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3D Printing – A New Hope

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    aaron
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    Anmeldedatum: 15.01.2003
    Beiträge: 15340
    Wohnort: Bruck an der Leitha

    BeitragVerfasst am: 16.12.2012, 23:15    Titel:
    Flyinggekko,

    Deine Ausführungen sind schön zu lesen. Bloß sehe ich davon nichts im RC-Car Modellsport - und das ist der Horizont, um den es hier geht. Und um Mad Max' Mendel Prusa, mit dem er diesen Horizont eben zu erweitern sucht. Stimmst du mir da zu?
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    Totto2010
    Pisten-Papst
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    Anmeldedatum: 29.06.2010
    Beiträge: 458
    Wohnort: Xanten

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 10:01    Titel:
    tolle sache! Bin auf ergebnisse gespannt.
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    FlyingGekko
    Globaler Moderator



    Anmeldedatum: 01.06.2003
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    Wohnort: Linz/ Urfahr

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 11:34    Titel:
    mad max hat Folgendes geschrieben:
    Da geb ich dir Recht was die Auslegung mancher Teile angeht - allerdings treten keine Kräfte wie z.B. bei einer Fräse auf - dort ist eine robuste Konstruktion des Rahmens natürlich unabdingbar.


    Auch bei einem 3D-Drucker treten in Folge der doch sehr hohen Beschleunigungen Kräfte auf. Und diese erfordern eben auch eine steife Konstruktion.

    Bis jetzt habe ich auf jeden Fall noch keine wirklich zufrieden-stellenden Ergebnisse von Extruder-Printern gesehen bzw. nichts, was man in technischen Konstruktionen einigermaßen sinnvoll einsetzen könnte. Mal abgesehen davon, dass die so entstehenden "zusammengeklebten" Plastikschlangen rein gar nichts mit Spritzgussteilen wie jenen von RPM zu tun haben.

    Bei den Laser-Sinter-Verfahren sieht es da schon anders aus. Auch die erzielbaren Festigkeiten sind hier schon recht akzeptabel, wobei die Materialien in der Regel leider trotzdem einen viel zu geringen E-Modul aufweisen, um damit formhaltige steife Teile aufzubauen. Und genau deswegen, sehe ich nur wenige Anwendungen im RC-Car-Bereich für diese Fertigungsmethode.
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    aaron
    Administrator



    Anmeldedatum: 15.01.2003
    Beiträge: 15340
    Wohnort: Bruck an der Leitha

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 13:30    Titel:
    Festigkeiten:

    SLS-Verfahren: Portalachsen für Crawler (Im Rockcrawler.eu Forum gibt es einen Bericht dazu)

    FDM-Verfahren: UAV Rümpfe aus Nylon
    (bitte auch die Kommentare lesen)

    Es gibt Leute, die wissen, dass die Teile strukturell nichts taugen...
    ... und es gibt Leute, die verwenden sie einfach Smile
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    Obi
    Baukastenschrauber
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    Anmeldedatum: 17.03.2008
    Beiträge: 25
    Wohnort: Lug

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 17:12    Titel:
    Hey Hey,
    endlich wird hier auch mal über 3D-Drucker geredet, war mMn. nur eine Frage der Zeit Wink Wie Gekko schon gesagt hat, bei den Extrudern lässt sich über den Werkstoff echt streiten, große Belastungen wird er nicht aushalten. Jedoch ist der Reprap /Raprep (??? Very Happy) nen super Teil. Hab da schon länger von gehört und fand die Videos richtig gut, indenen er sich selbst nochmal ausdruckt, ne Tolle Sache.

    Nen Komilitone und ich sind auch grad an nem 3D-Drucker-Projekt dran, wird aba nicht nach dem Extruderprinzip arbeiten sondern Stereolithographie, hier wird das Material (flüssiges Epoxidharz) mittels UV-Strahlung bzw. anderer, gibt da einige Methoden, gehärtet. Wir werden versuchen nen hochauflösenden Beamer zu bekommen der nen guten Weißwert hat, dann sollte das theoretisch auch funktionieren. We will see. http://sindri.sebastians-site.de/

    Berichtet aber schön weiter vom Reprap und ob die Teile halten würde mich auf jedenfall interesieren!
    grüße Obi
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    http://9gag.com/gag/249925

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    FlyingGekko
    Globaler Moderator



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    Beiträge: 4514
    Wohnort: Linz/ Urfahr

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 19:27    Titel:
    aaron hat Folgendes geschrieben:

    Es gibt Leute, die wissen, dass die Teile strukturell nichts taugen...
    ... und es gibt Leute, die verwenden sie einfach Smile


    Es gibt auch Leute die mit nem 100€ Tamiya-Baukasten total zufrieden sind. Und die gezeigten Teile bzw. deren Passgenauigkeit Und Belastbarkeit spielt wohl in einer ähnlichen Liga.

    Ich versteh einfach immer noch nicht, wo da jetzt die großen Vorteile liegen sollen? Als nette Spielerei und fürs Rapid-Prototyping sind die Dinger toll, aber was kann ich jetzt machen, was ich vorher anscheinend nicht konnte? Mal abgesehen davon, dass jene Printer, welche auch wirklich gute Qualität liefern in ähnlichen preislichen Regionen wie gleichwertige Fräsen anzusiedeln sind.
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    aaron
    Administrator



    Anmeldedatum: 15.01.2003
    Beiträge: 15340
    Wohnort: Bruck an der Leitha

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 19:55    Titel:
    Zitat:
    Es gibt auch Leute die mit nem 100€ Tamiya-Baukasten total zufrieden sind. Und die gezeigten Teile bzw. deren Passgenauigkeit Und Belastbarkeit spielt wohl in einer ähnlichen Liga.


    Spricht da jetzt die Erfahrung oder der Stolz? Wink
    Im ersteren Fall fände ich es schade, dass du uns nicht schon früher an deinen Versuchen hast teilhaben lassen.

    Zitat:
    Ich versteh einfach immer noch nicht, wo da jetzt die großen Vorteile liegen sollen? Als nette Spielerei und fürs Rapid-Prototyping sind die Dinger toll, aber was kann ich jetzt machen, was ich vorher anscheinend nicht konnte?



    3 Steckerbeschläge à 2€/Stück:




    Kabelführung für RC-Box à 4€




    Skidrail, 2Stk werden mit einer 2mm CFK-Platte versteift als Unterboden eingesetzt, ca. 300mm lang, à 20€



    ... bitte zum selben Preis, oder günstiger in CNC fertigen. Eine kompetitiv kalkulierte Spritzgussform für ein Volumen von ca. 10 Stk. wäre vielleicht auch nicht schlecht. Geht sich nicht aus? Prima, dann wär das Einsatzgebiet des 3D-Druckens ja mal gut abgesteckt.

    Und ich werd erst warm damit.
    Der Grund, warum ich bislang auf den SLS-Prozess zurückgegriffen habe ist offenkundig der, dass Mad Max seinen Drucker gerade erst gebaut hat und am Abstimmen ist. Passgenauigkeiten unter 0,2mm sind im RC-Car Sport überwiegend ausreichend, weil die Hersteller mit Ausnahme von Antriebsteilen selbst nicht genauer fertigen. Ich muss dich da jetzt an eine etwas ältere Episode erinnern, wo du mit 0,5mm Ungenauigkeit an einer CNC nicht so zimperlich warst. War aber auch kein 100€ Tamiya-Baukasten. Es war ein 400€ Modell, sollte man fairerweise dazu sagen Wink


    So, und jetzt lassen wir bitte zugunsten des eigentlichen Themas diese i-Tüpferl Reiterei.


    @Obi: Gerade weil ihr lt. eurer Webseite eher noch am Anfang steht, wäre es fein, auch von eurem Unterfangen ab und an was neues zu hören/lesen!
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    FlyingGekko
    Globaler Moderator



    Anmeldedatum: 01.06.2003
    Beiträge: 4514
    Wohnort: Linz/ Urfahr

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 20:27    Titel:
    - Auch 3D-Printer gehören zur Gruppe der CNC-Maschinen. Du meist aber in deinen Vergleichen vermutlich CNC-Fräsen.
    - Ich sehe immer jede Menge CAD-Zeichnungen, aber selten real gefertigten Teile. Und die gezeigten Teile lassen sich mit dem angesprochenen Printer wohl nur schwer extrudieren.
    - An die dargestellten Teile werden vermutlich keine sehr großen Anforderungen bzgl. der Festigkeit oder Steifigkeit gestellt. Ich habe ja nie behauptet, dass sich sowas nicht umsetzen lässt. Aber beim RC-Car denk ich dann eben doch an Querlenker und Diffkästen, als an sowas.
    -bei einer Auflösung von 0,25mm kann man (selbst wenn man die letzte Stelle ignoriert) von Passgenauigkeiten von 0,2mm nur träumen. Da braucht man noch nichtmal an das wenig steife Portal denken.
    -Worauf du mit dem 400€ Modell anspielst weiß ich leider nicht.

    Und ich finde die Diskussion passt recht gut zum Thema.

    PS: Wegen der Anspielung bzgl. des gekränkten Stolzes. Ich habe wie gesagt schon einiger solche Teile für diverse Konstruktionen bei Elektromotoren geordert. Ich weiß also, was man da an Qualität erwarten kann.


    Zuletzt bearbeitet von FlyingGekko am 17.12.2012, 20:34, insgesamt 2-mal bearbeitet
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    KlausM
    Hop-Up Held
    Hop-Up Held



    Anmeldedatum: 04.11.2012
    Beiträge: 122
    Wohnort: in der Nähe von EDDS

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 20:32    Titel:
    Da ich mich mit diesem Thema bisher noch nicht beschäftigt habe finde ich gerade eine kontroverse Diskussion interessant, weil viele Blickwinkel zum Vorschein kommen.

    Klassischer Maschinenbau versus 3D Drucken

    Ich finde so eine Diskussion gehört hier her.
    Ich kann, da (noch) unwissend nichts dazu beitragen, lerne aber durch so eine Diskussion dazu.

    Nur bitte sachlich bleiben, dann klappts !! Very Happy
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    Viele Grüße

    Klaus

    "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit !"
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    BeeBop
    Pisten-Papst
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    Anmeldedatum: 06.06.2010
    Beiträge: 443

    BeitragVerfasst am: 17.12.2012, 21:26    Titel:
    Ich halte die Vergleiche zu der nicht nur sehr weit, sondern auch schon über 'Ewigkeiten' gereiften Maschinenbautechnik nicht für so sonderlich sinnig. Logisch geht da mehr, was Materialien und Präzision anbelangt - wäre ja auch wirklich bitter, wenn nicht. Ich glaube kaum, dass der Drucker damit in Konkurrenz treten soll.

    Die 3D-Drucktechnik im Consumerbereich ist jetzt wie lange relevant? 2, 3 Jahre? Natürlich ist es über eine Art Early-Adaptor-Status noch nicht wirklich weit hinaus gekommen, aber es macht in meinen Augen durchaus Sinn, sich mit dieser Technik auch auf ihrem derzeit sicherlich unvollkommenen Stand auseinander zu setzen.

    Früh übt sich, und seien es erst einmal nur nice-to-have-Teile wie z.B. die Steckerbuchsen. Dass man so keine Querlenker bauen kann (bzw. sollte) liegt ja wohl auf der Hand, und dafür ist der Drucker in seiner jetzigen Form auch kaum gedacht. Aber interessante Technik, die vielleicht in absehbarer Zeit einiges an Möglichkeiten im Modellbau eröffnen wird. Und ich denke, Scaler reiben sich schon jetzt die Hände.
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