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Robitronic Mantis - Brushless Umbau

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    Autor Nachricht
    josi
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



    Anmeldedatum: 03.03.2007
    Beiträge: 386
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    BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 00:05    Titel:
    Über Balancer mach ich mir keine Gedanken. Seit ich die H5 Zellen habe und zusätzlich noch mit einem Lipoprotekt fahre, hab ich nicht einmal mehr balanciert.

    Un wenn, kaufe ich mir noch einen zusätzlich. Meiner ist erweiterbar auf 12S.

    Vielleicht will Alfred ja mal so ein Setup haben, dann komm ich schneller daran, wie man Lipoly sagen kann.

    Aktuell steht aber erstmal die schon fast fertige Layoutänderung an meinem X1 CRT an. Eigentlich muß nur noch etwas gelötet werden.

    Gruß
    Josi
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
    Beiträge: 2547

    BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 01:24    Titel:
    Hmm ... ob bei jdem Lipo Pack von Kokam die Zellen so gut aufeinander abgestimmt sind? Oder aber Kokam hat so einen hohen Produktions- bzw. Qualitätssicherungsstandard, dass alle Zellen nahezu ident sind. Hört sich ja prima an und erinnert an die Konion Zellen, die ich auch völlig bedenkenlos ohne Balancer lade. Wenn man die A123 fleissig Tag für Tag in Verwendung hat sind sie auch fast mustergültig in der hinsicht.

    Immer her mit den Bildern wenn Du fertig bist mit Deiner Version X vom X1 Very Happy
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    josi
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



    Anmeldedatum: 03.03.2007
    Beiträge: 386
    Wohnort: Bünde

    BeitragVerfasst am: 23.11.2007, 08:51    Titel:
    Na ja,

    einen großen Anteil an "Null-Drift" hat der Lipoprotekt. Der gewährleistet, daß sobald eine Zelle auf 3 Volt abfällt, der Gasbefehl zurückgeregelt wird. Es wird halt jede Zelle überwacht.

    Du hast dann zwar einen Spannungsunterschied im Leerlauf. Aber der gleicht sich sofort aus, wenn die Zellen ans Ladegerät kommen. Voll sind sie 100% gleich.

    Selbst meine alten Flightpower werden damit zu "Minimaldriftern".

    Ich verstehe nicht, warum Reglerhersteller das noch nicht erkannt haben und diese Funktion in die Regler integrieren.

    Bilder werde ich vom X-ten X1 Layout bestimmt machen. Aber ich glaube, ich mach da dann ein eigenen Fred auf. Der unterscheidet sich nämlich doch etwas vom Mantis Laughing .

    Gruß
    Josi
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
    Beiträge: 2547

    BeitragVerfasst am: 24.11.2007, 23:45    Titel:
    Update: Fahrt 25 und 26: 2140 Watt peak und etwa 700 Watt bei Full Speed

    Vor Fahrt 25 habe ich das hintere Dämpferöl nach Vergleich mit meinen Ölen zuhause etwa als 500er eingestufft und da ich nur mehr ein 1000er als höheres hatte, habe ich das verwendet. Zusätzlich habe ich feststellen müssen dass ich mir anscheinend doch die hintere Alu Dämpferbrücke leicht verbogen habe.

    Fahrt 25 war auf feuchtem Asphalt mit gut vorgewärmten Akku


    . Mein erster subjektiver Eindruck war wheelie Tendenzen erhöht, auf der schmalen Strasse war mir die Endgeschwindigkeit zu hoch (respekteinflössend), das balloonen der Vorderreifen erschreckend.
    . Der Jazz Regler hat einmal kurz gezuckt beim Anfahren (ich nehme an es war beim 70A peak bei 1900 Watt). Nach der Fahrt war er bedingt durch meinen Spritzschutz heiss, aber man konnte den Finger beliebig lange drauf lassen.
    . Durch das gute Vorwärmen des Akkus war die Spannungslage eindeutig besser und das etwas mehr an Power war spürbar.

    Fahrt 26 war auf einem grossem Asphaltplatz hier Teil 1

    . Bei dieser Fahrt (Teil1+2) habe ich die Messdaten von 4 auf 10 Messungen pro Sekunde erhöht und habe deswegen die Fahrt einmal unterbrochen, da der Speicher in dem Modus nicht reicht um die Fahrt komplett zu erfassen.
    . Normales Beschleunigen mit den Vorderreifen am Boden sieht man bis Minute 4,4 (1300-1400 Watt peaks). Danach habe ich es bewusst etwas übertrieben (digital beschleunigt) und den Mantis wheelen lassen. Dabei konnte ich peaks bis 2kW provozieren. Durch Erhöhung der Messpunkte werden die kurz auftretenden Impulse besser erfasst und man sieht nun kurzzeitige Spitzenleistungen bis zu 2KW und im Teil 2 bis zu 2,1KW.
    . Schön zu sehen ist dass der Jazz wohl doch mehr als 65A verträgt und in dem Fall ein Ampere Impuls von 92A gut verdaut wurde, denn beim Fahren hatte ich kein Zucken oder Aussetzer.

    und hier Teil 2

    . Zählt man die effektive Fahrzeit zusammen kommt man auf etwa 10 Minuten, wenn man auf Asphalt viel Topspeed fährt.

    Und hier eine Beschleunigungsphase im Detail

    . Bedingt durch den permanten Gripverlust an den Vorderreifen (feuchter Asphalt, Bodenwellen, balloonen) ist die Hochdrehphase des Motors in dem Fall ab 34000rpm sehr unregelmässig. Bei 37000rpm und 700 Watt in (25A bei 28V) scheint top speed erreicht zu sein. Dabei balloonen die Reifen kräftig, die Kontrolle über den Mantis bleibt aber noch erhalten. Rechnet man mit dem original Reifendurchmesser (etwa 140mm) kommen 58km/h raus, etwa 62km/h bei 150mm und 66km/h bei 160mm. Der 4,1kg Buggy hat im Vergleich etwas über 400 Watt (etwa 14A) für Top Speed halten gebraucht und war minimal schneller.
    . Interessant ist auch, dass bei jeder Bremsphase die Ampere hochgehen und die Spannung gleichzeitig steigt (und nicht sinkt) was auf Rückspeisung bzw Generatorbetrieb des Elomotors hindeuten könnte.
    . Der Motor hat das Tempobolzen sehr gelassen genommen und ist während der Fahrt nie über 35 Grad gekommen. Der Regler war subjektiv heiss, konnte aber beliebig lang am kühlblech angefasst werden.
    . Je nachdem welche Minute man sich so anschaut lagen die Durchschnittswerte im Bereich von 380-480 Watt.

    Summa Summarum: Beim Truggy hat sich auf Asphalt etwas das Gefühl des überpowered eingestellt. Er bleibt zwar immer kontrollierbar, macht aber wenn man beim Gasgeben etwas übertreibt kurz Männchen und die Reifen Balloonen mächtig. Daran muss ich mich noch gewöhnen, der Buggy war da eindeutig zamer. Um die Elokomponenten mache ich mir keine Sorgen, auch wenn ich mich immer näher an deren Grenze heranbewege (die Temperaturen sind noch nicht kritisch).
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    Reinhard
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    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 12:17    Titel:
    hey...
    super wie du deinen Logger einsetzt..
    Rückschlüsse ziehst usw...

    Frage: das mit der Spannung beim Bremsen:

    wie hoch wird die da ?
    ich kenn mich ja elektrotechnisch ned so aus, aber:

    wenn z.b. bei 30Volt der Motor mit 40.000rpm ausdreht
    und du dann von 40.000rpm runterbremst -> dann kann der Motor als Generator doch eigentlich keine höhere Spannung als 30Volt zusammenbringen, oder ?
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
    Beiträge: 2547

    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 18:45    Titel:
    Hier noch mal 3 Beschleunigungs-/Bremsphasen im Detail (in Grün die Motordrehzahlkurve)


    . mit den roten Pfeilen habe ich die Amp- und Spannungsspitzen markiert, die beim Bremsen/Ausrollen entstehen.
    . Die Amp Spitzen sind im Bereich von 15-20A
    . Zur gleichen Zeit steigt die Spannung von etwa 30V/30,2V auf 31,3V/31,6V

    Schön zu sehen ist auch wie mit sinkender Drehzahl (sei es durch aktives Bremsen oder ausrollen) der Strom (Ampere) stetig fällt genau so wie die Spannung. Wirkt eben so als ob der Motor in dem Fall Strom produzieren würde und durch ein mögliches Energie Rückspeisen die Spannung steigt (irgendwo muss ja die Bremsenergie hin -> Waerme und/oder Strom). Aber wie es sich mit der Spannungsdifferenz zwischen Akku und Reglerseite/Motor verhält da bin ich überfragt. Wie der Jazz da konkret schaltet ... keine Ahnung. Was mit dem Datenrecorder passiert wenn er plötzlich von der Reglerseite Strom bekommt und nicht von der Akkuseite ist ja auch offen ... sollte er denn wirklich Strom von der Reglerseite bekommen.
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    othello
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    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 19:18    Titel:
    Update: Fahrt 27 auf Wiese/Kiesel: 2275 Watt peak

    Heute habe ich den Mantis im Garten im recht hohen Gras um das Haus herum gequaelt und bin bewusst digital gefahren. Das war schon für den E-zilla und den Buggy der härteste Test für die Elektro Komponenten, da kaum mehr als 20m gerade auf der Wiese vorhanden sind und permanent Beschleunigt und gebremst wird.



    Und hier ein Teil der Auswertung

    . Die Amp Spitzen waren grossteils zwischen 50-75A (1450-1950 Watt) mit einem extremen Peak mit 95A was zugleich auch Rekordwert bei der Spitzenleistung ist: 2275 Watt in.
    . Die Durchschnittleistung lag etwa bei 380 Watt (13A), also waeren sich etwas mehr als 10 Minuten mit dem Akku ausgegangen..
    . Die Fahrt endete mit einer unsanften Hauswand Berührung, bei der das Servohorn am Lenkservo verrutschte (über die Zacken sprang). Der Speicher vom Datenrecorder war bei Minute 11 zu Ende.
    . Motortemperatur und Reglertemperatur waren eindeutig heisser als sonst, denn ich konnte meinen Finger nicht auf beiden lassen. Ich schätze den Motor auf etwas über 50 Grad und den Regler ganz ähnlich. Aussentemp war bei 8 Grad. Mit Lüfter über dem Motor und Kühlkörper am Regler sollte das aber im Sommer in den Griff zu bekommen sein. Der Jazz hat zu keinem Zeitpunkt gezuckt bzw abgeregelt.
    . Wheelies auch auf Gras kurzzeitig kein Problem, wenn man zu schnell durchzieht.

    Meine typischen Elo Testreihen sind quasi zu Ende. Sobald es wärmer wird bekommt der Motor wieder seine 2 Lüfter und der Jazz einen kleinen Kühlkörper und Regler/Motor sollten für den Sommer gewappnet sein.


    Zuletzt bearbeitet von othello am 25.11.2007, 19:26, insgesamt einmal bearbeitet
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    josi
    Pisten-Papst
    Pisten-Papst



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    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 19:21    Titel:
    Hi,

    dem Logger ist das egal. Man kann ja auch Ladevorgänge damit aufnehmen. Also kein Problem. Jedenfalls bei meinem.

    Gruß
    Josi
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
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    BeitragVerfasst am: 25.11.2007, 19:29    Titel:
    Guter Punkt. Habe schon einige Ladediagramme mit Eagletree Auswertung gesehen.
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    othello
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    Anmeldedatum: 22.04.2005
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    BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 19:32    Titel:
    Update: Fahrt 28 - 32, gebrochener Heckfluegel und gebrochene hintere Daempferbruecken Befestigung - DIE ZWEITE

    Endlich bin ich wieder zum fahren gekommen. Das heutige trockene Wetter musste genutzt werden und so gingen sich 4,5 Akkuladungen aus. Meine Walderdstrecke war leider noch zu sehr mit Wasser durchtränkt also musste ich mich mit der Wiese begnügen. Den Buggy bin ich dort selten gefahren, da dieser immer wieder durch versteckte Mugeln und Löcher ausgehebelt wurde und meist ein Teil drauf ging. Der Truggy schluckt da eindeutig mehr, hat aber auch seine Grenzen. Fahrt 28 und 29 waren ereignislos und alles lief prima mit permanten whellies wenn erwünscht. Bei Fahrt 30 flog ich etwas zu heftig auf den Heckspoiler und gebrochen war er (nun zum 2ten mal).

    Fahrt 31 war zwar wie alle Fahrten auf der Wiese mit einigen Überschlägen verbunden, aber ging glimpflich aus. Stellvertretend für alle Fahrten hier die Auswertung.


    . Während der Fahrt bleibt die Motortemperatur unter 35 Grad. Erst nach der Fahrt klettert die Temp auf knapp 52 Grad. Gerade in dieser Phase wären die Lüfter sehr hilfreich um die aufgestaute Hitze schnell abzuführen. Der Regler war angenehm aufgeheizt im Bereich von 30-40 Grad. Die Akkus blieben wie immer handwarm.
    . Betrachtet man zb Minute 6-9 dann liegt die Durchschnittsleistung bei 414 Watt (14,4A bei 30V)
    . Peakleistung war bei 1,77KW wobei ich den Logger wieder auf 4 Sekunden Messauflösung zurückgestellt habe. Somit kann es durchaus auch höhere Peaks gegeben haben, wie bei Fahrt 27. Dasselbe gilt auch für den Peak Strom von 67,5A.
    . Die A123 Zellen sind während ihrer 2-3 Wochen Lagerung etwas auseinandergelaufen, da das Ende nicht ganz so abrupt war wie normalerweise. Aber nach der 2ten Ladung schien wieder alles OK.

    Fahrt 32 endete bei der hälfte der Akkuladung mit einer gebrochenen Dämpferbrückenbefestigung. Das hatte ich ja auch schon mal. Dazu sei immer wieder gesagt, dass die Abflüge immer sehr heftig waren und teils bei high speed und die Aussentemperatur bei 3 Grad liegt, was der biegsamkeit des Plastiks nicht gerade zuträglich ist. Den neuen Heckflügel habe ich schon organisiert und das 2te Plastikteil hole ich morgen ab. Scheint sich langsam als Sollbruchstelle herauszukristallisieren. Bei 7 Euro das Teil eigentlich gut gewählt.

    Alles in allem sehr spassige Fahrten bei denen immer der Nervenkitzel mitgefahren ist, da die Wiese extrem heimtückisch mit Mugeln und Löchern durchzogen ist. Beide Ersatzteile liegen bei 15 Euro - also kein Beinbruch. Der Mantis ist für mich nachwievor ein stabiles Wägelchen. Sowohl beim Crono Buggy als auch beim Ezilla hatte ich ganz ähnliche defekte wenn die Überschläge mal zu heftig wurden.
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