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Motor für Crawler selbst wickeln

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    mad max
    Moderator



    Anmeldedatum: 12.02.2003
    Beiträge: 563

    BeitragVerfasst am: 01.12.2007, 17:55    Titel: Motor für Crawler selbst wickeln
    Frei nach dem Motto "Kaufen kann jeder" hab ich mich heute hingesetzt um mir einen neuen Anker für meinen Axial AX-10 zu wickeln. Ausgangsmaterial dafür ist ein alter (wenn auch neu abgedrehter) 3poliger Anker mit 27 Windungen aus einem Mabuchi-Baukastenmotor mit Lagerschaden.



    Um den alten Draht entfernen zu können müssen zuerst die Laschen des Kollektors aufgebogen werden. Dazu eignet sich am besten ein Skalpell.



    Dann kann der Kupferlackdraht gegen den Uhrzeigersinn abgewickelt werden:





    Der leere Anker - die aufgebogenen Laschen sind gut sichtbar:



    Nun wird in umgekehrter Reihenfolge wieder aufgewickelt, beginnend beim letzten Kollektorblech. Mit 0.6er Kupferlackdraht konnte ich so aus einem 27-Winder einen 40-Winder machen. Der fertige Anker:

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    WFHB
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



    Anmeldedatum: 18.01.2003
    Beiträge: 264
    Wohnort: Bruck / Leitha

    BeitragVerfasst am: 01.12.2007, 18:15    Titel:
    klingt ja sehr interessant, jetzt weiß ich auch warum du letztens beim Aaron deine ganzen Mabuchis geöffnet hast.


    Welches Motorgehäuse wirst du verwenden?
    bzw. hast den neuen Motor schon getestet?
    und was erhoffst du dir vom neuen Motor? im Gegensatz zu gekauften ?
    _________________
    brummmm brummmmm
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    aaron
    Administrator



    Anmeldedatum: 15.01.2003
    Beiträge: 9448
    Wohnort: Bruck an der Leitha

    BeitragVerfasst am: 01.12.2007, 18:15    Titel:
    Gut schaut's aus, hoffentlich siehts nicht nach der ersten Fahrt aus wie ein Wollknäuel Wink

    Wo hast du jetzt den Draht herbekommen?
    Hat ein Trafo dran glauben müssen? Very Happy

    Bzw. wie waren die Wicklungsdrähte mit den Kollektorlaschen verbunden? Weich od. hartgelötet - oder gar nicht gelötet?
    _________________
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    Haggich
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    Anmeldedatum: 12.11.2007
    Beiträge: 113
    Wohnort: Karlsruhe

    BeitragVerfasst am: 01.12.2007, 19:08    Titel:
    Sehr interessante Sache, bin gesannt auf Berichte wie er funktioniert! Smile

    Wie ist das eigentlich mit der unwucht, welche beim neuen Wickeln entsteht - machst du dagegen was oder ist das kein Problem wenn man präzise genug wickelt?
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    mad max
    Moderator



    Anmeldedatum: 12.02.2003
    Beiträge: 563

    BeitragVerfasst am: 01.12.2007, 19:27    Titel:
    Bin schon gemütlich meine ersten Runden gefahren.. Very Happy

    @WFHB:Hab den Anker in ein LRP Challenge 17er Gehäuse eingebaut, also zerlegbar, Kugellager und fixes Timing.
    Was ich mir durch das Neubewickeln erhofft habe ist mehr Drehmoment und weniger Drehzahl - und das hat ganz passabel funktioniert.
    Im Gegensatz zu den Gekauften hats mich nur ca. 2 Euro für den neuen Kupferlackdraht gekostet Laughing

    @Aaron:den Draht hab ich dann doch gekauft - der alte war (wie bei allen billigen Ankern) nur durch die Lasche geklemmt.

    @Haggich:um die Unwucht hab ich mir auch Sorgen gemacht - ist aber bei der geringen Drehzahl nicht wirklich ein Thema. Sagen wir so: Der Anker läuft wesentlich ruhiger als im originalen 27er Gehäuse mit den kaputten Gleitlagern.
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    Losi Man
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



    Anmeldedatum: 27.06.2006
    Beiträge: 435
    Wohnort: Helfenberg

    BeitragVerfasst am: 01.12.2007, 21:10    Titel:
    Das hab ich auch schon mal vor einem Jahr gemacht, wie mir mein Jaguar 19x2 Turns Motor abgeraucht ist. Jedoch hatte ich den Nachteil, dass ich am Anfang nicht wusste, wie sowas gewickelt gehört. Dann habe ich einfach mal nachgedacht, wie das Sinn machen könnte und das dann mal mit einem lackierten Gartendraht probiert. An den Kontakten den Lack heruntergekratzt und dann gleich rein damit und probiert. Zuerst hab ich mir gedacht, dass das sicher nicht mehr funktionieren wird, doch als der Motor beim Schließen des Stromkreises kurz mal aufgejault (und dann einen Kurzschluss gemacht Laughing ) hat, war ich sehr überrascht, dass meine Verkabelung funktionierte. Dann habe ich einen 540er Motor (ich glaub von einem alten Fön) zerlegt, die Wicklung vorsichtig abgewickelt (war ein sehr dicker Kupferdraht) und dann auf den anderen Anker draufgewickelt. Dann ins TT-01 gesteckt und gefahren. Hatte wirklich gute Leistung und lief erstaunlich rund. Der Motor hat dann ca. 10 Akkus überlebt, dann ist er leider durch Hitzetot gestorben (der Kollektor war komplett schwarz und ich wollte kein Geld dafür ausgeben).

    Im August habe ich auch wieder mal einen Motor gewickelt. Diesmal einen 15x3 Motor mit einem ummantelten Draht von einer Spule, welche ich wo gefunden hab. Ist sehr gut gegangen (er konnte sicher mit einem Pro Stock oda so Kram mithalten) und war auch wiederum schön wucht. Er ist aber glaube ich auch schon kaputt (ich habe ihn für meinen Cousin gewickelt).
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    Reinhard
    Moderator



    Anmeldedatum: 23.01.2003
    Beiträge: 2099
    Wohnort: Wien

    BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 11:30    Titel:
    das wäre doch was für hier:
    http://www.offroad-cult.org/special.htm


    wunderschöne Bilder hast ja auch gemacht...

    das Wickelschema solltest noch genauer erklären, dann kanns auch jemand mit null-Elektro-Kenntnissen nachmachen..

    saubere Arbeit jedenfalls !


    (hab bis jetzt selber nur Aussenläufer gewickelt..
    also einen rotierenden Ancker wollt ich nicht bewickeln wollen wenn ich da so meine Ausgeburten anschau (vor allem wenn man versucht möglichst viel Kupfer reinzustopfen Wink ))
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    mad max
    Moderator



    Anmeldedatum: 12.02.2003
    Beiträge: 563

    BeitragVerfasst am: 11.12.2007, 18:55    Titel:
    Zitat:
    vor allem wenn man versucht möglichst viel Kupfer reinzustopfen Wink )

    Hast Recht - is wie beim trinken - da muss man echt wissen wann's genug ist Laughing
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