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 LRP S8BX Team Kit
  Praxisbericht

 
 Weht da etwa eine frische Brise über eingefahrenes Terrain?
 

Fast könnte man meinen, der Wind, der da im Frühjahr 2008 durch die Buggyszene fegte, war ein orkanartiger Sturm, der den Motor zur Seite drückte und dem LRP S8-BX sein markantes Profil verlieh. Doch damit nicht genug, rüttelte er auch dermaßen heftig an der Hinterachse, dass selbst diese aus der (annähernd) waagrechten Verankerung gerissen wurde und nun als adaptive Aufhängung das altgediente Buggylayout mit frischen Ideen würzt.

LRPs S8-BX ist sicherlich jener Buggy des Jahres 2008, welcher sich am meisten von den über die letzten Jahre bewährten und optimierten Konstruktionen distanziert und eigene Wege einschlägt. Revolution statt Tradition oder Innovation also? Obgleich solcherlei Floskeln in unseren Testberichten nichts verloren haben, so ist dennoch was Wahres dran.

Nachdem die Diskussion der Chassiskonstruktion dieses Buggys selbst den Umfang der 20 bis 60 A4 Seiten langen offroad-CULT Testberichte sprengen würde, gibt es dafür in unserem Forum einen Step-by-Step Aufbau mit über 70 Einzelbildern.

Daher möchten wir den vorliegenden Artikel auch nicht "Testbericht", sondern "Praxisbericht" nennen - denn unser Racer Florian Klemm hatte den S8-BX in der Team Kit Ausführung eine Saison lang vom freien Training bis hin zu Staatsmeisterschaftsläufen im Einsatz.
Nun berichtet er nicht nur über die Track-Performance des LRP-Erstlingswerks, sondern auch, was im Laufe einer Saison so an Wartungs- und Reparaturarbeiten anfallen, welche der Innovationen für den harten Offroad-Alltag gewappnet sind, und welche Gimmicks am S8-BX in einer Neuauflage besser außen vor bleiben!

Für diesen Bericht wurde der S8-BX Team freundlicherweise von LRP electronic zur Verfügung gestellt.
Die folgenden Ausführungen beziehen sich daher auf das Testmuster und können etwa aufgrund von Serienstreuung vor allem im Bereich der Messwerte nicht uneingeschränkt verallgemeinert werden.

Alle externen Hyperlinks mit dieser Formatierung werden in einem separaten Browserfenster geöffnet!

 

 Testausstattung & Endmontage
 
Lenkservo:  Sanwa VX
Gas/Bremse:     Sanwa VRX
Empfänger:      Sanwa DSSS 2,4 GHz
Empfängerakku:  LRP/Nosram 2300mAh
                Lipo inkl. Regulator

Motor:          Novarossi Plus2 367
                Buggy .21
Kupplung:       LRP Xtec (im
                Baukasten
                inkludiert) – Alu
                Backen, 1,0mm Federn
Reso:           LRP OR Competition
                Spec2 “EFRA 2063”

Sprit:          Tornado 25%

(Bild für eine Großansicht anklicken!)

 

Der Elektronikeinbau machte keine großen Schwierigkeiten, einzig die Bremsanlenkung machte mir am Anfang etwas zu schaffen. Bei meinem verwendeten Servo striff das Bremsgestänge an der Empfängerbox. Je nach Servotyp ist es daher erforderlich, das Gas/Bremsservo etwas höher zulegen (durch das Hinzufügen von Beilagscheiben), damit ein einwandfreier Betrieb gewährleistet werden kann. Auch die Servohörner bestehen aus einem zu weichem Plastik, so dass der Tausch auf Aluminiumhörnern empfehlenswert ist.
Die „Hochzeit“, Verbindung des Chassis mit dem Novarossi Triebwerk, machte das Auto nun startklar. Die 2teilige Motorhalterung erleichtert das Einstellen des Zahnflankenspiels. Nun stand der ersten Testfahrt nichts mehr im Wege.

 

 Erster Roll-Out
 

An einem kalten, windigen Frühlingstag war es dann soweit: Ich gönnte dem S8BX seine erste Ausfahrt. Die ersten Tanks sollten dazu dienen, mich mit dem Auto vertraut zu machen und die letzten Einstellungen an Motor und Gas/Bremseinstellungen vorzunehmen. Um mich nicht mit dem Motoreinfahren aufhalten zu müssen, hab ich mich für einen „eingefahrenen“ Motor entschieden (-> ein Dank an den Verborger), damit ich mich voll und ganz dem Auto widmen konnte. Ohne Probleme sprang der S8BX an und nach kurzer Adjustierung der Bremseinstellung, konnten auch schon die ersten Meter zurückgelegt werden. Ohne Probleme überstand das Fahrzeug die ersten Tanks. Es konnten die Vorbereitungen für den 1. Streckeneinsatz getroffen werden.

Ziel der ersten Streckentests war die „OFFROAD MADNESS“-Piste in Eggendorf. So konnte ich ganz nahe in meiner Umgebung die ersten ruhigen Runden mit dem S8BX drehen. Ausgangspunkt war das Basissetup, welches in der Anleitung empfohlen wurde. Ohne Zwischenfälle konnte ich unzählige Runden drehen und mich an mein neues Gefährt gewöhnen. Das Auto hielt und ich war soweit mit dem Basissetup, welches sich sanftmütig kontrollieren ließ, sehr zufrieden.
An einem anderen Tag, allerdings auf der selben Strecke, war nun Aaron gefordert, das Action-Bildmaterial von LRPs S8BX in gewohnter Weise eindrucksvoll abzulichten. Nach einem spaßigen Tag, an dem viele tolle Bilder entstanden, wollte ich mich nun um die Rennqualitäten des S8BX kümmern.

 

(Bilder für eine Großansicht anklicken!)

Um mir gleich zu Beginn eine gute Ausgangsposition für schnelle Rundenzeiten zu schaffen, habe ich mir das Basissetup von LRP Teamfahrer Hupo Hönigl organisiert. Hupo war zu diesem Zeitpunkt bereits sehr erfolgreich mit dem S8BX unterwegs und diese Erfahrungswerte wollte ich mir zu Nutzen machen. Der erste Schritt war die Differentiale neu zu befüllen (v.3000-m.3000-h.1000). Weiters wurden einige Anlenkpunkte geändert und die Dämpfer neu gefüllt (Details siehe Setup). Mit diesen Änderungen habe ich mir einiges an Arbeit erspart bzw. mir die Suche nach meinen Idealeinstellungen erleichtert. Ziel war es das passende Setup für meinen Fahrstil zu finden. Die folgenden Trainingseinheiten erfreuten mich sichtlich, so dass Mut und Zuversicht die erste Rennteilnahme zuließen.

 

 1st Race
 

(Bilder für eine Großansicht anklicken!)

Mein erstes Rennen mit dem LRP S8BX war der 3. Lauf zur österreichischen Staatsmeisterschaft, der auf der Strecke des MSV Wölbling in der Nähe von Krems (NÖ), stattfand. Die Vorbereitung zu diesem Rennen fand bereits 2 Tage davor statt, da ein neuer Motor eingefahren werde musste.
Eine kurze Schrecksekunde musste ich erleben, als der neue Empfängerakku nach drei Tanks seinen Geist aufgab und somit das Auto bei Halbgas unkontrolliert durch die Gegend fuhr. Glück im Unglück - der S8BX traf nur einen Strauch und blieb unversehrt.
Die letzten Tipps für die Rennteilnahme konnte ich mir noch persönlich bei der Anreise von Hupo holen und er stand mir auch geduldig mit Rat und Tat das ganze Wochenende zur Verfügung. In der Boxgasse war ich durch die schnellen Hände von Michael Selner und Christian Rösler bestens umsorgt.

Samstag:
Nach dem Aufbau des Materials im Fahrerlager wurde die Strecke begutachtet. Das MSV Team hat sich für die Veranstaltung sehr viel Mühe gegeben. Im nächsten Jahr findet die Europameisterschaft auf dieser Strecke statt. Die letzten Vorbereitungen am Auto wurden getroffen und alles noch einmal auf seine Funktion überprüft. So galt es nur noch die Zeit bis zum offiziellen Trainingsbeginn zu überbrücken. Der erste Tank auf der Strecke verlief soweit ganz gut, die anspruchsvolle Strecke bot einige Tücken, für die ich aber noch länger brauchte um fehlerfrei durch die Vorläufe zu kommen. Für die 2te Trainingsausfahrt wurde sowohl eine andere Reifenwahl, als auch eine andere Dämpferölwahl für hinten getroffen. Pro-Line Bow Tie „M2“ sollten mir nun die nötige Traktion bieten. Hinten entschied ich mich für 40er Dämpferöl anstatt dem 50er. Durch das weichere Öl konnte die Hinterachse nun mehr arbeiten und Unebenheiten besser ausgleichen. Der S8BX war somit leichter kontrollierbar, doch ganz glücklich war ich noch immer nicht. Auf Gas begann das Auto zu stark zu untersteuern, während es beim in die Kurve rollen zu Gripverlust an der Hinterachse kam. Leider konnte mir Hupo zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel weiterhelfen, da er selbst noch nicht sein ideales Setup für dieses Wochenende gefunden hatte. Nichts desto trotz ging ich motiviert in den ersten Vorlauf -> übermotiviert, wie sich nach dem Lauf herausstellte. Ich konnte nämlich das Kippen meines Autos in der asphaltierten Steilkurve nicht verhindern. Das Resultat war eine verbogene hintere Dämpferbrücke. Diese lies sich jedoch mit einer Kombizange in wenigen Sekunden in die Originalform zurück biegen und stellte keine weitere Beeinträchtigung dar. Aufgrund von diesem Schaden kontrollierte ich das Auto auf weitere Mängel und wartete es für den nächsten Tag. Im Zuge der Arbeiten wechselte ich noch die Kupplungsfedern und die Kupplungsglocke. Die originalen Federn (1,0mm) wurden durch weichere 0,9mm Federn ersetzt (LRP#37520). Diese Einstellungen sollten mir ein einfacheres Fahrhandling geben und die Aggressivität bei der Beschleunigung nehmen. Am Abend begann es dann noch zu schütten, wodurch sich für den nächsten Tag die Bedingungen drastisch ändern sollten.

Sonntag:
Strahlenden Sonnenschein und keine Anzeichen auf neuerlichen Regen präsentierte uns der Sonntagmorgen. Die Strecke war zu Beginn noch etwas feucht, hielt aber über den ganzen Sonntag gut durch und musste nicht präpariert werden. Der 2te Vorlauf begann für mich sehr gut. Auf nasser Strecke hatte ich mit dem Pro-Line Hole Shot Reifen guten Griff und konnte zügig meine Runden drehen. Leider starb mein Motor (Standgas etwas zu niedrig eingestellt) in der letzten Runde ab und das gute Ergebnis war dahin. Bei auftrocknenden Verhältnissen im 3 und 4 Vorlauf musste ich wieder mit einem stark untersteuernden Auto kämpfen. Da ich allerdings Angst vor verschlechternden Maßnahmen hatte, wollte ich nicht zu viel experimentieren um mir mit zwei konstanten, sicheren Läufen eine gute Ausgangsposition für die Finalläufe schaffen. Immerhin hatte ich mich bereits an das Fahrverhalten gewöhnt und konnte meinen Fahrstil darauf abstimmen. Dies ist mir geglückt und ich konnte mit einer guten Ausgangsposition ins Finale starten (32. Gesamtrang – Startposition 8 im B-1/4Finale). Das Auto wurde für das Finale nochmals überprüft, geputzt und alle Schrauben wurden nachgezogen. Gespannt wartete ich auf meinen Finaleinsatz.
Die Ernüchterung kam bereits nach drei Minuten Fahrzeit und dem ersten Absterben des Motors. Dies sollte nicht das letzte Mal gewesen sein und somit waren die Träume vom Aufstieg ins Halbfinale dahin. Ich ließ aber nicht locker und versuchte wenigstens ein paar schnelle Rennrunden zu drehen. Danach stellte sich die Glühkerze als fehlerhaft heraus. Ich war dennoch sehr zufrieden mit meinem 1/8 Renndebüt, meiner Fahrleistung und natürlich auch mit meinem Einsatzgerät dem S8BX.

 

 Der Härtetest
 

Am letzten Septemberwochenende stand der Härtetest am Programm. Bei einem Trainingssonntag musste der LRP S8BX seine Ausdauer beweisen. Einsatzort war die Strecke des WMW Fehring in der Steiermark. Eine wunderschöne Anlage mit anspruchsvoller Strecke bot die optimale Bedingung für meinen Test.
Im Vorfeld änderte ich meine Abstimmung für das Mitteldifferential. Ein 5000er Öl ersetzte das 3000er Öl und sollte das Untersteuern reduzieren, welches mir in Wölbling zu schaffen machte. Der erste Tank diente dazu die Strecke etwas kennen zu lernen und den Motor und das Auto auf die Streckenverhältnisse anzupassen. Die Änderung am Mitteldifferential erfüllte sein Ziel und so standen keine weiteren Änderungen am Setup auf dem Programm. Danach wollte ich an diesem Tag keine Wartungsarbeiten am Auto vornehmen. Daran hielt ich mich auch strikt. So absolvierte ich nacheinander einige Turns zwischen 20 und 30 Minuten. Nach einer reinen Fahrzeit von 2 ½ Stunden gab es nichts zu bemängeln und so wurde weitergefahren. Die letzte Ausfahrt stand am Programm und ich wollte ein 45-minütiges Finale simulieren. Nach 35 Minuten und einer etwas härteren Landung, gefolgt von einem Überschlag, lösten sich 2 Motorschrauben und auch die Heckflügelhalterung wurde etwas ramponiert. Dies stoppte meine Fahrt.
Das Resümee ist aber durchaus positiv: Erst nach 3 Stunden reiner Fahrzeit war die Fahrt durch einen mechanischen Defekt zu Ende. Das Material hielt vom Anfang bis zum Ende ohne Probleme und ohne Verschleißerscheinungen durch. Einzig zwei Sätze Reifen wurden an dem Trainingstag vernichtet.

Ein Interview mit LRP-Teamfahrer Hupo Hönigl

Name:
Alter:
Beruf:
Sponsoren:

RC Klassen:

Lieblingsklasse:
Größter Erfolg:
Lieblingsrennen:
Lieblingsstrecke:

Hubert „Hupo“ Hönigl
26
Angestellter
Tamiya, Hoeco, LRP, Pro-Line, CRC, Much More, Sanwa, Xenon, BackBone, Lunsford
Elektro 2wd+4wd+Truck Offroad, 1/12+1/10 Glattbahn
Verbrenner: 1/8 Buggy + Truggy Offroad, 1/10 + 1/8 Glattbahn
Elektro 2wd Offroad
3facher Europameister (2x 2wd / 1x 4wd)
Reedy Race
Competition Hobbies Tucson/Arizona/USA
Hallo Hupo, danke dass du dir für ein kurzes Interview Zeit genommen hast. Erstmal Gratulation zu deinem letzten Erfolg! (Anmerkung: 1. Platz Buggy + 3. Platz Truggy beim 2008 Offroad Meeting in der Arena Italien)
Danke, es war ein tolles Rennen für mich und meine erste Ausfahrt mit dem neuen S8TX Truggy von LRP. Leider konnte ich mir, durch eine falsche Reifenwahl im Finale, nicht den Doppelsieg holen.

Vor einem Jahr hast du dich entschieden, wieder für das LRP Racing Team zu fahren. Welche Beweggründe steckten dahinter? Und war auch der S8BX ein Grund für den Wechsel?
Ich war lange Zeit Fahrer für LRP und konnte mit dieser Firma meine größten Erfolge feiern. Auch die familiäre Beziehung hat mir schon immer gefallen, was gute Auswirkungen auf die Zusammenarbeit hatte. Darum war es für mich der richtige Schritt wieder ins LRP Racing Team zurück zu kommen. Der S8BX war auch ein Grund für den Wechsel, da es mich schon immer gereizt hat neues aus zu probieren und man mir die Chance gegeben hat an der Entwicklung des Autos teilzuhaben.

2008 war deine erste Rennsaison in der 1/8 Offroad Szene. Wie hat dir das Anfangsjahr gefallen und gab's davor schon Kontakt in dieser Modellbausparte?
Ich bin davor schon Glattbahn Verbrenner Rennen gefahren, aber 1/8 Offroad war ziemlich neu für mich. Ich habe nur 2006 an einem Rennen in Kreta teilgenommen und bin 2007 ein paar Probetanks gefahren.

Nun warst du ein Jahr erfolgreich mit dem S8BX in Österreich und International unterwegs. Ein Vize-Staatsmeistertitel und der 6te Platz bei der Europameisterschaft in Griechenland haben daraus resultiert. Wie lautet dein Resümee?
Es war ein tolles Jahr für mich, allerdings hatte ich auch etwas Pech bei einigen Rennen, sonst hätte ich noch bessere Leistungen bringen können. Die Saison war sehr aufregend und ich habe viele Erfahrungen für die Zukunft sammeln können. Ich konnte auch Einiges am S8BX weiterentwickeln und hoffe dadurch nächstes Jahr noch schneller zu sein.

Wo liegen nach deiner Ansicht die Stärken des S8BX, woran wird noch gearbeitet?
Begeistert bin ich von der Qualität der Materialen. Das Auto ist sehr haltbar und ich bin keinen Materialdefekten zum Opfer gefallen. Das erste Jahr war insofern schwer, da es sich um ein neues Auto handelt und einige Erfahrungswerte gefehlt haben. Dennoch denke ich, dass wir für die meisten Streckenbedingungen bereits gute Setups gefunden haben, für manche Extremsituationen wird es allerdings noch etwas dauern.

Du hast vorher schon kurz angesprochen, dass du in der Weiterentwicklung engagiert bist. Was genau ist dein Einfluss?
Ich bin natürlich in erster Linie dazu da, neue Teile auf der Strecke zu testen und mein Feedback weiter zu leiten. Ich bin aber auch stolz darauf, einige neue Ideen mit ein gebracht zu haben, die nun als Prototypenteile zum Testen zur Verfügung stehen. So wird zum Beispiel bald eine verbesserte hintere Bremse erhältlich sein. Diese hab ich in der Prototypenphase mitentwickelt. Es wird auch noch an weiteren Tuningteilen gearbeitet, worüber ich aber noch keine Details nennen darf.

Kannst du irgendwelche Vergleiche mit dem S8BX und anderen Wettbewerbsbuggys nennen?
Ich bin letztes Jahr nur kurz mit einem Losi 8ight und Mugen MBX-5 gefahren. Die Zeit hat nicht gereicht, um hier ausschlaggebende Vor- und Nachteile nennen zu können.

Welche Rennveranstaltungen hast du für das nächste Jahr geplant?
In der Wintersaison werde ich an den Hallenrennen in Quakenbrück und Ostrava teilnehmen. Danach geht’s zum NEO09 und im Sommer freue ich mich schon auf das Euro Warm Up und die Europameisterschaft in Wölbling.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?
Eines ist ganz klar, ich möchte Europameister in Wölbling werden.

Dafür wünsche ich dir viel Erfolg und bedanke mich für das nette Gespräch!

 

 Checkpoint!
 
Drastisch ausgedrückt darf man sich von LRPs S8BX natürlich keine revolutionäre Geheimwaffe für die Rennstrecke erwarten. Jedoch konnte LRP mit vielen Detaillösungen und neuen Impulsen auf sich aufmerksam machen und sich von der Masse abheben. Durch gute Ergebnisse ihrer Teamfahrer wurde die Leistungsfähigkeit des Wettbewerbsbuggys (nochmals) hervorgehoben, sodass man LRP zur ihrem geglückten Einstieg in die 1:8 Offroad-Szene nur gratulieren kann. Mit dem S8BX haben sie alles richtig gemacht und auch für die Zukunft wird hart an der Weiterentwicklung und Verbesserung gearbeitet. So wurden einige Kritikpunkte (erschwerte Wartungsfreundlichkeit und zu dünner Shock Boots) bereits verbessert.

Mir machte es sehr viel Spaß den S8BX über die Piste zu jagen und damit mein gelungenes 1:8 Offroad Wettbewerbsdebüt zu geben. Jedem sei gesagt, dass der S8BX sowohl in erfahrenen Händen, als auch für Neueinsteiger eine optimale Basis bietet. Mit dem S8BX Ready-To-Run erleichtert LRP auch allen Hobby-Fahrern den Zugang zu einem hochwertigen 1:8 Fahrzeug. Ich persönlich bin gespannt, mit welchen Neuerscheinungen wir uns im 1:8 Offroad-Segment von LRP in der Zukunft überraschen lassen dürfen.
 


Mit besonderem Dank an:

LRP-Electronic

Der Autor bedankt sich weiters bei:

  • der Firma LRP für den S8BX Baukasten
  • der Firma HOECO – für das Novarossi Triebwerk
  • Georg Würger, für die saubere Airbrushlackierung
  • und ganz herzlich bedanke ich mich bei Aaron Banovics und Offroad-CULT für die gute Zusammenarbeit und vielen hilfreichen Ratschläge und Tipps

Text von Florian Klemm
Actionfotos von Aaron Banovics
Dieser Bericht wurde am 1.2.2009 von www.offroad-cult.org veröffentlicht.
 

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