| Autor |
Nachricht |
|
kruemel Hop-Up Held

Anmeldedatum: 12.07.2004 Beiträge: 80
|
Verfasst am: 21.01.2005, 14:42 • Titel: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
Hallo,
hab eine frage zum Entstörung eines Elektromotors...
... wie man dies macht habe ich bereits gelesen, aber
leider nicht welche Kondensatoren ich verwenden
muss, gibt es da eine Standard größe oder wird dies errechnet? Wenn ja wie?
Wenn ich sie beim Modellbauer kaufe werden sie sicher end
Teuer sein, bei einem Elektroteilezubehörbeschaffungs laden
gibt es sowas sicher billiger, nur dafür bräuchte ich
die genauen Werte...
Noch einmal kurz zur Vorgehnsweise:
Je ein Kondensator von Plus auf Gehäuse (Masse) und
ein Kondensator von Minus auf Gehäuse (Masse) und dann
noch einen von Plus zu Minus
Schottky Diode brauche ich zwar nicht da ich einen V/R
Regler habe (Tamiya Baukasten Regler /Motor)
aber sie müsste von Plus zu Minus wobei der Ring zu Plus
zeigen müsste, aber die Werte würden mich dennoch
Interessieren
schonmal Dank im voraus... _________________ <a target="_blank" href="http://www.kruemelboxx.de">www.kruemelboxx.de</a> |
|
| Nach oben |
|
 |
Sindi Offroad-Guru

Anmeldedatum: 16.01.2003 Beiträge: 869
|
Verfasst am: 21.01.2005, 16:56 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
Die Kondenstoren, die bei meinem Nosram Dominator Power dabei waren, haben 47nF.
Über die Dioden von Robitronic konnte ich nur folgenden Daten herausfinden: 40V/5A. _________________ "Zivilisation ist eine feine Sache - wir sollten sie wieder einführen" <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> |
|
| Nach oben |
|
 |
kruemel Hop-Up Held

Anmeldedatum: 12.07.2004 Beiträge: 80
|
Verfasst am: 22.01.2005, 12:05 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
@Sindi
danke, für die Antwort werd mich nach solchen
Kondensatoren umsehen _________________ <a target="_blank" href="http://www.kruemelboxx.de">www.kruemelboxx.de</a> |
|
| Nach oben |
|
 |
FlyingGekko Moderator
Anmeldedatum: 01.06.2003 Beiträge: 2222 Wohnort: Linz/ Urfahr
|
Verfasst am: 22.01.2005, 12:08 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
entscheidend ist in diesem fall die art des kondensators. theoretisch müssten es keramik kondensatoren sein (die haben eine gerine induktivität und können somit sehr schön die spannunsspitzen glätten, was störungen verhindert) _________________ <a>www.teamgekko.com</a>
Gekko EVO...coming soon!!! |
|
| Nach oben |
|
 |
Muelleimer Sonntagsbasher

Anmeldedatum: 16.12.2004 Beiträge: 32
|
Verfasst am: 23.01.2005, 13:40 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
jetzt sag mir mal wo du bei Kondensatoren eine Induktivität hast?
Denn ein Kondensator ist keine Spule.  _________________ Einer muß ja der Letzte sein! *HEUL* |
|
| Nach oben |
|
 |
FlyingGekko Moderator
Anmeldedatum: 01.06.2003 Beiträge: 2222 Wohnort: Linz/ Urfahr
|
Verfasst am: 23.01.2005, 13:56 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
dann erklär mir mal wie du einen folienkondensator aufbaust der keine induktivität hat??? du hast eine wicklung durch die beim aufladen strom des kondensators fliest. diese ist natürlich im verhältnis eher klein, bei solchen anwendunge ist sie jedoch relevant
es ist ja genauso unmöglich eine spule zu baun die rein induktiv ist und keinen ohmschen widerstand hat.
keramik kondensatoren haben allerdings eine sehr geringe induktivität (im verhältnis zu anderen varianten, ensteht eben durch die bauform, jedoch erzielt man eben dadurch auch nur geringere kapazitäten), dadurch können sie besonders gut hochfrequente störungen rausfiltern. das ist auch der grund warum sie in den meisten schaltungen (siehe zb ein motherboard) an allen ecken und ende verbaut werden. jede referenzspannung wird mit solchen kondensatoren gegen masse gepuffert, um einstreungen zu neutralisieren.
ein elko im vergleich ist viel träger. der dient eben dazu spannungsquellen zu puffern und strommässig zu unterstützen (damit an ihrem innenwiederstand weniger spannung abfällt) aber ne hofrequente störungen (irgendwelche überlagerten oberwellen) bekommst damit ned weg.
mfg Stephan
ps: kann aber auch sein das beim motorenentstören auch folienkondensatoren verwendet werden, zumindest hab ich ein paar sackerl rumliegen mit unbeschrifteten kondensatoren (also kann ich nix überd kapzität sagen) die von der bauform her ned wie keramikondensatoren aussehen.
_________________ <a>www.teamgekko.com</a>
Gekko EVO...coming soon!!!
Zuletzt bearbeitet von FlyingGekko am 23.01.2005, 14:08, insgesamt einmal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
Muelleimer Sonntagsbasher

Anmeldedatum: 16.12.2004 Beiträge: 32
|
Verfasst am: 23.01.2005, 14:49 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
Ja, du hast recht.
Tja man kann immer wieder was lernen. Klar das ein Folienkondensator gewickelt ist, aber ich dachte nicht, daß das induktiv wirken würde. Und nen Ladestrom haste ja bei jedem Kondensator.
Quote: Folienkondensatoren sind auf Grund ihrer induktiven Komponente im höheren Frequenzbereich für diese Anwendung nicht geeignet.
"Anwendung" => Entstörung
Habe meinen Motor mit ner Freilaufdiode versehen, hat auch den Effekt der Entstörung! _________________ Einer muß ja der Letzte sein! *HEUL*
Zuletzt bearbeitet von Muelleimer am 23.01.2005, 14:53, insgesamt einmal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
aaron Administrator

Anmeldedatum: 15.01.2003 Beiträge: 10316 Wohnort: Bruck an der Leitha
|
|
| Nach oben |
|
 |
FlyingGekko Moderator
Anmeldedatum: 01.06.2003 Beiträge: 2222 Wohnort: Linz/ Urfahr
|
Verfasst am: 23.01.2005, 15:09 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
eine freilaufdiode wirkt nicht entstörend. die soll nur verhindern das der Motor (welcher ja einen hohen induktiven Anteil hat) Strom über offene Drain-Source Strecke des Fets treibt (regler schaltet durch, motor "prägt" sich einen Strom ein, regler macht auf, an Induktivitäten kann sich der Strom ned sprungartig ändern, also wird durch die shotky diode ein alternativer Weg geschaffen) _________________ <a>www.teamgekko.com</a>
Gekko EVO...coming soon!!! |
|
| Nach oben |
|
 |
Kub Offroad-Guru


Anmeldedatum: 21.02.2004 Beiträge: 790 Wohnort: Wien
|
Verfasst am: 23.01.2005, 16:58 • Titel: Re: Entstörung eines Elektromotors |
|
|
@ Muelleimer
Störungen = Sehr hohe frequenzen
Wenn wir uns nun mal das verhalten von einer induktivität bei hohen Frequenzen anschauen, werden wir sehen dass umso höher die frequenz wird der widerstand (Impedanz) immer weiter steigt und somit die ableitung der störungen gegen masse unterbindet.
Bei einem Kondensator ists genau umgekehrt.Bei dem wird die Impedanz bei höheren frequenzen kleiner und die "Störungen" können gegen masse abgeleitet werden.
(Dass sich a kondensator im ganz hohen frequenzbereich wieder induktiv verhält ist glaub ich hier nebensache) _________________ <a>http://www.grillmaster.at</a>
DER Filmemacher im Modellsport  |
|
| Nach oben |
|
 |
|