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DerHartmut Streckenposten

Anmeldedatum: 04.12.2008 Beiträge: 16 Wohnort: Göttingen/Dortmund
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Verfasst am: 10.12.2008, 10:50 • Titel: Wie mit einem neuen LiPo verfahren?? |
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Einen schönen guten Tag zusammen.
Da ich mich nun auch mal an LiPos wagen möchte und auch ein entsprechendes
Ladegerät habe (Intelli BiPower spezial) habe ich mich erstmal durch sämtliche auffindbaren Infos gelesen.
Zwei Dinge habe ich dabei leider nicht ausfindig machen können und hoffe das ihr mir da helfen könnt.
Das erste wäre wie man mit einem neuen LiPo verfährt wenn man ihn grade gekauft hat. Läd man ihn dann? Ist er schon geladen und man muss ihn erst leer machen und dann laden??
Und das zweite wäre der Balanceranschluss.
Am Ladegerät ist dafür ja ein Anschluss dran. An dem Akku den ich mir zum "reinschnuppern" gekauft habe auch (ist ein Carson 4600er LiPo).
Ich weiss das er qualitativ nicht so dolle ist aber der Preis war mit unter 50Euro einfach interessant.
Nun habe ich ja am Ladegerät den Anschluss an dem Pin 1 beschriftet ist. Der ist meines wissens nach ja der Masse Pin.
Aber welcher "Pin" am Akku ist die Masse?
Da ist ein schwarzes Kabel dran, ein weisses und ein Rotes.
Weiss jemand die eventuell die Zuordnung zu den Kabeln?
Ist schwarz die Masse? Und kann ich den Akku direkt in das Ladegerät (Balanceranschluss) stecken??
Geladen wird dann mit 1C, also 4,6A und der Akkuspannung von 7,4V.
Sonst muss ich beim Laden erstmal nichts einstellen richtig?
So nun hoffe ich mal das ich mein Problem halbwegs vernünftig in Worte packen konnte und mir da jemand auf die Sprünge helfen kann  _________________ beste Grüsse
Der Hartmut
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HongNor X1X CRT, Savage XSS, Losi Mini-T |
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Chimera CULT-Urgestein


Anmeldedatum: 03.05.2008 Beiträge: 3115 Wohnort: zürich
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Verfasst am: 10.12.2008, 11:01 • Titel: |
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Pin1 ist normalerweise bei jedem Balancer der Minuspol, also die Seite vom Stecker mit dem schwarzen Kabel.
Beim ersten Mal lohnt es sich, wenn du ihn lädst und gleich angleichst. Denn meistens sind sie beim Neukauf nicht angeglichen und da wäre fahren je nach Regler nicht so toll. Musst halt erst mal schauen, wieviel Volt er schon drin hat. Wenn die Spannung bei 8,0V bis 8,2V liegt, und die Zellen angeglichen sind, kannst du auch erst fahren und dann laden. _________________
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tiepel Offroad-Guru

Anmeldedatum: 20.01.2007 Beiträge: 940
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Verfasst am: 10.12.2008, 18:14 • Titel: |
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Hi,
im Prinzip ist dem nichts hinzuzufügen.
Ich meine allerdings mal gelesen zu haben, dass man einen Lipo die ersten Ladungen und Endladungen schonen sollte, also nicht gleich mit dem vollen Ladestrom laden, und auch nicht "auf Teufel komm raus" leersaugen. Leider finde ich die Quelle nicht mehr.
Mit einem geringen Strom zu laden, empfiehlt sich auf jeden Fall, wenn die Spannung der Zellen stark unterschiedlich ist. Dann hat der Balancer eher eine Chance, die Zellen anzugleichen.
Gruss Reimund |
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Chimera CULT-Urgestein


Anmeldedatum: 03.05.2008 Beiträge: 3115 Wohnort: zürich
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Verfasst am: 10.12.2008, 18:31 • Titel: |
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Nun ja, beim laden sollte man sicher nicht mehr als 1C verwenden und wenn der Lader über ein CC/CV-Verfahren verfügt, dann lädt er nen halbvollen LiPo eh nicht mit 1C( eher weniger). Bei der Entladung würd ich mich einfach vorsichtig rantasten. Die meisten Regler haben nen Cut-Off von 2,6V bis 3,25V pro Zelle, je nach Hersteller. Würd deshalb, wenn du keine genauen Angaben zum Cut-Off hast, die ersten paar Ladungen eher konservativ fahren und lieber etwas früher aufhören als zu spät. Denn LiPos vertragen wirklich absolut keine zu tiefe Entladung. _________________
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DerHartmut Streckenposten

Anmeldedatum: 04.12.2008 Beiträge: 16 Wohnort: Göttingen/Dortmund
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Verfasst am: 10.12.2008, 21:09 • Titel: |
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Danke für die Antworten.
Geladen hab ich Ihn nun mit 1C da das Ladegerät eh keine 2C oder sowas kann. Natürlich mit angeschlossenem Balanceranschluss.
Nix komisches passiert, Akku und Zellen wurden erkannt und auch geladen bis der Intelli irgendwann piepste und mir sagte das der Akku nun voll wäre.
Gefahren bin ich den LiPo bisher noch nicht weil hier dummerweise schlechtes Wetter ist und man im Netz ja ziemlich viele Horrorgeschichten bezüglich LiPo's und Feuchtigkeit findet.
Fahren werde ich Ihn dann wenn es trocken ist, dachte daran so lange zu fahren bis man merkt das der "Punch" weg ist und dann aufzuhören.
Generell bin ich dem Stück Strom eher Skeptisch gegenüber.
Was man so liest von wegen Stossempfindlichkeit und Wasser und nur auf Feuerfestem Untergrund laden und am besten im Metallkoffer aufbewahren bin ich am Zweifeln ob das so das richtige ist.
Vielleicht kann ja jemand dazu ein Aussage machen wie es sich in der Realität mit der Handhabung verhält. _________________ beste Grüsse
Der Hartmut
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HongNor X1X CRT, Savage XSS, Losi Mini-T |
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tiepel Offroad-Guru

Anmeldedatum: 20.01.2007 Beiträge: 940
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Verfasst am: 11.12.2008, 00:00 • Titel: |
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Hi,
zu den "Horrorgeschichten":
sicher, der Lipo scheint eine gewisse Gefahr in sich zu tragen, und sollte einen stets daran errinnern, vorsichtig und gewissenhaft mit den Akkus umzugehen.
Das Befolgen der Ratschläge, die Du aufgeführt hasst, sind doch mit geringem Aufwand zu erledigen. Ich benutze beim Laden zusätzlich noch einen Lipo-Sack.
Um den Akku im Fahrzeug vor Beschädigungen zu bewahren, empfehle ich Dir z. B. diese beiden Fred´s: (gute Informationen gibt´s dabei gratis hinzu)
http://www.offroad-cult.org/Board/how-to-anleitung-zum-erstellen-eigener-lipo-hardcases-t7484.html
http://www.offroad-cult.org/Special/lipo_im_rc_car/lipo_im_rc_car.htm
Zum Beenden der Fahrt:
Fahren, bis der Punch nachlässt, ist bei einem 2S-Lipo sicherlich noch in Ordnung. Sei Dir aber bewusst, dass es theoretisch möglich wäre, dass eine Zelle noch volle Spannung hat, die andere aber bereits unter die "ungesunden" 2,5V gefallen ist. Wie gesagt, bei einem 2-S-Lipo sicher nur theoretisch. Bei 4-S aber durchaus denkbar.
Musste ich selber feststellen: Hatte eigentlich schon aufgehört zu fahren, mußte mit dem E-Maxx aber unbedingt noch die kleinen Sandhaufen "zerstäuben", die die Kinder auf dem Rasen liegen lassen hatten. Plötzlich war der Punch weg. Das Messen zeigte: 1 Zelle bei unter 2,5V. Alle anderen noch über der Nennspannung. Die Lipo- Abschaltung des Reglers hatte nicht gegriffen.
Seitdem fahre ich nur noch mit Lipo- Wächter. Die Zelle (habe sofort geladen) hat es soweit überlebt, hat dabei aber so 200mAh an Kapazität verloren. (und ohne Lipo- Wächter würde diese Zelle immer wieder zuerst eine "draufkriegen"
Gruss Reimund |
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Chimera CULT-Urgestein


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Verfasst am: 11.12.2008, 06:49 • Titel: |
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Die meisten Horrorgeschichten beziehen sich auf die Anfänge der LiPos. Als ich noch am fliegen war, gab es ähnliche Horrorstorys zu den damals aktuellen Sanyo 1900. Würd mich von solchen Storys nicht einschüchtern lassen, aber immer eins bedenken: bei allen Arten von Akkus ist immer ein gewisses Risiko vorhanden und deshalb immer an die Herstellerangaben halten.
Wobei LiPos einen Vorteil gegenüber NiMH haben: sie können nicht explodieren, sondern fangen nur Feuer. Wer mal ne Bumm-Bumm-IB4200 miterleben durfte, der ist froh wenn er so was nicht noch mal sehen muss Bei den meisten der heutigen Car(!)-LiPos ist das Risisko von Seiten des Akkus her eher minim, sondern der Risikofaktor ist eher der Nutzer. Denn wenn man sich weder an Ladeanweisungen oder Herstellertips hält, geschieht schnell mal was.
Lass dich also nicht von solchem Zeugs beirren und wenn du nen LiPo im Gehäuse hast, dann kann auch so schnell nichts passieren. Bin letzthin selber beim Training in nen leichten Crash geraten, wobei das Akkutape riss und der LiPo aus dem Chassis flog. Obwohl er 3m durch die Luft flog und an die Wand knallte, ist ihm nichts passiert. Das Gehäuse hat paar Kratzer, mehr nicht. Deshalb ist es auch sinnvoll in solche LiPos mit Hartschalengehäuse zu investieren. _________________
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