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Kondensatoren als Akku

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    Autor Nachricht
    R-SA
    Kiesgruben-King
    Kiesgruben-King



    Anmeldedatum: 20.06.2011
    Beiträge: 54
    Wohnort: Grafenau

    BeitragVerfasst am: 21.05.2013, 13:22    Titel: Kondensatoren als Akku
    Habe gerade diese Erfindung bei Facebook entdeckt

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Netzwelt/d/2874554/18-jaehrige-erfindet-blitz-ladegeraet-fuer-handys.html

    Was meint ihr könnte des auch auf RC's übernommen werden?
    Wäre geil jedoch immer so nen dicken Kondensator mit zunehmen und dann noch hart zu bashen hmm mal sehen

    Gruß
    Kai
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    Platinum52
    Hop-Up Held
    Hop-Up Held



    Anmeldedatum: 30.01.2013
    Beiträge: 77

    BeitragVerfasst am: 21.05.2013, 14:18    Titel:
    Wenn der erschwinglich wäre und den hohen Strömen standhalten würde wären das richtig cool. So in ein paar Sekunden den Akku aufladen. Nach dem Motto: ich trink mal ein Bier und Fahr dann weiter. Cool
    Es würd aber noch dauern, bis diese Technologie im Modellauto eingesetzt würd. Wollen wir hoffen das Fleißig drann geforscht wird Very Happy
    _________________
    - Ultimativ Stuggy
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    amigaman
    CULT-Urgestein
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    Anmeldedatum: 22.10.2011
    Beiträge: 1688
    Wohnort: Nord-West-Deutschland

    BeitragVerfasst am: 21.05.2013, 14:34    Titel:
    Gibt's schon lange, krankt aber daran, das man nicht Spannung oder Strom, sondern Energie laden muss, und daß sind die auf manchen Akkus vermerkten Wh, Watt-Stunden.

    Um einen Akku mit 100Wh (was nach meinen Infos ca. 5Ah bei 4S sein dürften!) zu laden, muss man also (Ladefaktor und Sicherheiten mal rausgenommen, nur so theoretisch) 100W Ladeleistung für eine Stunde aufbringen.
    Oder 60*100W = 6kW für eine Minute.
    Oder 6*6kW = 36kW für 10 Sekunden.

    "In echt" werden die Zahlen noch weit größer ausfallen, z.B. weil große Ströme Wärmeverluste an allen beteiligten Bauteilen mit sich bringen, und sicherlich wird die Chemie auch total erfreut sein, wenn es immer so schön muckelig wird...

    Und: Wie bitte soll man solche Ströme für Nichttechniker sicher beherrschen?
    Und welche Steckdose kann das liefern?
    _________________
    Gruß, Jens

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    FlyingGekko
    Globaler Moderator



    Anmeldedatum: 01.06.2003
    Beiträge: 4521
    Wohnort: Linz/ Urfahr

    BeitragVerfasst am: 21.05.2013, 18:06    Titel:
    @amigaman: Man muss noch gar nicht soweit denken um das Konzept zu zerlegen. Im elektrischen Feld (und dort speichert ein Kondensator eben Energie) kann man auf derart engem Raum keine für den RC-Car-Bereich interessanten Energiemengen speichern. Ausnahmen sind hier zb. Microsizer welche ja auch schon jetzt mit derartigen Konzepten arbeiten.

    Nebenbei kennt doch jeder diese Art von Schlagzeilen. Ich habe aber noch nie erlebt, dass eines dieser fabelhaften Konzepte jemals in Serie ging.
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    Strommann
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



    Anmeldedatum: 27.02.2013
    Beiträge: 262
    Wohnort: Herten

    BeitragVerfasst am: 21.05.2013, 18:14    Titel:
    Ich habe ein Messgerät von Conrad das mit einem Goldcap (hochwertiger Kondensator) betrieben wird. Man steckt es für 1-2 Minuten in die Steckdose und kann dann locker ne halbe Stunde damit arbeiten. Ist gerade dann gut wenn man sowas nicht sooo regelmässig brauch, weil bei einem normalen Messgerät genau dann die Batterie leer ist wenn man es mal wieder brauch. Wink

    Wie man sieht ist das ein alter Hut!! Komisch das man damit noch Preise gewinnen kann. Rolling Eyes
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    amigaman
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    Anmeldedatum: 22.10.2011
    Beiträge: 1688
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    BeitragVerfasst am: 21.05.2013, 19:07    Titel:
    @FlyingGekko:
    Theoretisch geben tut es das, in vielen Anwendungen wird aber immer noch lieber eine winzige Nickelzelle eingebaut, weil man da die Ladespannung nicht begrenzen muss -> billiger zu bauen. Oder noch schlimmer: fest eingebaute Lithium-Einwegzellen, CR2016 und Konsorten.

    Die meisten Schaltuhren z.B. wären eine Superanwendung dafür, als Stütze für die Uhr in jedem PC und und und.

    Die kleinen Autos, die ich kenne, hatten ebenfalls alle 1-3 Zellen Nickelakkus, allerdings waren das auch alle "No-Name"-Trucks vom Flohmarkt oder Conrad.

    Aber stimmt schon, in ernsthaften Antriebsanwendungen ist die Energiemenge zu groß, aber auch im Handy müssen dank Smartifizierung immer größere Akkus rein.
    Schon mal aufgefallen, das viele Hersteller wieder von dem MicroUSB-Stecker zum Handyladen weggehen, obwohl der doch "EU-Gesetz" ist?
    Liegt daran, das der User nicht 5 Stunden auf volle Akkus warten will, und den Ladestrom von über 4 Ampere schafft die kleine Buchse nicht, wenn's gut klappt, gerade die Hälfte. Mal vom PC/Laptop abgesehen, der das auch ausspucken müsste.
    Ipad ist ein gutes Beispiel: An einem normalen USB-Port kann man es nicht aufladen, es wird nur langsamer leer, weil der zuwenig Strom hat.

    Bei Elektro-Linienbussen hatte doch mal jemand die Idee, dem Bus an Haltestellen und Ampeln "mal eben" wieder ein paar Kilometer in den Akku zu laden, auch das ist nicht daran gescheitert, das man den Bus nicht mit ausreichend großen Akkus ausstatten könnte, sondern rein daran, das die Leistungen nicht ohne Lebensgefahr (nur durch den Steckverbinder!) zu übertragen sind.

    Die Preislösung ist also eher Augenwischerei, das wird in den nächsten 10 Jahren nix...
    _________________
    Gruß, Jens

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