagen fahren(so lange es ausn Reso ordentlich raucht) und dann wieder 45° weiter rein drehen usw. . Wenn die Rauchfahne dann irgendwann stark abnimmt, drehe ich so ungefähr ne 1/4 Umdrehung zurück.

    Die Teillastnadel kann ich so weit reindrehen, bis der Motor beim Beschleunigen Aussetzer hat und/oder stottert. Und dann so ne 1/8 Umdrehung fetter.

    Das Standgas kann ich erst genau justieren, wenn die anderen zwei Nadeln eingestellt sind.
    Hab ich dann nicht nen größeren Verschleiß an der Kupplung, wenn das Standgas so hoch ist? Da könnten die Kupplungsbacken doch schon schleifen?
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    snooker
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    Anmeldedatum: 23.01.2006
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 13:42    Titel:
    hi
    drehe die hauptdüsennadel am anfang nur 1/2 umdrehung weiter und sobald er speed bekommt nur mehr 1/4 schritte. wenn du spürst das der motor schön zügig beschleunigt kannst du nun die feineinstellung machen so in 1/8 schritten bleib aber lieber etwas fetter da wenn du die teillastnadel einstellst (1/8 schritten) er ohnehin magerer wird. das standgas wird ohnehin nicht viel zum einstellen sein.

    gruss walter
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    jenske
    Offroad-Guru
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    Anmeldedatum: 04.06.2007
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 16:19    Titel:
    ehrfahrunggemeß kann ich dir sagen das du an der teillastnadel nicht viel schrauben wirst. meistens nicht mehr als 1/2 bis 1 umdrehung, wenn überhaupt. bei dieser nadel brauchst du das meiste fingerspitzengefühl.
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    LaLoca
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    Anmeldedatum: 18.07.2008
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 17:44    Titel:
    Gehen alle Einstellungen an den 3 Nadeln von der Vergasergrundeinstellung des Herstellers aus oder von der Einstellung der Einlaufphase?

    Die Standgasschraube muss ich während der Einstellphase immer wieder grob zurückdrehen oder? Wenn er magerer wird (durch reindrehen der Hauptdüsennadel und der Teillastnadel) erhöht sich ja die Standgasdrehzahl.
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    jenske
    Offroad-Guru
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    Anmeldedatum: 04.06.2007
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 22:00    Titel:
    die werkseinstellung ist die einstellung zum einfahren. so sagen es die meisten hersteller. etwas fetter hat aber noch keinem geschadet.
    ich stelle die motoren zum einlaufen so fett,das sie fast ausgehen.
    die werkseinstellung ist dafür gedacht das der motor ,wenn jemand ihn so verstellt hat Twisted Evil ,er bei dieser einstellung auch wieder anspringt.
    also werkseinstellung gut merken, oder den zettel gut aufheben.
    die meist verbreitete grundeinstellung ist:
    hauptlastnadel 2,5 umdrehungen (aus voll geschlossenem zustand)
    teillastnadel 3 umdrehungen (aus voll geschlossenem zustand)
    standgas 1 mm küken auf
    bei hpi motoren immer bündig mit dem gehäuse.
    das standgas immer grob einstellen ( bei jeder veränderung)
    desto magerer der motor wird umso mehr standgas hat er,also zurückdrehen.
    ps einige hersteller schreiben zum einlaufen ,die haptlastnadel weiter rauszuschrauben als die grundeinstellung, am besten bündig anfangen.
    reinschrauben geht immer.
    ich hoffe ich konnte dir auch einen klein crashkurs verabreichen Wink
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 22:06    Titel:
    Zitat:
    die werkseinstellung ist dafür gedacht das der motor ,wenn jemand ihn so verstellt hat ,er bei dieser einstellung auch wieder anspringt.

    Hab ich (noch) nicht gemacht. Laughing

    Wollte aus der Einlaufphaseneinstellung nur nicht ewig magerer stellen, wenn sich auf der ersten Umdrehung noch gar nichts nennenswertes tut.

    Aber da ich jetzt weiß Vergasergrundeinstellung =~ Einlaufphaseneinstellung hat sich das eh erübrigt!
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    jenske
    Offroad-Guru
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    Anmeldedatum: 04.06.2007
    Beiträge: 564
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    BeitragVerfasst am: 31.08.2008, 22:16    Titel:
    du würdest staunen was man bei einigen motoren mit einer umdrehung alles versauen kann Shocked Wink .
    ich habe schon die übelsten sachen auf dem tisch gehabt.da einige meinen sie müsten an allen schrauben planlos rumschrauben Evil or Very Mad .
    was man nicht weiß kann man erfragen,mache ich auch so.
    also viel glück beim einlaufen.
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    BeitragVerfasst am: 02.09.2008, 16:55    Titel:
    Jetzt hab ich folgendes Problem:

    Bin vor einigen Tagen mit meinem picco- Motor im Garten herumgefahren.
    Bin grad am Ende der Einlaufphase(Der Motor zwickt in der Nähe des OT noch).
    Tank wird leer und Motor geht aus(O Wunder! Very Happy ). Ich lasse den Motor also bis auf Umgebungstemperatur auskühlen und tanke nach.
    Sprit wird mit Einwegspritze am Druckschlauch bis in den Vergaser gepumpt und Motor wird gestartet. Nach Entfernen des Glühkerzensteckers geht er plötzlich aus. Ich probiers also nochmal!
    Wieder nix. Glühkerze rausgeschraubt und sie glüht noch aber die Wendel ist ganz unten schwarz. Ich geh davon aus das die Platin- Beschichtung hinüber ist und wechsle die Kerze(Rossi R5) gegen eine weitere Rossi R5.
    Dann Startversuch!
    Wieder nix!
    Hauptdüsennadel etwas magerer gestellt, dann wieder fetter. Ist trotzdem nie gestartet!

    Heute probier ichs erneut und, siehe da, der Motor springt an! Very Happy
    Und geht nach ca 15 Sekunden stottern wieder aus! Sad
    Hab dann an der Hauptdüsennadel um 1/8 magerer gestellt und so lange probiert und magerer gestellt bis er angesprungen ist.
    Und dann zieh ich den Glühkerzenstecker ab und AUS! Mad
    Glühkerze rausgeschraubt und die Beschichtung ist wieder ganz unten schwarz!

    Folgende Kerzen hab ich, chronologisch geordnet, vernichtet: picco 5, rossi 5, rossi 5
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