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Tipps zum Thema "Action Videos"

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    Kub
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    Anmeldedatum: 21.02.2004
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    Wohnort: Wien

    BeitragVerfasst am: 15.11.2009, 13:26    Titel: Tipps zum Thema "Action Videos"
    Ein Servus in die Runde der Filmemacher!

    Ich denke es ist für jeden hilfreich, wenn ich hier kurz meine Erfahrungen und Tipps über die Thematik Videoerstellung der vergangenen Jahre niederschreibe.

    Mich hat die Filmerei schon immer begeistert und bis vor 5 Jahren konnte ich mir keine eigene Filmausstattung leisten. Damals hab ich mir noch die Kamera von meinem Vater ausgeborgt und damit ging es auf die Bilder-Jagd.

    Nach und nach konnte ihr mir selbst einige Sachen zulegen und das sind folgende

    Geräte bzw. Zubehör:


    • Eine gute SD-Kamera, in meinem Fall eine Sony TRV620E (mit eigenem Videoeingang, um auch aufnahmen mit einer Helmkamera zu machen)

    • 2 Akkus, einer ist immer zu wenig Wink

    • Ein Einbeinstativ mit Kugelgelenk, dass ich aber als verlängerten Kameraarm missbrauche. Es gibt nichts faderes als, wenn man eine Kamera auf den Boden stellt und dann einfach auf Record drückt. Wird sicher jeder schon beobachtet haben. Nicht nur das Modell sondern auch die Kamera muss bei den Aufnahmen bewegt werden. Damit mein ich jetzt nicht das Gewackel, welches man hin und wieder bei ungeübten Händen sieht, sondern das kontrollierte und überlegte schwenken der Kamera während einer Aufnahme. Nur so ist es möglich einer Aufnahme ein höchstmaß an Dynamik zu verpassen. Seit dem Aaron bei meinem Sandgruben Video vom Revo auf das Aufmerksam gemacht hat, versuche ich das umzusetzen. Und am aller Besten gelingt das, in dem man ein Einbeinstativ benutzt und die Kamera auf das Kugelgelenk montiert und das Gelenk dann seitlich umklappt, sodass die Kameraoptik in Längsrichtung des Stavis blickt.
      Damit kann man erstens extrem nahe an Modelle heran filmen (vorsicht vor diversen Berührungen, die eventuell die Kamera beschädigen könnten) und zweitens hat man einen viel größeren Bewegungsfreiraum, der Kamera, da man ähnlich wie diverse Formel1 Kameras in Haarnadelkurven, eine bestimmte Zeit mit dem Modell "mitgehen" kann. Diese Aufnahmen sind eigentlich das non-plus Ultra in der Actionfilmerei.
      Hier ein Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=k8cdlDo1o7E#t=1m30s

      Meiner Meinung nach die bisher bestes Szene, die ich jemals gedreht habe.

    • Einen Fisheyeconverter, den man wie ein Filter auf jede Kamera aufschrauben kann, die ein Filtergewinde hat. Vorsicht, es gibt unterschiedliche Gewindedurchmesser. Es gibt aber für ALLES eine Gewindeadapter. Ich hab meines in einer Preisklasse von 70Euro gekauft.
      Richtige Fisheye OBJEKTIVE sind eigentlich unleistbar und können auf den herkömmlichen Konsumer Kameras leider nicht verwendet werden.
      Fisheye Aufnahmen verleiten oft dazu, zu oft angewendet zu werden. Immer mit Maß und Ziel lautet hier die Devise, da es schnell langweilig werden kann.

    • Eine Helmkamera. Bei mir ist es eine Sony 48SHQ Bulletcamera mit 480Zeilen Auflösung (hätte ich damals nur bereits in mehr Auflösung investiert Rolling Eyes ). Für Modellaction-Aufnahmen nicht wirklich anwendbar.
      Ich habe des öfteren versucht mit einem Sender-Empfänger Modul die Kamera mit einem Akkupack auf das RC-Modell zu montieren, um dann über Funk die Bilder auf der normalen Kamera aufzunehmen.
      Erstens sind die Vibrationen VIEL zu stark und zweitens ist der Aufwand einfach viel zu groß. Ich habe hier noch 2 Fallbeispiele auf youtube hochgeladen:

      http://www.youtube.com/watch?v=SYs-1IzibAI
      Das war eine 50Euro Kamera von Ebay. Schlechte Bildqualität, die Farbwiedergabe ist alles andere als real und die Bildaussetzer des Funkmoduls ärgern einen Wink .

      http://www.youtube.com/watch?v=LXbHGWZw4Ow
      Hier noch ein weiteres Video, von der Europameisterschaft in Wien.

      http://www.youtube.com/watch?v=NyuMFS6vBXo
      dieses Video wurde mit der Sony Helmkamera gemacht. Die Farbwiedergabe ist eine Spur besser, aber die schlechten Lichtverhältnisse waren für die Kamera zu viel. Es war 20:30 Uhr Abends.
      Ansonsten hätte das schon recht gut klappen können. Aber die Vibrationen sind denke ich nicht in den Griff zu bekommen, um wirklich sensationelle Bilder zu bekommen.

    • Zum Schneiden selbst benötigt man natürlich einen Hardwaremäßig guten PC. HD z.B. ist in keinster Weise mit SD-Schnitt vergleichbar. Dafür benötigt man einen extrem schnellen PC. Unter einem QuadCore und min. 4GB RAM würde ich es nicht mehr versuchen wollen. Bildfreezes und ruckelnde Videos verderben einem den Spass beim Schneiden.
      Sogar ich hatte unter Windows XP (32Bit), welche nicht die vollen 4GB Ram ausnutzen konnte, mit einem Quadcore große Probleme zu schneiden. Ich bin dann auf Vista umgestiegen und auch auf Adobe Premiere CS4. Diese Kombination ist für HD sehr ratsam!

      Ergänzung (2010-02-07):
      Meine Erfahrungen der letzten paar Wochen haben gezeigt, dass sich Premiere CS4 doch nicht so toll für die Bearbeitung von H264 Video Material (Speziell das GoPro Hero HD Material) eignet. Ich habe nun die Alternativen Pinnacle Studio 14 HD und Sony Vegas 9 ausprobiert. Pinnacle Studio importiert die Files ohne Probleme und der Umgang mit dem HD Material ist sehr flüssig. ABER mich haben die sehr eingegrenzten Bearbeitungsmöglichkeiten und, was noch viel schlimmer ist, gewaltige Bugs bei der Slow Mo Erstellung (sobald man den Effekt "Geschwindigkeit" auswählt ist der vorher eingestellte Szenenabschnitt und deren Dauer beim Teufel und in seltenen Fällen kann man den gewünschten Szenenabschnitt gar nicht mehr einstellen) schon zur Weißglut gebracht.
      Meine Empfehlung lautet ganz klar Sony Vegas! Es benötigt zwar eine Einarbeitungsphase vom Umstieg von Premier auf Vegas, weil die Werkzeuge anders funktionieren, aber die Bearbeitung des HD Materials funktioniert problemlos und ist sehr simpl.
      Und das was Vegas extrem von den anderen Programmen hervorhebt, ist die Möglichkeit HD Material "unkomprimiert" auszugeben. Das bessere Wort wäre wohl eher "ohne Veränderung des Codecs". Dh. die Videos müssen nicht in einen anderen Codec gerendert werden. Es werden nur die Effekte (Übergänge, Farbkorrekturen, etc.) neu gerendert. Es ergibt sich also eine extreme Performance, die ich nicht mehr missen möchte!!

    • Seit kurzem besitze ich auch eine HD Kamera. Ich konnte damit aber bisher leider keine Erfahrungen sammeln. Deswegen hier nur kurz: es ist eine Canon Vixia HV30, welche im HDV MPEG2 Format und nicht im AVCHD Format aufnimmt. In schnell bewegten Bildern ist angeblich das HDV Format besser als das AVCHD.


    • Es gab wieder zuwachs in meinem Filmequipment. Die Mini Kamera hört auf den Namen GoPro Hero HD und ist das bisher beeindruckenste Gerät in meiner Sammlung.

      Hier der Herstellerlink: http://www.goprocamera.com/index.php?area=2&productid=29

      Kurz ein paar Eckdaten:


      _________________

      Camera Optics

      • Lens Type: Fixed Focus (2ft/.6m – ∞), glass
      • Aperture: f/2.8 (high performance in low-light situations)
      • Angle of View: 170º ultra wide angle in WVGA, 720p, or 960p mode
      • Angle of View: 127º wide angle in 1080p mode


      Video

      • HD Video Resolution Modes: (subject to change, pending final firmware release)


        • 1080p = 1920x1080 pixels (16:9), 30 fps, 15 Mbit/s data rate
        • 960p = 1280x960 pixels (4:3), 30 fps, 12 Mbit/s data rate
        • 720p = 1280x720 pixels (16:9), 60 fps, 15 Mbit/s data rate
        • 720p = 1280x720 pixels (16:9), 30 fps, 8 Mbit/s data rate
        • WVGA = 848x480 pixels (16:9), 60 fps, 8 Mbit/s data rate


      • Sensor Type: 1/2.5" HD CMOS, 2.2µm-sized pixels
      • Light Sensitivity: Super low-light sensitivity (>1.4 V/lux-sec)
      • Video Format: H.264 compression, saved as Windows- & Mac-compatible MPEG4 (.mp4) file
      • Exposure Control: Auto with user selectable center weighted average and spot metering settings
      • White Balance: Auto


      _________________________________

      Diese Kamera hat in den letzten 6 Wochen einen richtigen Hype ausgelöst. Endlich erhält man eine recht günstige Kamera, die eine vollwertige Helmkamera mit Kamera und Aufnahmegerät (die sonst bei Preisen ab 700Euro erhätlich sind) in einem Gehäuse vereinen.
      Die Filmqualität ist sensationell. Bei guten Lichtverhältnissen wurden bereits Vergleiche mit den Sony Kameras aus der HDR-FX Serie aufgezeigt. Es war wirklich kein großer Unterschied zu erkennen. "Lediglich" die Tiefenschärfe ist bei der FX-Serie viel besser, wobei die aber bei unseren Action Videos fast nicht zur Geltung kommt.

      Ich habe erst einen Versuch starten können diese Kamera am RC-Car zu platzieren:

      http://www.youtube.com/watch?v=T-oa1y166DY

      Dabei trat sofort wieder das Problem der Vibrationen zu Tage. Eine gute Montage der Kamera am Auto ist unerlässlich, um vorzeigbare Videos zu machen. Auf meiner Suche nach einer guten Befestigungsmöglichkeit habe ich dieses Video auf Youtube gefunden, welches die Probleme bei der Montage aufzeigt und wie man dagegen steuern kann:

      http://www.youtube.com/watch?v=wK3KaHT4mSc

      ab ca. 3m20s wirds interessant für uns!

      auch ein weiterer User hat sich diesem Problem angenommen und folgendes Video gedreht:

      http://www.youtube.com/watch?v=68kii2aR8_Y

      Hier sind einige sehr tolle Ideen dabei, wie man Onboard Aufnahmen interessant rüberbringen kann. Sehr nett find ich die Kamerapostion seitlich des Fahrzeugs, wobei das Fahrzeug selbst gefilmt wird. Das werde ich demnächst ausprobieren.




    Zum Filmen selbst

    Es gibt natürlich, wie überall, ein paar Grundregeln:

    1. Wackelfreie Bilder sind extrem wichtig. Logischerweise würde man nun denken mit einem Stativ dieses Problem zu bewältigen, aber dann verliert man wieder den Bewegungsfreiraum, der für Action Videos wichtig ist.
    Eine ruhige Hand ist also unumgänglich. SEHR hilfreich dabei, ist die Verwendung des optischen Suchers einer Kamera. Dadurch kann man das Zielobjekt viel besser im Mittelpunkt des Bildes halten und Wackler sind minimiert, da man die Kamera mit den Händen und zusätzlich nun mit dem Kopf (vorausgesetzt die Kamera besitzt eine Augenmuschel) stabilisiert.

    2. Die Höhe der Kamera über dem Boden ist speziell bei RC-Modellen sehr wichtig. Zu niedrige Kameraposition führen schnell dazu, dass zuviel Boden im Bild ist. Zu hohe Postionen wirken fad. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass Positionen ca. einen halben Meter bis zu einem Meter sehr gut rüber kommen. Das ist natürlich alles in Abhängigkeit, wie Nahe das Zielobjekt ist. Für weiter entfernte Aufnahmen muss man sich auch etwas höher Positionieren.

    3. Wichtig ist ebenfalls der Zoom. Ein Video in dem ein Fahrzeug eine Piste auf und ab brettert und dabei immer im selben Zoom gefilmt wurde ist langweilig. Man muss hier immer wieder vom Weitwinkelbereich (Nahaufnahmen) zum Telebereich (Entfernungsaufnahmen) wechseln und dem Modell hinterherzoomen, sodass das Modell mindestens 30% des Bildes ausfüllt. Besser sind 50-80% um wirklich alle Details erkennen zu können, wie z.B. "das Arbeiten des Fahrwerks"
    Eine Ausnahme gibts es allerdings: möchte man den Speed des Objektes dokumentieren MUSS man im Weitwinkelbereich filmen und sollte den Zoom nicht anrühren. Nur dadurch erhält man einen definierten Eindruck der Geschwindigkeit eines Modells.

    4. keine feste Kamerapostion. Wie schon beim Einbeinstativ erklärt, spielt mit der Kamera. Dreht die Kamera, bewegt die Kamera (ruhig, nicht ruckhaft) um dem Video mehr Dynamik zu verschaffen.

    5. Tolle Sznenen erkennen. Das ist ein Punkt den man AUSSCHLIEßLICH durch Erfahrung sammeln zufriedenstellend erfüllen kann. Da hängen so extrem viele Faktoren davon ab. Man kann aus einer eigentlich zunächst extrem langweiligen erscheinenden Szene durch den passenden Schnitt und aufpeppen durch irgendwelche Videoeffekte des SChnittprogramms in eine ansprechende Szene verwandeln. Dazu gehört aber auch Geschick dazu. Ein Grundmaß an Talent ist hier Grundvoraussetzung. Das mag der eine oder andere vermutlich nicht akzeptieren. Aber anhand dessen, was ich in den letzten Jahren an unterschiedlichsten Videos gesehen habe, traue ich mich sehr wohl, das festzustellen.

    Nun zum Thema schneiden

    Kurz: es sind eigentlich keine Grenzen der Kreativität gesetzt. Einziger Leitfaden: es muss stimmig sein und Videoeffekte dürfen das Gesamtbild nicht überfahren. Sprich zu viel des Guten schadet auch hier.

    Thema Musik:

    Wenn man vor hat ein wirklich imposantes Video zu veröffentlichen, dann muss man auf die Wahl der Musik großes Augenmerk legen. Und wenn man die passende Musik ausgewählt hat wäre es optimal, um das letzte Quäntchen an Action heraus zuholen, den Schnitt an die Musik anzupassen. Sprich wo habe ich ruhige passagen im Lied, wo ist eine Pause, wo kann ich am besten einen Schnitt der Szene machen, etc. etc. etc. Allein durch diesen Punkt verlängert sich der Aufwand des Videoschnittss um das 10-fache. Aber es zahlt sich aus. Das ist sicherlich ein Punkt den viele nicht einhalten können. Vollkommen klar.

    Mein prinzipielles Kochrezept zum Schneiden:


    1. Gesamtes Videomaterial auf PC übertragen

    2. alle Szenen im einzelnen durchgehen und die interessanten Szenen herausschneiden und auf die Timeline (Premiere) legen.

    3. Musikauswahl und zugleich eine Story überlegen.
      Mit Story meine ich jetzt nicht, dass das Video eine Geschichte nacherzählen soll, sondern einfach nur die Struktur des fertigen Videos. Wie z.B. Vorstellung der Fahrer, kurzer Überblick über das Gelände, langsamere Szenen, Actionreichere Szenen, Zeitlupen.

    4. Die Szenen so aneinander legen, sodass sie mit der Musik perfekt harmonieren. Dabei muss ich im ungünstigstens Fall bereits geschnittene Szene nochmals bearbeiten und entweder mit extrem kurzen Szenen schnelle Musikabschnitte bzw mit längeren Szenen (Zeitlupen) langsame Musikabschnitte abdecken. Das ist der zeitaufwändigste Part. Für Bashing in Hell hat dieser Abschnitt 3 Wochen, im Schnitt 2 Stunden pro Tag, gedauert. Man ist da übrigends sehr Nahe am verzweifeln, wenn man nicht die perfekte Musik hat Wink

    5. Für Intros oder Abspann kann man nur an die eigene Kreativität setzen. Da möcht ich nichts dazu sagen Smile

    6. Ja und schlussendlich muss man sich dann um die Verbreitung des Videos kümmern. Youtube ist hier sicherlich die am weitest verbreitetste Möglichkeit. Ich möchte hier noch alternativ www.vimeo.com ins Spiel bringen, die ein besseres Kompressionsverfahren bieten. Leider wird die Bildgröße beim Betrachten von Videos mit hoher Bitrate nicht wie bei Youtube automatisch angepasst. Ein kleines Manko.

    7. Danach muss man sich nur noch mit Lob und positiver Kritik überschütten lassen Wink . Das gibt dann den Kraftstoff für weitere bessere Projekte (ob ich das noch schaffen werd Rolling Eyes )
      Negative Kritik wird es auch bei tollen Videos immer geben. Damit muss man umgehen können und wenn die Kritik berechtigt ist einfach im nächste Videoprojekt besser machen und Verbesserungen auch umsetzen.


    ______________________________________________________

    So viel mal zur Theorie.

    Diese Erfahrungen werden von mir in nächster Zeit sicher weiter ergänzt.
    Falls andere Filmemacher unter euch weitere Vorschläge haben, die man hier erwähnen sollte, nehmt euch kein Blatt vor den Mund und postet es einfach.

    lg

    Kub
    _________________
    OC-BASH Mai 2011:
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    Zuletzt bearbeitet von Kub am 07.02.2010, 16:56, insgesamt 2-mal bearbeitet
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    Jay-Ar
    Offroad-Guru
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    Anmeldedatum: 03.09.2009
    Beiträge: 532
    Wohnort: Osnabrück

    BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 13:07    Titel: Videoformat Converter
    Hallo,

    vielleicht könntest du noch ein paar Zeilen zum Thema Formate konvertieren sagen.

    Ich muss sagen, ich habe bisher noch so gut wie keine Erfahrung mit Videos schneiden. Habe bisher eins gebastelt und das auch mit Windows Movie Maker Rolling Eyes

    Ich habe leider nur Filmmaterial im "MOV" Format (von einer Digitalkamera) und musste das Format erstmal ändern.

    Durch Google habe ich dann etwas gefunden und installiert, aber irgendwie kam als Endprodukt totaler Blödsinn raus. Qualität ist rapide runtergeschraubt worden und der Sound passte auch nicht mehr zum Video.

    Gibt es einen Converter, den du empfehlen könntest? Was muss man beim konvertieren beachten? Welches Format (und in welcher Qualität) eigenet sich am besten zum schneiden?

    Habe mir nun Pinacle Studio 8 zugelegt und würde gerne ein neues Video basteln. Das erste kann ich nicht abspeichern, da WMM beim speichern immer abstürzt Mad Hab also nur die Rohfassung.


    Ansonsten finde ich die Tipps sehr gut beschrieben, da bekommt man richtig Lust aufs schneiden. Very Happy


    greetz
    J.R.
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    Zelter Frost
    Globaler Moderator



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    Wohnort: Wiener Neustadt

    BeitragVerfasst am: 16.11.2009, 13:31    Titel:
    @Kub
    Zum Einbeinstativ (Actionstick Laughing ) und Kameraführung hab ich eine Frage - wie hast den Fokus eingestellt?
    Die Modelle waren alle scharf zu erkennen, egal ob Du sie ganz nah beim Objektiv waren oder weiter weg.

    @Jay-Ar

    schau im google nach SUPER!
    das ist ein Freeware Programm, und kann nahezu jedes Video Format (auch die Matroschka Container) in ein anderes konvertieren (Video als auch Audio).

    Pinnacle Studio - nimm die 12er Version. Die arbeitet nahezu in Echtzeit (8 und 9 haben oft Stundenlang gerendert) und ist nicht so mit Bugs behaftet (hatte eigentlich nie Ausfälle mit 12) wie die 8 und 9er Versionen.
    _________________
    Ryan Dunn
    1977-06-11
    † 2011-06-20

    R.I.P. Bro
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    Kub
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    Anmeldedatum: 21.02.2004
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    BeitragVerfasst am: 18.11.2009, 15:09    Titel:
    ich hab die Automatik für den Focus aktiviert. Funktioniert auch einwandfrei wenn du einen bestimmten tele-zoom faktor nicht überschreitest.

    lg
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    Jay-Ar
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    Anmeldedatum: 03.09.2009
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    BeitragVerfasst am: 18.11.2009, 15:14    Titel:
    ähm...welches Format (in welcher Quali) ist denn nun am besten geeignet zum Bearbeiten? AVI? MPEG? ... ?

    Oder ist das ganz egal?

    BTW: Kennt jemand ein gutes Programm zum schneiden von Musik? D.h. wenn ich mir aus mehreren Liedern einen "Remix" zusammenschneiden will?
    Oder kann Pinnacle Studios das?

    Vielen Dank schonmal.


    greetz
    J.R.
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    Kub
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    Anmeldedatum: 21.02.2004
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    BeitragVerfasst am: 18.11.2009, 15:24    Titel:
    dazu schreib ich am wochenende was.
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    Denc_er
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    BeitragVerfasst am: 18.11.2009, 18:03    Titel:
    Also mit Formaten machst du die Büchse der Pandorra auf;)
    Es ist nämlich massiv dabon abhängig was du da mit machen willst.

    Ganz grob:

    Zum weiterbearbeiten und verlustfreien speichern bietet sich immer Quicktime Movs an. Und zwar mit dem Animations Codec, das ist weitestgehend unkomprimiert.

    Für Web, da sehr flexibel was die Qualität angeht, ist der H264 Codec.
    Gute Qualität und kleine Dateigrößen.

    Wichtig ist, wenn du Videos fürs Web machst, immer Quadratpixel/Progressiv rendern, sonst hast du die Halbbildlienien aufm Bildschrim. (wenn es auf ne DVD fürn TV soll, dann Interlaced also mit Halbbildern)

    Weiß nicht vieleicht will Kub ja noch mehr ins Detail gehen Very Happy


    Zuletzt bearbeitet von Denc_er am 18.11.2009, 19:58, insgesamt einmal bearbeitet
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    Kub
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    BeitragVerfasst am: 18.11.2009, 19:07    Titel:
    sorry dass ich dich jetzt hier 2mal ausbessern muss:

    h264 Wink

    und weiters hängen die streifen im bild doch nicht damit zusammen ob du in quadratische pixel renderst (oder meinst du quadratpixel UND progressiv?), sondern damit ob die halbbilder eines videos beim rendern zusammengefügt werden sollen oder nicht. Dieser Effekt heißt interlacing bzw. die behebung davon deinterlacing.

    lg

    Kub
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    Denc_er
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    BeitragVerfasst am: 18.11.2009, 20:05    Titel:
    Ähh danke Kub H.264 ich schreibs immer falsch Very Happy

    Nur was ist an dem anderen Falsch?

    Interlaced ist fürs Tv, heißt Halbbilder Zeilenumsprung, das die Bewegung ned so ruckelt.
    Aufm Rechner sieht man dann so dummel Linien.

    Das Gegenteilige ist Progressive (selbe wie Deinterlaced).


    (was die Quadratpixel angeht, bin ich mir grad nimmer siche Very Happy aber ich les das nochmal nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Pixelseitenverh%C3%A4ltnis)

    Edit: Also die PAR (Pixel Aspect Ratio /Pixel Seitenverhältnis) gibt wie der Name schon sagt das Seitenverhältnis der Pixel an. Bei einem Rechner/Beamer ist es 1:1.
    Bei Analogen Material das Digitalisiert wird, ist das Verhältnis bei stadart DV Pal Material:

    720 x 576 (4:3) = Pixelseitenverhältnis 1,07
    720 x 576 (16:9) = Pixelseitenverhältnis 1,42

    4:3 ist 1,3333
    16:9 ist 1,7777
    720 * 576 hat ein Verhältnis von 1,25
    Wenn ich also ein 4:3 Bild im 720/576 Format habe ist der Pixel-Aspekt 1,333 geteilt durch 1.25 also 1.066
    Bei einem 16:9 Bild 1,777 geteilt durch 1.25 also 1.422

    Was dabei einfach das Wichtige ist, DV Pal Material wird, wenn es nicht mit Quadratischen also Verhältnis 1:1 geredenrt wird, verzerrt auf Digitalen Anzeigegeräten dargestellt. Wobei das mittlerweile die Player automatisch ausgleichen. D.h. es ist nicht mehr nötig, wenn auch forrmell sauberer Wink
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    SmallDragon
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    Anmeldedatum: 02.12.2009
    Beiträge: 103

    BeitragVerfasst am: 03.12.2009, 11:51    Titel:
    Bin zwar noch neu hier, aber ich filme auch schon ein weilchen. Die Frage mit den Formaten ist relativ einfach geklärt.
    Man sollte möglichst das Rohmaterial nicht vor der bearbeitung in andere Formate umwandeln, bei jedem Umwandeln gehen Daten und Qualität verloren.

    Adobe Premiere kann z.B. ohne weiteres mit verschiedensten Formaten gleichzeitig arbeiten. Beim endgültigen "rendern" des Videos sucht man sich dann den Codec aus welcher am besten für den endgültigen Zweck geeignet ist. Zum hochladen bei YouTube z.B. verwende ich das WMV Format in der 1080p 25fps HD Variante. Nach langem rumprobieren habe ich gemerkt das somit am wenigsten Quali bei YouTube verloren geht.

    Ansonsten muss ich sagen der Artikel hier am Anfang ist wirklch gut geworden und erklärt die Basics sehr gut verständlich.
    _________________
    I reject Reality and substitude My own!
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